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Das ist mir lieb, daß der HERR meine Stimme und mein Flehen hört.
Psalm 116,1
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Seele, sei zufrieden!
Was dir Gott beschieden,
das ist alles gut.
Treib aus deinem Herzen
Ungeduld und Schmerzen,
fasse frischen Mut!
Wenn dich Not ringsum bedroht,
und kein Glück will freundlich lachen:
Wohl wird´s Gott doch machen.
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Frage:
Wie kann ich Jesus nur aufrichtig lieben?
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Zum Nachdenken: Mir fällt es schwer, den rechten Weg zu finden, Jesus aufrichtig zu lieben. Der Beter des Psalms gibt ein wunderbares Beispiel: Gebetserhörung löst bei ihm aus, Jesus zu lieben. Für mich ist es immer noch unfassbar, dass sich Jesus Christus über mich erbarmt, dass ER von Anfang an mich im Blick hatte und immer noch hat. Ohne das ich Ihn um etwas bitte, weiß ER, was das Beste für mich ist. ER lenkt mein irdisches Leben. ER bewahrt mich vor Unheil. ER stärkt meinen Glauben. Und ich darf ständig zu Ihm umkehren. Ich darf immer wieder meine Sündenlast bei Ihm loswerden.
Das sind doch schon genug Gründe, Ihn aufrichtig zu lieben. ER lässt sich herab zu mir, obwohl ich immer wieder sündige und undankbar bin. Nichts von dem, was ER mir schenkt, habe ich auch nur ansatzweise verdient. Ich danke Ihm, dass ich im Gnadenstrom seiner Liebe stehe. |
| Gedichte und Lieder zum Christlichen Leben | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Christliche Gedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Herr Christ, der einig Gotts SohnGlaubenslebenslied
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1. Herr Christ, der einig Gotts Sohn
Vaters in Ewigkeit,
aus seim Herzen entsprossen,
gleichwie geschrieben steht,
er ist der Morgensterne,
sein Glänzen streckt er ferne
vor andern Sternen klar;
2. für uns ein Mensch geboren
im letzten Teil der Zeit,
dass wir nicht wärn verloren
vor Gott in Ewigkeit,
den Tod für uns zerbrochen,
den Himmel aufgeschlossen,
das Leben wiederbracht:
3. Lass uns in deiner Liebe
und Kenntnis nehmen zu,
dass wir am Glauben bleiben,
dir dienen im Geist so,
dass wir hier mögen schmecken
dein Süßigkeit im Herzen
und dürsten stets nach dir.
4. Du Schöpfer aller Dinge,
du väterliche Kraft,
regierst von End zu Ende
kräftig aus eigner Macht.
Das Herz uns zu dir wende
und kehr ab unsre Sinne,
dass sie nicht irrn von dir.
5. Ertöt uns durch dein Güte,
erweck uns durch dein Gnad.
Den alten Menschen kränke,
dass der neu' leben mag
und hier auf dieser Erden
den Sinn und alls Begehren
und G'danken hab zu dir.
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(Glaubenslebenslied, Autor: Elisabeth Cruciger (? - 1535))
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