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Sucht den HERRN, alle ihr Demütigen des Landes, die ihr sein Recht getan habt, sucht Gerechtigkeit, sucht Demut! Vielleicht werdet ihr geborgen am Zornestag des HERRN.
Zephanja 2,3
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Ja, Herr Jesu, bei dir bleib ich
so in Freude wie in Leid;
bei dir bleib ich, dir verschreib ich
mich für Zeit und Ewigkeit.
Deines Winks bin ich gewärtig,
auch des Rufs aus dieser Welt;
denn der ist zum Sterben fertig,
der sich lebend zu dir hält.
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Frage:
Wie verhalte ich mich bloß im Hinblick auf den herannahenden Tag des HERRN?
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Zum Nachdenken: Wir stehen ohne Zweifel kurz vor der Entrückung und damit vor der großen Trübsal, deren Schrecken in der Offenbarung des Johannes detailliert beschrieben sind. Aber bereits in diesen Tagen machen die Ereignisse in der Welt Angst. Psychische Belastungen kommen hinzu. Ich sehne mich danach bei Jesus geborgen zu sein und zur Ruhe zu kommen.
Das ist mir möglich, wenn ich demütig und aufrichtig bei Jesu Herz Schutz und Bewahrung suche. Ich trete in der Stille vor das Angesicht Jesu und vertraue mich Ihm ganz an. In wahrer Gottesfurcht komme ich zu Ihm und übergebe Ihm betend meine Sorgen, Ängste, Verletzungen, Sünden, Nöte, meine Eigenliebe und meine Heucheleien. Ich darf wissen, dass Jesus treu und gerecht ist. Er schenkt Vergebung und Frieden für mein Leben. Danke Herr Jesus für Deine Hilfe in diesen teuflischen Erdenzeiten. |
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| Zu Jeremia 29Jahreslosungsgedicht zu Jeremia 29, 1-32
Dies sind die Worte in dem Brief, den der Prophet Jeremia sandte von Jerusalem an die übrigen Ältesten, die weggeführt waren, und an die Priester und Propheten und an das ganze Volk, das Nebukadnezar von Jerusalem hatte weggeführt gen Babel... Jeremia 29, 1-32 (Luther 1912) |
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Jahreslosung 2013, im Zusammenhang mit der Jahreslosung aus Jeremia 29
Hat Gott sein Volk denn ganz verstoßen,
die Kleinen grad so wie die Großen?
Will er von ihnen nichts mehr wissen,
so dass sie elend leiden müssen?
An allem war´n sie selbst dran schuld,
sie strapazierten Gottes Geduld
indem sie nicht mehr auf ihn hörten
und ihm „voll cool“ den Rücken kehrten.
So hatte Gott ganz Ernst gemacht
und sie in fremdes Land gebracht,
wo sie weit weg von Stadt und Haus
gefangen waren. Welch ein Graus!
Für andere mussten sie sich plagen,
das Unkraut jäten, Säcke tragen,
die Straße kehren, Müll entsorgen,
Wäsche waschen, Vieh versorgen.
Kein Tempel hier, kein Opferkult,
wo gibt´s Vergebung für die Schuld?
„Zuhause - da war alles besser!“ -
das Heimweh wuchs und wurde größer.
Da kommt ein Brief an aus der Heimat,
aus Jerusalem, der heiligen Stadt.
Jeremia schreibt, der alte Prophet,
er fordert die Exilanten zum Gebet.
Zum Gebet, man staunt, nicht, wie gedacht,
für Jerusalem hätt´ er sich stark gemacht.
Nein, Babel rückt er ins Visier.
Für Babel betet, bleibet hier.
Realo ist er ganz und gar:
Wenn´s Babel gut geht, dann ist klar,
dann geht´s auch euch gut und ihr seht,
dass der Kooperation nichts mehr im Wege steht.
Und eines Tages, nach 70 Jahren,
in denen die Babylonier an der Herrschaft waren,
da wird euch Gott zurück nach Hause bringen,
das wird ein Lachen und ein Singen.
Denn Gott weiß sehr wohl, was er tut.
Und alles, was er tut ist gut.
Auch dann noch, wenn es anders scheint.
Bei Gott gilt: Gut ist mehr als gut gemeint.
Das endlose Suchen nach Gott wird ein Ende finden.
„Ich bin da!“, lässt er verkünden.
Wer ihn wirklich sucht und ehrlich will,
dem zeigt er sich – nicht nur im Gefühl.
In Jesus zeigt er, wer er ist
und dass er keinen je vergisst.
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(Jahreslosungsgedicht, Autor: Joachim Krebs, 2012)
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