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Jesus sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen!
Matthäus 18,3
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Lasst uns kindlich glaubend auf Gott schauen
und Seinem heil‘gen Wort ganz vertrauen.
Nur so wird uns Sein Wort aufgeschlossen
und Erkenntnis kommt uns zugeflossen!
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Frage:
Wie lesen Sie Ihre Bibel: wie ein Kind - oder wie ein kritischer Erwachsener?
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Aufruf: Vielleicht haben Sie es auch schon erlebt: Kindern, denen eine Geschichte vorgelesen wird, glauben nicht nur alles was vorgelesen wird, sondern steigen förmlich in die Geschichte ein und erleben die `Welt` darin damit ganz anders als Erwachsene, welche Geschichten mit skeptischem Abstand betrachten. Man kann es so vergleichen: Ein Erwachsener sieht einen Zug mit Abstand vorbeifahren und beobachtet diesen - ein Kind sitzt hingegen selbst im Zug!
Lasst uns die Bibel wie ein Kind lesen: Nicht nur theoretisch alles für Wahr halten, sondern die Bibel mit ganzem Herzen lieben und mit Herz und Seele in Gottes Wort einsteigen und jedes Detail aufmerksam beachten! Nur so wird uns der volle Segen von Gottes Wort zuteilwerden und die Erkenntnis zunehmen! |
| (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bestattungslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Ich sterbe täglichBestattungslied, Melodie: Wer nur den lieben Gott läßt walten zu 1. Kor. 15,31
Bei unserm Ruhm, den ich habe in Christo Jesu, unserm HERRN, ich sterbe täglich. 1. Kor. 15,31 (Luther 1912) |
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1. Ich sterbe täglich, und mein Leben
eilet immerfort zum Grabe hin.
Wer kann mir einen Bürgen geben,
ob ich noch morgen lebend bin?
Die Zeit geht hin, der Tod kommt her;
ach wer nur immer fertig wär!
2. Ein Mensch, der sich mit Sünden träget,
ist immer reif zu Sarg und Grab;
der Apfel, der den Wurm schon heget,
fällt endlich unversehens ab.
Der alte Bund schließt keinen aus,
mein Leib ist auch ein Totenhaus.
3. Es kann vor Abend anders werden,
als es am Morgen mir mir war;
den einen Fuß hab ich auf Erden,
den andern auf der Totenbahr.
Ein einzger Schritt ist nur dahin,
wo ich der Würmer Speise bin.
4. Es schickt der Tod nicht immer Boten,
er kommet oft unangemeldt
und fordert uns ins Land der Toten.
Wohl dem, der Haus und Herz bestellt,
denn ewig Unglück oder Glück
hängt nur an einem Augenblick.
5. Herr aller Herren, Tod und Leben
hast du allein in deiner Hand,
wie lange du mir Frist gegeben,
das ist und bleibt mir unbekannt.
Hilf, daß ich jeden Glockenschlag
an meinen Abschied denken mag.
6. Ein einzger Schlag kann alles enden,
wenn Fall und Tod beisammen sein.
Doch schlage nur mit Vaterhänden
und schließ in Christ Tod mich ein,
daß, wenn der Leib zu Boden fällt,
die Seel an Jesu Kreuz sich hält.
7. Vielleicht kann ich kein Wort mehr sagen,
wenn Auge, Mund und Ohr sich schleußt,
drum bet ich bei gesunden Tagen:
Herr, ich befehl dir meinen Geist.
Verschließen meine Lippen sich,
so schreie Jesu Blut für mich.
8. Kann ich nicht segnen mehr die Meinen,
so segne du sie, Herr, für mich,
und wenn sie bittre Tränen weinen,
o Tröster, so erbarme dich
und lasse der Verlaßnen Schrein
durch deinen Trost erhörlich sein!
9. Dringt mir der letzte Stoß zum Herzen,
so schließe mir den Himmel auf,
verkürze mir des Todes Schmerzen
und hole mich zu dir hinauf,
so wird mein Abschied keine Pein,
zwar eilig, dennoch selig sein.
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(Bestattungslied, Autor: Benjamin Schmolck (1672 - 1737))
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