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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
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| 40 JahreGeburtstagsgedicht
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Mit 10, da ist man noch ein Kind,
mit 20 meist vor Liebe blind.
Mit 30 läuft man wie geschmiert,
mit 40 wird schon repariert.
Man blickt zurück und sieht vielleicht
mit etwas Stolz, was man erreicht.
Geschafft, geschunden und geplagt,
gelebt, gefeiert und getagt,
gegessen, geschlafen und geliebt,
geärgert, gelernt und Neues geübt.
Das 5. Jahrzehnt ist gestartet,
egal, ob ersehnt oder erwartet.
Verflogen sind die 40 Jahre,
manchem ergrauen, manchem fehlen die Haare.
Scheitelpunkt des Lebens, auf der Höhe der Kraft,
oder braucht die Birne schon hier neuen Saft?
Wo kommen wir her und wo gehen wir hin?
Ist alles belanglos oder gibt´s einen Sinn?
40 Jahre gelebt - was hat´s gebracht?
Besiegt das Licht tatsächlich die Nacht?
Hat Gott das erreicht, was er für uns gedacht,
oder haben wir ihm nur Schwierigkeiten gemacht?
Wer denkt, der dankt. Wer dankt, der denkt.
Ist da nicht einer, der unser Leben lenkt?
Der diese Welt und uns schuf; hat alles in der Hand.
Unser Weg und das Ziel, sie sind ihm bekannt.
Er geht mit uns weiter, er bringt uns an´s Ziel.
Er hat für jeden einen ganz persönlichen Stil.
Und stellt uns dennoch zusammen, um einander zu stützen,
die Gaben zu teilen und dem anderen zu nützen.
Ob nun Mitte des Lebens oder auf dem absteigenden Ast,
ob mit vierzig gescheit oder vielleicht auch nur fast.
Mit Gott geht nur weiter, er schenkt uns so viel;
durch Jesus zum Vater, das ist das Ziel.
Ich wünsche uns allen den richtigen Blick
für die wesentlichen Dinge, für das alltägliche Glück;
für die vielen Geschenke, die der Schöpfer uns gibt.
Dann werden wir merken, wie sehr er uns liebt!
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(Geburtstagsgedicht, Autor: Joachim Krebs, 2005)
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