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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
| Gedichte und Lieder zum Christlichen Leben | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Christliche Gedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Eine BinsenweisheitGlaubenslebensgedicht zu Micha 6,8
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6,8 (Luther 1912) |
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Eine Binsenweisheit will sagen:
“Du musst Dich ins Wasser wagen,
wenn Du schwimmen lernen willst,
bis Du Deinen Wunsch erfüllst!”
Nur vom Rand in´s Wasser zu seh´n,
lässt Dich passiv im Trocknen steh´n.
Steig in´s Schwimmbecken behände
und gebrauche Arme, Beine und Hände!
Mit etwas Mut und Selbstvertrauen
kannst Du bald auf Fortschritt schauen.
Übung macht bekanntlich den Meister
und verscheucht alle ängstlichen Geister.
Weißt Du, ähnlich ist die Beziehung
zu Gott. Es ist eine persönliche Erfahrung.
Solange Du nur “von außen” zweifelnd klagst,
wirst Du nicht glauben, bis Du es mit Gott wagst!
Lass Dich beherzt auf Gottes Wort ein
und sag zu Seiner Liebe nicht mehr “Nein”.
Im täglichen Einerlei lernst Du es versteh´n:
Durch Gebet ist längst Hilfe für Dich vorgeseh´n!
Deine “Sorge vor dem Wasser” war vergebens.
Bleibe auf den “neuen Bahnen” zeitlebens
mit Jesus Christus im Glauben verbunden,
ob in hellen oder dunklen Stunden!
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(Glaubenslebensgedicht, Autor: Ingolf Braun, 2020)
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