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Der HERR, er ist es, der vor dir herzieht; er selbst wird mit dir sein; er wird dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen. Fürchte dich nicht und sei nicht niedergeschlagen!
5. Mose, 31,8
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Aus tiefer Not schrei ich zu Dir,
Herr Gott, erhör mein Rufen.
Dein gnädig Ohren kehr zu mir
und meiner Bitt sie öffen.
Denn so Du willst das sehen an,
was Sünd und Unrecht ist getan,
wer kann, Herr, vor dir bleiben?
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Frage:
Wie kann ich mich auf Gott verlassen?
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Zum Nachdenken: Mose hat Josua und damit auch sein Volk ermutigt auf Gott zu vertrauen. Aus den Erfahrungen die er mit Gott gemacht hat, kann er voller Überzeugung von Gott sprechen; von Seiner Größe und Güte die ER seinem Volk offenbart.
Auch ich möchte mich festklammern an die Zusagen Gottes. Viel zu oft bin ich ängstlich und fühle mich allein. Aber ich darf wie Mose darauf vertrauen, dass ER mich nicht verlässt; dass ER mich nicht versäumt. Ich brauche dieses Vertrauen auf Gottes Zusagen sonst kann ich nicht zur Ruhe kommen und in Seinen Segnungen ruhen. Ich möchte es immer mehr fassen, dass Gott es gut mit mir meint und mich niemals verlassen wird. Ich möchte mich darauf einlassen, dass Gott nie zu spät kommt wenn ich das Gefühl habe in Anfechtungen, Schuld und Sünde unterzugehen. Ich schreie zu Gott und bitte um Seine Nähe, Gnade und Barmherzigkeit. |
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| BarthimäusJesusgedicht
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Seine Jünger um sich her -
ging durch Jericho der Herr,
vieles Volk an Seiner Seite,
jeder wollte Ihn begleiten.
Nebenan am Straßenrand
mit der ausgestreckten Hand,
saß der blinde Barthimäus,
der ein Sohn war des Thimäus.
Ihn umgab die finstre Nacht.
Ohne Ansehen und Macht
war zum Bettler er geworden,
musste für sein Leben sorgen.
Jetzt vernahm sein feines Ohr:
eine Menge zog durchs Tor.
„Was ist los, was ist geschehen?“
Denn er konnte ja nichts sehen.
Jemand ging an ihm vorbei,
sagte, dass es Jesus sei.
„Jesus! - schrie der blinde Mann, -
sieh mich doch in Gnaden an!“
„Schweig!“ - befielen ihm die Leute,
doch er schrie noch immer lauter:
„Davids Sohn, erbarm dich meiner!“
Von den Menschen half ihm keiner.
Doch vernahm den Ruf der Herr
und es jammerte Ihn sehr.
„Welchen Wunsch hast du auf Erden?“
„Herr, ich möchte sehend werden!“
„Stehe auf und sei gesund!“
Er sprang auf zur selben Stund‘.
Ja, das Wunder war geschehen,
Barthimäus konnte sehen!
Nach dem Glauben ihm geschah
und er folgte Jesus nach,
laut pries Gott er für sein Heil,
auch das Volk nahm daran teil.
Wer kann dieses Glück verstehen:
nach der Blindheit - wieder sehen!
Öffne, Herr, auch unsre Augen,
dass wir für den Himmel taugen!
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(Jesusgedicht, Autor: Elisabeth Kasdorf, 2024)
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