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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
| Sehnsucht nach der himmlischen Heimat, Pilgerschaft | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Himmelssehnsuchtlieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Ein herrlich´s Land verheißt uns GottPilgerschaftslied zu Off. 21,4
und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Off. 21,4 (Luther 1912) |
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1. Ein herrlich´s Land verheißt uns Gott.
Welch ein Glück! Welch ein Glück!
D´raus ist verbannt all Schmerz und Not.
Welch ein Glück! Welch ein Glück!
Dort hören wir der Engel Sang,
der Heil´gen Preis und Harfenklang,
Gott lobend Ewigkeiten lang.
Welch ein Glück! Welch ein Glück!
2. Dort geht kein Tod, kein Übel ein,
nein, o nein! Nein, o nein!
Auch nicht, was unrein und gemein,
nein, o nein! Nein, o nein!
Der Sünder, der nicht wusch sein Kleid
in Christi Blutgerechtigkeit,
ererbet nicht die Seligkeit.
Nein, o nein! Nein, o nein!
3. Wohl sind wir Sünder allzugleich,
ja, o ja! Ja, o ja!
Aus Gnaden erbt man nur das Reich;
Ja, o ja! Ja, o ja!
Der Unschuld Krone sank dahin,
doch Jesus ließ sie neu erblüh´n;
Er heiligte uns Herz und Sinn.
Ja, o ja! Ja, o ja!
4. Mit Jesus werden wir gekrönt,
ja, gekrönt! Ja, gekrönt!
Er lebt und hat auch euch versöhnt,
ja, versöhnt! Ja, versöhnt!
Doch geht die Gnadenzeit vorbei,
kommt ihr zu spät, welch Jammerschrei!
Noch quillt das Lebenswasser frei,
kommt herbei! Kommt herbei!
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(Pilgerschaftslied, Autor: Ernst Gebhardt (1832 - 1899))
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