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Wer Dank opfert, der preiset mich. Da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.
Psalm 50,23
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Von Herzen dankbare Menschen sind aufmerksamer
und reagieren aufgrund Erfahrungen einfühlsamer.
Gottes erlebte Güte nehmen sie bewusster wahr
und freuen sich über Gottes Hilfe. Das macht dankbar!
Dein und mein Leben wird damit viel wertvoller sein
und Gott, der Herr, schenkt dazu das nötige Gedeih´n.
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Frage:
Würdest Du Dich als dankbaren Menschen bezeichnen?
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Zum Nachdenken: Wenn ja, dann darf ich Dir gratulieren. Ich vermute, dass Du jeden Tag aus Gottes Hand nimmst. Du erkennst Seine Güte in allen Facetten, ob in guten oder beschwerlichen Tagen. Wohl dem, dem nichts selbstverständlich erscheint. Dankbare Menschen schöpfen aus der Quelle der Güte Gottes, die nie versiegt!
`Der Dank ist der Maßstab unserer Gottesnähe oder Gottesferne.` (Wolfgang Dyck) |
| Christliche Dichter und Liedautoren (Liederdichter) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Autoren und Dichter-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Philipp Nicolai (1556 - 1608)
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Philipp Nicolai wurde 1556 in Mengeringhausen (Kurhessen-Waldeck) geboren.
Er war ein Schüler bei Helmbold in Mühlhausen und wurde Theologe. Seine erste Pfarrersstelle war in Herdecke an der Ruhr, jedoch wurde er in den Wirren der Gegenreformation verfolgt und von spanischen Söldnern vertrieben. Er kam dann 1586 nach Köln, wo er Prediger der lutherischen Untergrundsgemeinde wurde. 1587 wurde er dann Hofprediger in Wildungen und Erzieher des Grafen Wilhelm Ernst von Waldeck. 1596 wurde er Pfarrer in Unna in Westfalen, 1601 dann Hauptpastor an St. Katharinen in Hamburg, wo er bis zu seinem Tode 1608 wirkte.
Philipp Nicolai war ein innig frommer und sanftmütiger Jünger Jesu.
Er erlebte in seinem Dienst als Pfarrer sowie in seiner Familie mehrfach die Folgen der Pest, welche in Deutschland wütete.
Nach dem Pesterlebnis in Unna 1599 schrieb er das Werk "Freudenspiegel des ewigen Lebens",
in welchem seine bekannten Lieder "Wachet auf, ruft uns die Stimme"
sowie "Wie schön leuchtet der Morgenstern" enthalten sind.
In seinem Lied "Wie schön leuchtet der Morgenstern" besang Philipp Nicolai
die Größe von Jesus Christus und bekannte sich zu ihm als seinem König, dem wahren Brot des Lebens und dem Retter,
der sein Leben für die Menschen ließ. Dabei blickte er voller Freude in die Ewigkeit und wünschte sich die Ankunft
seines Herrn herbei und spendete damit, in der schweren Zeit in der er lebte, vielen Menschen Trost.
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