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Siehe, das sind die Gottlosen; denen geht es immer gut, und sie werden reich!
Psalm 73,12
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Wem es hier auf Erden immer wohlergeht,
aber dabei nicht auf Gottes Seite steht,
der wird auf ewig furchtbar Pein erleiden,
während die, die sich für Gott entscheiden
und dabei Leid ertragen hier auf Erden
im Himmel ew‘ges Glück erleben werden.
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Frage:
Warum geht es Gottlosen so gut?
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Zum Nachdenken: Schon Hiob fragte: `Warum leben denn die Gottlosen, werden alt, groß und stark?` (Hiob 21,7).
Zum einen: `Abgerechnet wird am Schluss!` d.h. jeder Mensch kommt einmal vor Gottes gerechtes Gericht (Hebr. 9,27)!
Zum Verständnis ist aber an Jesu Aussage zu denken: `Ach, dass du kalt oder heiß wärst!` (Off. 3,15) d.h. Gott will wahre Gotteskindschaft - oder ganz ohne Gott zu leben! Diese `Unterscheidung` fördert Gott: Bei Gotteskindern durch Züchtigung (Hebr. 12,6) und finstere (Prüfungs-)Täler (Psalm 23,4) - bei Gottlosen hingegen wirkt Gott geistliche Blindheit (Jesaja 44,18) und lässt gar den Hochmut durch Wohlergehen gedeihen (Vers 6; Hebr. 12,8). |
| Ostern, Kreuzigung Jesu, Passion (Karfreitagslieder) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Passionslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Blutge Leiden meines eingen FreundesPassionslied, Melodie: Eines wünsch ich mir vor allem andern
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1. Blut'ge Leiden meines ein'gen Freundes,
o was hat mein Herz an euch!
Wenn es euch betrachtet, o wie weint es!
Wie zerflossen wird's, wie weich!
Möcht' mir das Gefühl doch nie verschwinden,
noch mein Geist sich je woanders finden
als auf der geliebten Höh':
Golgatha, Gethsemane!
2. Unter Jesu Kreuz, da fall' ich nieder,
netze den durchgrab'nen Fuß
Mit des Herzens Tränen immer wieder,
Küss' Ihn mit der Liebe Kuss;
seh', wie seine Augen für mich brechen,
wie Er ließ für mich sein Herz durchstechen;
wie sich Blut und Wasser zeigt,
wie sein Haupt sich hat geneigt!
3. Todesblick, der mir das Herz durchschnitten,
bleibe mir vorm Angesicht,
geh mir nach auf allen meinen Schritten,
bis mein Herz und Auge bricht!
Jesu Todesnacht, sein ganzes Leiden,
Seelenschmerz und heiliges Verscheiden
und sein Ruh'n in Josephs Gruft
mach' mir hell des Grabes Kluft!
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(Passionslied, Autor: Chr. Ludwig Brau und Christain Renatus von Zinzendorf)
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