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Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
Psalm 139,2
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Allgegenwärtig ist der Geist des Herrn,
Er kennt die Gedanken schon von fern.
Vollkommen ist für uns Sein Plan
und Alles hat ER wohlgetan.
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Frage:
Kennt und versteht Gott unsere Situation, wenn wir z.B. von Anfechtungen und Ängsten geplagt werden?
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Wie wunderbar: Was kein Mensch kann, kann Gott: Er kennt nicht nur unseren jeweiligen Aufenthaltsort, sondern auch unsere Gedanken und überdies `versteht` er sie sogar! Oft verstehen wir unsere Gedanken, Sehnsüchte etc. selbst nicht - Gott tut es aber! Es erinnert auch an Jesu Aussage zu unseren Haaren, deren aktuelle Anzahl wir selbst nicht kennen: `Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt` (Matth. 10,30).
Weil uns Gott durch und durch kennt, liebt und die besten Gedanken für uns hat (Jer. 29,11), `lasst uns mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade`! (Hebr. 4,16) |
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| O Sterbliche, was macht ihr auf der Erden?Missionslied zu Johannes 3,36
Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm. Johannes 3,36 (Luther 1912) |
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1. O Sterbliche, was macht ihr auf der Erden?
Ihr wisset nicht, was Tod und Leben sei,
ihr liebet meist des Todes Sklaverei,
das Leben kann euch nicht zum Leben werden;
das Leben will stets euer Balsam sein:
Ihr aber sinkt stets in den Tod hinein.
2. Betrübter Stand, auf solche Weise leben,
dass man das wahre Licht für Tod erkennt!
O Menschen, denkt, wie ihr vergebens rennt;
die Eitelkeit hat euer Tun umgeben:
Ihr meinet stets, ihr krieget in rechtes Gut,
und krieget nichts als Tod für euren Mut.
3. O Sterbliche, wann wollt ihr euch besinnen?
Wann wollt ihr doch zu eurem Ursprung gehn,
in welchem ihr das Leben würdet sehn!
O, glaubet es, ihr erdet nicht gewinnen,
bis ihr euch hin zum Grund des Lebens kehrt,
allwo der Geist erlangt, was er begehrt.
4. Sonst bleibt ihr tot, auch bei dem besten Leben,
und hättet ihr den ganzen Kreis der Welt;
weil uns gewiss nichts in das Leben stellt,
als wenn wir uns dem höchsten Gut ergeben:
Dies ist das Heil für unsern Lebensgrund,
den Adams Fall bis auf den Tod verwund´t.
5. Glückselig ist, wer diesen Grund erblicket:
Denn der muss uns im Tod ein Leben sein.
Wenn alle Welt sinkt in ihr Nichts hinein,
so bleibt der Grund den Geistern eingedrücket:
Gott ist allein der Geister wahres Gut,
und selig wer in diesem Gute ruht!
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(Missionslied, Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)
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