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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
| Warnungen und Ermahnungen | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Ermahnungsgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| ReaktionenErmahnungsgedicht zu Jakobus 3,5-6
Also ist auch die Zunge ein kleines Glied und richtet große Dinge an. Siehe, ein kleines Feuer, welch einen Wald zündet's an! Und die Zunge ist auch ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. Also ist die Zunge unter unsern Gliedern und befleckt den ganzen Leib und zündet an allen unsern Wandel, wenn sie von der Hölle entzündet ist. Jakobus 3,5-6 (Luther 1912) |
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Wie reagieren wir?
(Positiv oder Negativ?)
Stell Dir vor,
aus Versehen bekommst Du einen Stoss.
Erschrocken lässt Du einen Eimer los.
Wasser hast Du transportieren wollen,
das nun verschüttet ist, im Vollen.
Natürlich kann nur das herausfließen,
was wir inhaltlich hineingießen.
Auch wenn wir reden, kann nur das fließen,
was wir vorher an Einflüssen zuließen:
Schlechte Laune oder Unfreundlichkeit
können “herausbrechen,” bis hin zur Bosheit.
Daraus ergibt sich die Gewissensfrage:
Welche Art Verfassung ich in mir trage?
Im Leben erhalten wir ständig Stösse,
kleine und auch von beträchtlicher Grösse.
Verschüttet wird nur, was wir in uns haben:
Gezänk oder Güte, was wird unser Herz austragen?
Wir haben selbst die Entscheidungswahl,
was wir im Denken festsetzen als Signal.
Unsere Worte zeigen, womit wir uns nähren.
Welche Reaktionen lassen wir gewähren?
Wer sich dem Geiste Gottes öffnet,
wird mit praktischem Frieden gesegnet.
Gott sättigt uns mit wertvollem Gedankengut,
was uns und anderen von Herzen wohl tut!
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(Ermahnungsgedicht, Autor: Ingolf Braun, 2020)
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