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Wehe euch Gesetzesgelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die hineingehen wollten, habt ihr gehindert.
Lukas 11,52
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Jesus ist kommen, der starke Erlöser,
bricht dem gewappneten Starken ins Haus,
sprenget des Feindes befestigte Schlösser,
führt die Gefangenen siegend heraus.
Fühlst du den Stärkeren, Satan, du Böser?
Jesus ist kommen, der starke Erlöser.
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Frage:
Fehlt es in mancher Predigt an der Erkenntnis der göttlichen Wahrheit?
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Zum Nachdenken: Wenn ich eine Predigt höre, erkenne ich viel zu oft, dass von der Sünde, die die Ursache allen Verderbens ist, nicht die Rede ist. Auch das Erlösungswerk Jesu Christi am Kreuz von Golgatha, das der Schlüssel für das persönliche Seelenheil ist, wird nicht erwähnt.
Es mangelt offensichtlich an geistlicher Erkenntnis. Oder es scheint Menschen zu verschrecken, wenn Gottes Wahrheit und Liebe wider besserer Erkenntnis gepredigt werden. Eine gewaltige Verantwortung steht bei diesen Predigern. Wie oft sehnen sich aber Zuhörer danach, eine Lösung für ihre drohende Verdammnis in einer Predigt zu erfahren? Wie oft lauschen Sünder mit offenem Herzen nach der Liebe Gottes und dem einzig wahren Weg gerettet zu werden? Und mancher Prediger verbreitet nur Wohlfühlparolen die nicht zu Jesus Christus hinführen? Bloß was wird das Ziel sein für derartige Prediger? |
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| Das steinerne HerzGlaubenslebensgedicht zu Hiob 41,16
Sein Herz ist so hart wie ein Stein und so fest wie ein unterer Mühlstein. Hiob 41,16 (Luther 1912) |
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Schon viele Jahre lag ein Stein,
in einem Bache drinnen,
da griff ein Junge dann hinein
und lief mit ihm von hinnen.
Er schlug sogleich den Stein entzwei,
mit `nem großen Hammer dann,
wollte schau’n was da drinnen sei,
was man dort wohl finden kann.
Enttäuscht warf er ihn schließlich fort,
drin war nichts von Wert für ihn,
knochentrocken war alles dort
und nichts was ihm wertvoll schien.
Ward auch der Stein so lange Zeit
von Wasser stets umflossen,
war er doch bisher nicht bereit,
dieses in sich ein zu lassen.
Der Stein – er war recht hart und stumm
und trotz all dem nassen Schein,
vom ganzen Wasser um ihn rum,
kam gar nichts in ihn hinein.
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Was hat das mir zu sagen nun,
was könnte die Botschaft sein?
Gibt es wohl was für mich zu tun,
bin ich gar wie dieser Stein?
Ich bin doch ein „sehr guter“ Christ
verhalte mich „gut“ und „fromm“,
und weil dies halt so üblich ist,
ich auch in Gottesdienste komm.
Doch denk mal nach und sei mal still:
Ist Dein Herz nicht auch aus Stein?
Dringt Gottes Wort, was Jesus will,
in Dein Herz ganz tief hinein?
Manch einer geht in Gottes Haus
mit einem Herzen aus Stein,
und kommt danach dann wieder raus,
grad so wie er ging hinein.
War auch die Botschaft gut und klar,
es änderte nichts im Herz,
die Botschaft rauschte nur vorbei,
bewirkte keinen Sündenschmerz.
Wann willst Du wohl bereit nun sein,
dein Alles Gott zu weihen?
Wann darf Gott tief in Dich hinein,
und Dich von Schuld befreien?
Hör auf mit äußerlichem Schein,
lass Sein Wort Dich durchdringen.
Lass Jesus Herr im Leben sein,
DANN kannst Du „gute“ Früchte bringen!
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(Glaubenslebensgedicht, Autor: Rainer Jetzschmann, 2010)
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