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Als Jesus diesen daliegen sah und wusste, dass es schon lange Zeit so mit ihm steht, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?
Johannes 5,6
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Regier du uns mit starker Hand,
auf dass dein Werk in uns erkannt,
dein Name durch glaubreich Gebärd
in uns heilig erweiset werd.
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Frage:
Was kann ich tun, wenn mich alte Verletzungen zu lange festhalten?
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Zum Nachdenken: Seelische Verletzungen, die Menschen einem antun, können viele Jahre mein Leben beherrschen und mich regelrecht krankmachen. Auch wenn wir vom Willen her den Menschen vergeben (siehe Vaterunser; Matth. 6,12) fällt es unsagbar schwer, diese loszuwerden; auch wenn man allerlei Versuche unternommen hat.
Jesus fragt in dem Gleichnis direkt, ob ich gesundwerden will. Will ich wirklich meine Verletzungen loslassen oder sollten sie weiterhin meine Identität bestimmen? Ich bringe meine Verletzungen zu Jesus und lege sie im Gebet am Kreuz ab. Ich flehe inständig um Seine Gnade die Befreiung schenkt. Jesus antwortet, indem ER mich von den Verletzungen befreit. ER stellt mich auf einen weiten Raum. ER nimmt mir meine Verletzungen ab und löst das Altvertraute das meine Seele gequält hat. Darauf vertraue ich. Ich kann wieder durchatmen. Und ich danke meinem Schöpfer für Seine befreiende Gnade. |
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| Familienglück: Ein WochenendmorgenFamiliengedicht
Manch einen weckt ein lauter Hahnenschrei,
wieder andren ist solch Gockel einerlei,
denn bei ihnen sieht es ganz anders aus,
sie haben zum Aufwecken eine "Maus":
Klein-Erna beginnt morgens was zu tun,
wodurch unmöglich jedes weitere Ruhn,
wenn man auch, im Bette eingeschmieget,
man schön dösend noch behaglich lieget,
so durchdringt ein Schrei nun diese Stille,
denn Klein-Erna's klarer, jetziger Wille,
richtet sich allein nur auf "Action" nun -
und Aus und Schluss ist mit dem schönen Ruhn.
Die ältere Schwester ist nicht heiter,
denn sie würde noch gern schlafen weiter,
da ihr Tageslauf sich unterscheidet,
weswegen sie unter frühem Wecken leidet.
Mit schlafverquollenen Augen schleichend,
und schließlich das Kinderzimmer erreichend
sieht man schließlich Mutter gähnend wallen,
was allen andren tut sehr gut gefallen,
denn des "Weckers" Tönen nun doch verstummt,
durch das Michfläschchen in Klein-Ernas Mund.
Erleichtert dreht Papa sich jetzt im Bett,
und seufzt erleichtert: Mama, dass war nett!
Doch die Ruhe, sie währt nicht all zu lang,
bald hört man schon einen anderen Klang:
Diesmal ist es ein ganz lautes Rattern,
Klein-Erna's Spielzeug beginnt zu knattern.
* * *
So geht es mit einem Kind, einem Kleinen,
da hilft auch kein Heulen und kein Weinen,
Trotzdem ist's schön mit so einem Kind,
zudem weiß jetzt jeder: Ein neuer Tag beginnt!
Doch, oh Leser, denke auch immer daran,
dass es auch mal ganz anders kommen kann!
Drum dank Gott für das Familienglück
und erkenn Seine Güte Stück für Stück!
Danke ihm für alle Kleinigkeiten
und lass Dich von Ihm durch das Leben leiten.
Beginn Gott zu ehren und recht zu tun,
dann wird Gottes Segen auch auf Dir ruhn!
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(Familiengedicht, Autor: Rainer Jetzschmann, 2010)
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