|
|
|
|
Meister, diese Frau ist während der Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Im Gesetz aber hat uns Mose geboten, dass solche gesteinigt werden sollen. Was sagst nun du? … Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie! Und er bückte sich wiederum nieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber das hörten, gingen sie - von ihrem Gewissen überführt - einer nach dem anderen hinaus
Johannes 8,4-9a
|
|
Ist einem der Mitmensch einerlei,
ist man mit Steinewerfen schnell dabei.
Überdies ist man meist auch noch blind,
dass wir doch selbst alle sündig sind!
|
Frage:
Was hatte Jesus in den Sand geschrieben?
|
|
|
Zur Selbstprüfung: Kennen wir das?: Jemand sündigte und wir zeigen (wenn auch nur in Gedanken) mit dem Finger auf die Person. Aber: 3 Finger zeigen dann auf uns selbst zurück! Und noch schlimmer: Der dicke Daumen zeigt hoch zu Gott, welcher die ganze Wahrheit kennt und gerecht richtet und Heuchelei straft!
Könnte Jesus Sünden der Verkläger in den Sand geschrieben haben? Dann hätten die Verkläger ihre eigenen Sünden im Sand gelesen und Jesu Aufforderung zum Steinwurf, falls sie sündlos wären, gehört. Was Sünde ist ließ Jesus in die Bibel schreiben (welche wir hoffentlich alle fleißig studieren). Lasst uns erst Balken aus unserem Augen ziehen, bevor wir uns um Splitter bei Mitmenschen kümmern (Matth. 7,1-5). Zudem: `in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst` (Phil. 2,3)! |
| Gottes unverdiente Güte und Gnade | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gottesgnade-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Ich bin Dein – Du hast mich Dir erkaufetBegnadigungslied, Melodie: Eines wünsch ich mir vor allem andern
|
1. Ich bin Dein – Du hast mich Dir erkaufet
von der ew´gen Höllenglut.
Mich in Deinen Opfertod getaufet,
mich entsündigt durch Dein Blut;
Ach, und dann – o namenloses Lieben! –
Mich in Deine Jesushand geschrieben,
daß mich auch kein Todesbann
ewig Dir entreißen kann.
2. Ich bin Dein – Du hast mich nicht verstoßen,
schnöd´ und sündig, wie ich bin,
ungetreu im kleinen und im großen
und von undankbarem Sinn;
Hast auf Mutterarmen mich getragen,
mich getröstet in des Herzens Zagen
und die Schuld, die Dich gekränkt,
in das tiefe Meer versenkt.
3. Ich bin Dein – trotz Sünde, Welt und Teufel –
Jesus bleibt mein Herr und Gott! –
Ich bin Dein, trotz aller bangen Zweifel,
trotz der Feinde Hohn und Spott.
Halt´ mich fest zum Preise Deinem Namen!
Sprich zu meinem Fleh´n Dein Ja und Amen!
Und wenn einst mein Auge bricht,
laß mich seh´n Dein Angesicht!
|
(Begnadigungslied, Autor: Gustav Knak (1806 - 1878))
|
|
|