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Wenn der Christus, euer Leben, offenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbart werden in Herrlichkeit.
Kolosser 3,4
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Jesum laß ich nicht von mir,
geh Ihm ewig an der Seiten;
Christus wird mich für und für
zu der Lebensquelle leiten.
Selig, wer mit mir so spricht:
Meinen Jesum laß ich nicht!
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Frage:
Wie kann es sein, dass mein Leben mit Jesus anderen verborgen ist?
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Zum Nachdenken: Irgendwie ist doch die lebendige Beziehung, die ich zu Jesus haben darf, meiner Umwelt und meinen Mitmenschen verborgen. Bestenfalls spüren meine Mitmenschen, dass ich anders reagiere auf irdische Themen. Sie wundern sich vielleicht, dass ich nicht alles, was der Zeitgeist zu bieten hat, mitmache; dass ich mich absondere. Damit erfahre ich aber Ablehnung, Spott und stehe in mancherlei Anfechtung. Das ist sehr bitter.
Aber ich erlebe in dem Austausch mit Jesus und durch Sein Wort Ermutigung und einen kleinen Vorgeschmack auf das, was Er für mich bereithält. Es schmerzt, wenn andere aus der eigenen Familie nicht den nötigen Ernst in ihrem Herzen haben und sich Jesus nicht anvertrauen wollen. Andererseits bin ich dankbar, dass ich immer zu Jesus fliehen und mich bei Ihm bergen kann.
Gott selbst wird sich dieser Welt sehr bald offenbaren und für viele Mitmenschen kommt Er zum Gericht. |
| Gedichte und -Lieder zu Jahreszeiten und Schöpfung | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Jahreszeitengediche und -Lieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Sonnenaufgang am MeerJahreszeitgedicht
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Schwül war’s gewesen in der Nacht,
sie hatte mir keinen Schlaf gebracht.
So stand ich auf, es war gegen vier,
und schlich mich leise hinaus aus der Tür.
Die Luft, die ich spürte, ich bemerkte es gleich,
war angenehm kühl und sauerstoffreich.
Ich atmete tief, genoss sie sehr
und bog in den kleinen Weg hin zum Meer.
Als ich dort ankam, ich muss nun gesteh’n,
vor Staunen blieb mir der Mund offen steh’n.
Das Meer lag in seiner Schönheit hier,
gleich einem Spiegel, so schien es mir.
Glasklares Wasser, kein Lüftchen sich regte,
einen Fisch sah ich, der sich bewegte.
Vorsichtig setzte ich mich in den Sand,
war ganz alleine an diesem Strand,
genoss den Anblick, die gute Luft,
und sog in mich ein des Meeres Duft.
Ich steckte die Füße ins Wasser hinein,
Dämmerung kam, der Tag schlich herein.
Was sich dann abspielte vor meinen Augen,
kann ich bis heute noch gar nicht glauben.
Das Wunder der Schöpfung erlebte ich pur,
die Vielfalt der Farben in der Natur.
Am Horizont erschien, winzig klein,
der Bogen der Sonne mit ihrem Schein.
Er trug einen Kranz von funkelndem Rot
und beleuchtete zart ein Fischerboot.
Es lag wie ein Teller, flach auf dem Tische,
draussen im Meer, das Netz voller Fische.
Schon kroch die Sonne höher empor,
fast bis zur Hälfte, kam es mir vor.
Mit Strahlen, die wie Arme sich breiten,
um die Welt zu erfassen in ihren Weiten.
Glutrot färbte sich der Himmel vor mir.
Ich sah auf die Uhr: zwanzig nach vier.
Die Müdigkeit war von mir abgefallen,
als ich erblickte den Feuerballen,
der sich gelöst hatte vom Horizont,
um dorthin zu wandern, wo am Tage er wohnt.
Im silbrigen Wasser, das funkelt’ wie Sterne,
sah ich sein Spiegelbild hier aus der Ferne.
Ich war überwältigt von diesem Gescheh’n,
so etwas hatt’ ich bisher nie geseh’n.
Andächtig saß ich und bewunderte nur
die Fantasie des Schöpfers dieser Natur.
Ich konnt’ es nicht fassen und mir wurd’ es klar,
wie vollkommen und schön das alles hier war.
Dann stand ich auf, mit träumendem Blick,
und ging barfuss den Weg wieder zurück.
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(Jahreszeitgedicht, Autor: Anette Esposito, 2008)
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