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Er sitze einsam und schweige, wenn Er es ihm auferlegt! Er stecke seinen Mund in den Staub; vielleicht ist noch Hoffnung vorhanden.
Klagelieder 3,28-29
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Lasst uns stets auf das Ende sehen
und dabei fest im Glauben stehen.
Denn was Gott zulässt hat Ziel und Sinn
und wird zuletzt zum großen Gewinn!
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Frage:
Leiden Sie schon jahrelang unter Einsamkeit? Nehmen sie es demütig aus Gottes Hand an - wartend, dass Gott ihr hoffnungsvolles Gebet zu Seiner Zeit erhört?
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Zur Ermutigung: Greifen wir nur einen Grund für Einsamkeit heraus: Kinderlosigkeit: Hanna hatte keine Kinder zum Umsorgen - und obendrein eine Widersacherin im selben Haus, welche sie auch noch gerade deswegen schwer kränkte (1 Samuel 1,2+6). Aber auch Sara (1. Mose 16,2), Rahel (1 Mose 30,1) und Manoachs Frau (Richter 13,2) waren unfruchtbar.
Wichtig ist immer auf das ENDE zu schauen: Gott griff wundersam ein: Hanna gebar den großen Propheten Samuel (1 Samuel 1,20), Sara den Stammvater Israels Isaak (1 Mose 21,3), Rahel den Retter Ägyptens und Vorschatten auf Jesus Josef (1 Mose 30,25) und Manoachs Frau den Retter Israels Simson (Richter 13,24). Wenn Gott einen Menschen besonders gebrauchen will, muss dieser erst in der rechten Demutshaltung sein und mitunter schwere Zeiten durchleben, denn es gilt felsenfest: `Die mit Tränen säen, WERDEN mit Freuden ernten` (Psalm 126,5)!
Bist Du bereit für Gottes Segnungen zuvor zu leiden? |
| Gedichte und Lieder zum Christlichen Leben | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Christliche Gedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Herr Christ, der einig Gotts SohnGlaubenslebenslied
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1. Herr Christ, der einig Gotts Sohn
Vaters in Ewigkeit,
aus seim Herzen entsprossen,
gleichwie geschrieben steht,
er ist der Morgensterne,
sein Glänzen streckt er ferne
vor andern Sternen klar;
2. für uns ein Mensch geboren
im letzten Teil der Zeit,
dass wir nicht wärn verloren
vor Gott in Ewigkeit,
den Tod für uns zerbrochen,
den Himmel aufgeschlossen,
das Leben wiederbracht:
3. Lass uns in deiner Liebe
und Kenntnis nehmen zu,
dass wir am Glauben bleiben,
dir dienen im Geist so,
dass wir hier mögen schmecken
dein Süßigkeit im Herzen
und dürsten stets nach dir.
4. Du Schöpfer aller Dinge,
du väterliche Kraft,
regierst von End zu Ende
kräftig aus eigner Macht.
Das Herz uns zu dir wende
und kehr ab unsre Sinne,
dass sie nicht irrn von dir.
5. Ertöt uns durch dein Güte,
erweck uns durch dein Gnad.
Den alten Menschen kränke,
dass der neu' leben mag
und hier auf dieser Erden
den Sinn und alls Begehren
und G'danken hab zu dir.
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(Glaubenslebenslied, Autor: Elisabeth Cruciger (? - 1535))
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