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Wer gern wohltut, wird reichlich gesättigt, und wer andere tränkt, wird auch selbst getränkt.
Sprüche 11,25
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Ach bleib mit deinem Segen
bei uns, du reicher Herr;
dein Gnad und alls Vermögen
in uns reichlich vermehr.
Ach bleib mit deiner Treue
bei uns, mein Herr und Gott;
Beständigkeit verleihe,
hilf uns aus aller Not.
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Frage:
Bist Du reich gesegnet?
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Zum Nachdenken: Ich weiß, dass Jesus Christus mich segnet aus der Fülle seiner Gnade und Barmherzigkeit. ER führt, leitet und bewahrt mich. Seine Liebe zu mir ist unermesslich groß. Unverdient stehe ich in seiner Gnade. Aber was tue ich mit all dem Segen, den ER mir schenkt? Auch hier führt und leitet ER mich in seiner Nachfolge.
Durch leise Impulse zeigt ER mir was ich tun kann. Es ist sein Wille, dass ich seinen Segen weitergebe. Er führt mich beispielsweise diese Tagesleitzettel zu schreiben. Es sind seine Impulse, die ich im Gehorsam niederschreibe. Und ich erlebe, dass genau dieses Schreiben und die von Ihm geführten Tagesleitzettel auch mir zum Segen werden. Ich erkenne, dass alles an Gottes Segen gelegen ist und dass ER der Herr aller Dinge ist. Ich möchte mit seiner Hilfe nicht kleinlich sein, seinen Segen weiterzugeben. |
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| Herbst des LebensLebensweisheitsgedicht
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Ich höre schon das Herbstesrauschen,
ein kalter Wind zerstäubt den Regen.
Vergangenen Zeiten will ich lauschen,
im Geiste geh’n auf alten Wegen.
An unbeschwerte Spiele will ich denken,
im Garten mit der Geschwister Schar.
Noch einmal mir das Glück des Kindes schenken,
wenn Mutter strich mir übers Haar.
Noch einmal fröhlich mit der Jugend Übermut,
hinaus zu ziehen in unbekannte Welten.
Noch einmal spür’n der ersten Liebe Glut
und schau‘n empor zu fremden Himmelszelten.
Noch einmal Vaterglück durchleben
und stolz auf meine Söhne sein.
Noch einmal nach den Sternen streben,
erfüllt vom Traume hellsten Schein.
Noch einmal glücklich in froher Runde,
mit meinen Freunden zusammen sein
und mit ihnen zu später Stunde
singen und lachen bei gutem Wein.
Noch einmal ziehen in die Ferne,
fremde Länder kühn bereisen.
Aufschauen zu des Südens Sterne
und forschen nach dem Stein der Weisen.
Noch einmal froh Applaus anhören,
der mir einst galt als höchster Lohn.
Noch einmal achten auf die Lehren,
was gut und schlecht vor Gottes Thron.
Du, Herr, kennst alle Spuren meines Lebens,
schaust meine Lebenslinien an.
Siehst auch die Wege falschen Strebens
und hast noch immer Deinen Plan!
Ich bitt Dich, Herr, um Dein Geleite,
wenn Du mich rufst in lichte Höhn.
Dann zeige mir die göttlich Weite
und lass mich dankbar vor Dir steh’n!
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(Lebensweisheitsgedicht, Autor: Johannes Kandel, 2014)
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