Jahreszeiten und Natur

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 15.06.2024

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Nicht jeder darf zu Gott in den Himmel gelangen!

Wer darf auf den Berg des HERRN steigen? Und wer darf an seiner heiligen Stätte stehen? Wer unschuldige Hände hat und ein reines Herz, wer seine Seele nicht auf Trug richtet und nicht falsch schwört. Der wird Segen empfangen von dem HERRN und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils. Dies ist das Geschlecht derer, die nach ihm fragen, die dein Angesicht suchen

Psalm 24,3-6

Wer darf da sehen Gottes Antlitz,
wer darf da stehn vor seinem Thron?
Nur der da ist reines Herzens,
und ist kein Falsch in seinem Tun!
Dem wird zuteil der Segen Gottes,
und Gerechtigkeit vom Herrn,
das sind die, die nach Ihm fragen,
ja, die erhört der HERR auch gern!

Frage: Wollen Sie zu Gott in den Himmel gelangen? Haben Sie auch das Anrecht dazu?

Zur Selbstprüfung: Jesus sagte es bereits in der Bergpredigt: `Glückselig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!` (Matth. 5,8). Wir alle sind Sünder (Römer 3,23) und haben somit aus uns heraus keine Chance vor Gott bestehen zu können. Da nur Jesus das reine, sündlose `Lamm Gottes` ist, welches der Welt Sünde trägt (Joh. 1,29), ist auch nur ER die Tür zum Vater im Himmel (Joh. 10,9) und DAS Leben (Joh. 14,6)! Nur wer Jesus als HERRN und Retter im Leben aufnimmt wird ein Gotteskind (Joh. 1,12) und nur wer Jesus seine Sünden bekennt erlangt Vergebung (1. Joh. 1,9). Hast Du dies getan? Wenn nicht, nimm noch HEUTE Jesus als Erretter und HERRN an - in Kürze wird es zu spät sein! (gerne können Sie sich dazu auch an unsere Seelsorge wenden - siehe Link)

( Link-Tipp zum Thema: www.gottesbotschaft.de/?pg=10 )

Gedichte und -Lieder zu Jahreszeiten und Schöpfung

1-20

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Jahreszeitengediche und -Lieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)


- Blockanzeige 1 bis 20 -


Ach Herre Gott, wir loben dich


1. Ach Herre Gott, wir loben dich
und preisen deinen Namen,
daß du uns hast so gnädiglich
unser Gewächs und Samen
befeuchtet mit dem Regen warm.
O höchster Gott, dich doch erbarm
und ferner uns bedenke.

2. Gib fruchtbaren Regen und Sonnenschein
zu rechter Zeit und Stunden,
daß unser Land mit Früchten sein
erfüllet werd gesunden.
Krön du das Jahr mit deinem Gut,
halt unser Feld in guter Hut
und unsre Furchen tränke.

3. Gedenk, daß wir die Kinder dein
und hochgeliebe Erben,
dazu deins Sohnes Brüder sein;
drum laß uns nicht verderen.
Behüt uns, Herr, vor Hungersnot
und gib uns unser täglich Brot
aus reichen, milden Gnaden.

4. Wenn du auftust dein milde Hand,
so stehet alls im Segen;
wenn du gnädig anschaust das Land,
so neiget sich der Regen;
wenn du auftust, so sammeln wir;
wenn Schutz und Schirm herkommt von dir,
mag uns kein Unglück schaden.

5. Gib gnädig, was uns deine Hand
jetzt tut gar reichlich weisen,
und tut damit im ganzen Land
all Kreaturen speisen;
so wird dich loben groß und klein,
die Alten und die Kinderlein
und was auf Erden lebet.

6. Wir trauen dir, o Herre Gott,
dein Gnade laß uns walten;
du weißt gar wohl, was uns ist not,
hast lange Haus gehalten
und wirst noch ferner so regiern,
daß man wird deinen Segen spürn
und deinen Namen preisen.

(Autor: Unbekannt (1648)



Ach Herre, du gerechter Gott


1. Ach Herre, du gerechter Gott,
wir habens wohl verdienet
mit unsrer Sünd und Missetat,
daß unser Feld nicht grünet,
daß Vieh und Menschen traurig sein.
Wenn du zuschließt den Himmel dein,
dann müssen wir verschmachten.

2. Herr, unsre Sünd erkennen wir,
die wollst du uns verzeihen;
all unsre Hoffnung steht zu dir,
Trost, Hilf tu uns verleihen;
gib Regen und den Segen dein
um deines Namens will´n allein,
Herr, unser Gott und Tröster!

3. Gedenke, Herr, an deinen Bund!
Um deines Namens willen bitten
wir dich von Herzensgrund,
tu unsre Not doch stillen
vom Himmel mit Regen dein!
Dein ist der Himmel ja allein,
ohn dich kann es nicht regnen.

4. Es steht in keines andern Hand,
daß er sollt Regen geben;
den Himmel hast du ausgespannt,
darinnen du willst schweben.
Allmächtig ist der Name dein,
solchs kannst du alles tun allein,
Herr, unser Gott und Tröster.

(Autor: Ulm 1592)



Das alte Jahr, das neue Jahr


Das Jahr ist nun entschwunden,
nur das Erinnern bleibt zurück,
so viel Tag und Stunden,
vergangen, wie ein Augenblick.

Doch gar Vieles war gescheh´n,
oft Tage voller Freud´ und Leid,
ein ständig Komm´n und gehen,
das aufgeteilt, in Stund´ und Zeit.

Liegt es vor uns, ist es lang,
schaut man zurück, war´s schnell vorbei
die Zeit geht stetig ihren Gang,
als ob sie nur voll Unruh´ sei.

Nun ist´s da, das neue Jahr,
wartend steht es an und klopft an,
bringt es Frieden, bringt´s Gefahr,
wer weiß es, wie es kommt und wann?

Verhüllt ist uns das Morgen,
und niemand weiß, was kommen kann,
nur Gott ist nichts verborgen,
vertrau´n wir ihm die Zukunft an.

So, wie wir im alten Jahr,
gegangen sind, an Gottes Hand,
und er unser Leiter war,
gehen´n wir getrost ins neue Land.

Er wird mit uns sein durch Rat,
ER wird uns helfen durch die Tat,
Er gibt Ruhe selbst im Streit,
ER führt durch Zeit zur Ewigkeit.

(Autor: Maria Gorges)



Das Gewitter


Ein Tag im Sommer, brütende Hitze,
mich zieht’s in den Wald, weil ich dort nicht so schwitze,
Verwelkt sind die die Blumen, verdorrt ist das Gras,
Bäume und Sträucher lechzen nach Nass.
Alles sehnt sich nach Regen, den wir lange nicht hatten.
Das Barometer zeigt immer noch 30 im Schatten.
Schwül ist die Luft, das Laufen fällt schwer,
Wunsch nach Erfrischung wie schon lange nicht mehr.
Kein Wölkchen am Himmel, soweit ich auch schau.
Mein Blick schweift nur übers endlose Blau.

Auf einmal, ich bin noch am Waldesrand,
erfasst unheimliche Stille das ganze Land.
Das Zwitschern der Vögel ist plötzlich verstummt.
Kein Bienchen zu sehen, was um mich her summt.
Vom Westen her weht ganz sanft eine Brise,
die ich willig und gern einen Augenblick lang genieße.
Der Himmel verfärbt sich, wird ganz grau.
Was nun kommen wird, ja, das weiß ich genau.
Grelle Blitze am Himmel, Donner grollt,
der Igel am Wegrand hat sich eingerollt.
Ein kurzer Moment, und das Himmelszelt
ist voll von dem Regen, der hernieder fällt.

Ich muss mich beeilen, mir bleibt keine Zeit,
die Schleusen des Himmels sind offen, ganz weit.
So schnell wie ich kann, lauf ich durchs Gras
Meine Kleider am Leibe sind schon ganz nass.
Das Plätschern des Baches, dem ich vorher konnt’ lauschen,
hat sich verwandelt in ein drohendes Rauschen.
Die Regentonne, fast gefüllt bis zum Rand.
Im Matsch nun lauf ich anstelle von Sand.

Zu Haus angekommen, die Stufen hinauf,
da hört’s auch schon wieder zu regnen auf.
Das Gewitter- vorbei, so schnell wie’s gekommen.
Ich sitze am Tisch, bin noch ganz benommen.
Minuten später, und mir wird es klar,
ist es genauso ruhig, wie es vorher schon war.
Die Sonne scheint wieder, ich kann es sehen.
Es ist so, als wäre gar nichts geschehen.

Ein Regenbogen erscheint jetzt am Himmel, ganz sachte,
als Zeichen des Bundes, den Gott mit uns machte.

(Autor: Anette Esposito)

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Das Land wollst du bedenken


Das Land wollst du bedenken
mit deinem Segen reich und fein
Gepflügtes tränken,
mit Regen machen weich;
laß sein Gewächs es geben
zur Notdurft diesem Leben!
Wir wolln dir dankbar sein.

(Autor: Vincentius Schmuck (1565 - 1628)



Der Maie, der Maie bringt Blümelein


1. Der Maie, der Maie
bringt uns der Blümelein viel.
Ich trag ein frei Gemüte;
Gott weiß wohl, wem ichs will,
Gott weiß wohl, wem ichs will.

2. Ich wills Christo, dem Herren,
der unser Heiland ist;
er trägt das Kreuz für unsre Sünd,
ja, wie man von ihm liest,
ja, wie man von ihm liest.

3. Den Tod hat er bewzungen,
die Höll gerissen ein;
die Sünd hat er verschlungen,
geholfen aus der Pein,
geholfen aus der Pein.

4. Er will die nicht verlasssen,
die an ihn glauben fein;
das hat er uns versprochen,
denn wir sein Kinder sein,
denn wir sein Kinder sein.

5. Drum, wer ihm traut zu Ehren,
den läßt er nimmermehr;
demselben, unserm Herren,
dem sei Lob, Preis und Ehr,
dem sei Lob, Preis und Ehr!

(Autor: Jakob Klieber lebte um 1530 )



Des Jahres schöner Schmuck entweicht


1. Des Jahres schöner Schmuck entweicht,
die Flur wird kahl, der Wald verbleicht,
der Vöglein Lieder schweigen.
Ihr Gotteskinder, schweiget nicht
und laßt hinauf zum ewgen Licht
des Herzens Opfer steigen.

2. Gott ließ der Erde Frucht gedeihn,
wir greifen zu, wir holen ein,
wir sammeln seinen Segen.
Herr Jesu, laß uns gleichen Fleiß
an deiner Liebe Ruhm und Preis
mit Herzensfreude legen.

3. Der Weinstock gibt die süße Kost,
aus voller Kelter fließt der Most,
die Herzen zu erfreuen.
Du rechter Weinstock höchstes Gut,
laß deine Reben durch dein Blut
sich freudiglich erneuen.

4. Was Gottes Hand für uns gemacht
das ist nun alles heimgebracht,
hat Dach und Raum gefunden.
So sammle dir zur Gnadenzeit,
o Seele, was dein Herr dir beut,
für deine Kreuzesstunden.

5. Denn wie die Felder öde stehn,
die Nebel kalt darüber wehn
und Reif entfärbt die Matten,
so endet alle Lust der Welt,
des Lebens Glanz und Kraft zerfällt,
schnell wachsen seine Schatten.

6. Es braust der Sturm, der Wald erkracht;
der Wandrer eilt, um noch vor Nacht
zu flüchten aus den Wettern.
O Jesu, sei uns Dach und Turm,
hilf wenn des Lebens rauher Sturm
uns will zu Boden schmettern.

7. Es fällt der höchsten Bäume Laub
und mischt sich wieder mit dem Staub,
von dannen es gekommen.
Ach Mensch, sei noch so hoch und wert,
du mußt hinunter in die Erd,
davon du bist genommen.

8. Doch wie der Landmann seine Saat
ausstreuet, eh der Winter naht,
um künftig Frucht zu sehen:
so, treuer Vater, deckest du auch
unsern Leib mit Erde zu,
daß er soll auferstehen.

9. Indes, wie über Land und Meer
der Störche Zug, der Schwalben Heer
der Sonn entgegen streben,
so laß zu dir die Seele fliehn,
zu deinem Paradiese ziehn,
an deiner Sonne leben.

(Autor: Viktor Friedrich von Strauß und Torney (1809 - 1899))



Die beste Zeit im Jahr ist mein


1. Die beste Zeit im Jahr ist mein,
da singen alle Vögelein,
Himmel und Erden ist der voll,
viel gut Gesang der lautet wohl.

2. Voran die liebe Nachtigall
macht alles fröhlich überall
mit ihrem lieblichen Gesang,
des muss sie haben immer Dank.

3. Vielmehr der liebe Herre Gott,
der sie also geschaffen hat,
zu sein die rechte Sängerin,
der Musika ein Meisterin.

4. Dem singt und springt sie Tag und Nacht,
seins Lobes sie nichts müde macht;
den ehrt und lobt auch mein Gesang
und sagt ihm einen ewgen Dank.

(Autor: Martin Luther (1483 - 1546))



Die Jahreszeiten


Jedes Jahr
ist eingeteilt in Tagen,
Monaten und Jahreszeiten.
Eine stille Botschaft wollen sie uns sagen:

Die Jahreszeiten
ticken wie ein Uhrwerk,
nie stillstehend - daher verlässlich.
Ist diese Ordnung für uns gut und stark?

Jede Jahreszeit
ist von besond´rer Art,
an Schönheit und im Charakter.
Hat Gott uns nicht Wunderbares offenbart?

Jede Jahreszeit
ist des Nachdenkens wert
und weist uns auf ein Ziel hin.
Erkennen wir klar, was uns das lehrt?

Jede Jahreszeit
geht so schnell vorüber
im steten Takt der Vergänglichkeit.
Geben sie etwa Anlass zur Sorge darüber?

Jede Jahreszeit
will uns ernstlich mahnen,
bereit zu sein für die Ewigkeit.
Gott sei Ehre mit dankbaren Sinnen!

(Autor: Ingolf Braun)

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Dreieinig großer Gott voll Ehren


1. Dreieinig großer Gott voll Ehren,
von Dir stammt aller Himmel Pracht!
Was wir nur Schönes sehn und hören,
hat Deine Hand allein gemacht.
An Deiner Weisheit Glanz und Licht
reicht schwacher Menschen Denken nicht.

2. Du bist's, der die Geschöpfe weidet,
der ihnen solche Zierde schenkt;
Du bist es, der die Erde kleidet,
der sie mit solchem Schmuck umhängt.
Du bist es, dessen hohe Kraft
des Frühlings Herrlichkeiten schafft.

3. Dass Wald und Triften sich verjüngen,
und alle Welt ein Leben fühlt;
dass alle Bäume Blüte bringen,
das Feld mit tausend Farben spielt:
fließt von Deinem Lebensmeer,
o großer, guter Schöpfer, her!

4. Ach wie erquickt der Menschen Herzen
des frischen Frühlings holder Blick!
Er treibt der Wehmut bitt´re Schmerzen
durch einen ein´gen Strahl zurück;
dann schaut die Seele himmelan,
und fühlet, das hat Gott getan!

5. Sie sieht nicht nur die bunten Felder,
nicht nur der Quellen silber Lauf,
nicht nur die neu belebten Wälder;
sie schwinget sich mit Flügeln auf,
und höret wie die klare Luft
laut von des Schöpfers Liebe ruft.

6. Sie wird im Preisen ihr Gefährte;
sie singt: Du König Zebaoth,
Du bist zwar herrlich auf der Erde,
doch, ewig reicher, milder Gott,
Du bist's auch, der den Himmel malt,
dass er so und herrlich strahlt!

7. Du hast sein prächtiges Gewölbe
in blauer Klarheit ausgespannt;
Du zierest noch dazu dasselbe
durch der Gestirne hellen Brand;
durch diese glänzt es überall
als ein durchsichtiger Kristall.

8. Aus Dir, du Quelle alles Lichtes,
fleußt auch der Sonnen Feuermeer.
Du großer Schöpfer des Gesichtes,
von Dir kommt dieses Wunder her,
das mir die Schönheit dieser Welt
so herrlich vor die Augen stellt.

9. Was zeugen so viel tausend Sterne,
wenn nun ihr Glanz durch Wolken bricht?
Sie sprechen: Blick empor und lerne
wie groß das unerschaff´ne Licht!
Gott, Du bist nichts als Heiterkeit, –
ja, und Strahlen sind Dein Kleid!

10. Ach Schöpfer, heil´ge mein Gesichte,
wenn ich so voll Verwunderung steh´,
dass ich in Deines Geistes Lichte
allein auf Dich, den Ursprung, seh´,
und mache ledig meine Brust
von aller Erden Lust!

11. Behüte meine Leibesaugen
vor Sündentand und eitlem Wahn,
lass mir ihr Licht nur dazu taugen,
dass ich zum Himmel dring´ hinan;
drück sie mir in des Todes Ruh´
zum himmlischen Erwachen zu!

(Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)



Ein Wetter steiget auf


1. Ein Wetter steiget auf.
Mein Herz, zu Gott hinauf!
Fall ihm geschwind zur Fuße
durch wahre Reu und Buße,
damit gleich deine Sünden
durch Christi Tod verschwinden.

2. Herr, der du gut und fromm,
zu dir ich gläubig komm,
bitt mir aus dein Erbarmen,
hab Christum auf den Armen;
um dessentwillen schone,
mir nicht nach Sünden lohne!

3. Durch Christi teures Blut
mach mir ein Herz und Mut,
das sich nicht knechtisch scheue,
das vielmehr deiner Treue
in allem kindlich traue
und auf dein Helfen baue.

4. Ich will mit dem, was mein,
dir ganz ergeben sein;
dein Flügel wird uns decken,
verjagen alles Schrecken
und lassen uns aus Gnaden
das Wetter gar nicht schaden.

5. Wohlan, verlaß uns nicht,
bleib unsre Zuversicht
und laß dein Vaterlieben
auch jetzt an uns sich üben!
So wolln wir, weil wir leben,
dir Preis und Ehre geben.

(Autor: Ämilie Juliane Gräfin von Schwarzburg-Rudolstadt (1637-1706))



Freuet euch der schönen Erde


1. Freuet euch der schönen Erde,
denn sie ist wohl wert der Freud.
O was hat für Herrlichkeiten
unser Gott da ausgestreut!

2. Und doch ist sie seiner Füße
reichgeschmückter Schemel nur,
ist nur eine schön begabte,
wunderreiche Kreatur.

3. Freuet euch an Mond und Sonne
und den Sternen allzumal,
wie sie wandeln, wie sie leuchten
über unserm Erdental.

4. Und doch sind sie nur Geschöpfe
von des höchsten Gottes Hand,
hingesät auf seines Thrones
weites, glänzendes Gewand.

5. Wenn am Schemel seiner Füße
und am Thron schon solcher Schein,
o was muß an seinem Herzen
erst für Glanz und Wonne sein.

(Autor: Karl Johann Philipp Spitta (1801 - 1859))



Gelobet seist du, treuer Gott


1. Gelobet seist du, treuer Gott,
von Herzen und Gemüte,
daß du gewendet unsre Not
und zeigst uns deine Güte.
wir sehen, daß du uns erhört,
weil du uns gibst, was wir begehrt,
den längst erwünschten Regen.

2. Ach Vater, das bleibt dennoch wahr:
wenn Christen zu dir schreien,
so hilfst du frei und offenbar,
daß sie sich wieder freuen.
Wir riefen dich zum Regen an,
und sieh, er tröstet jedermann,
er kommt mit reichem Segen.

3. Du tränkest nun mit reichem Naß
die Gärten, Wiesen, Felder,
erfrischest alles Laub und Gras
und die versengten Wälder,
läßt regnen, daß die matte Saat,
ja alles, was das Leben hat,
frisch grün und fruchtbar werde.

4. Drum singen wir auch hocherfreut:
Gottlob, wir sind erhöret,
die Hilfe kam zur rechten Zeit,
Gott selbst zu uns sich kehret;
gottlob, die Wolken geben Naß,
gottlob, nun trinket Laub und Gras;
Gott sei Lob, Preis und Ehr.

(Autor: Michael Schernack (1622 - 1675)



Gott, aus dessen Wort entsprossen


1. Gott, aus dessen Wort entsprossen
Himmel Erde samt dem Meer,
dessen Allmacht ausgeflossen
in der Kreaturen Heer,
das durch Deine Weisheits Kräfte
ist geschaffen zahm und wild,
und der Mensch zu Deinem Bild:
Jedem gabst Du sein Geschäfte.
Gott, Dich lob´ ich in der Zeit,
und in der Ewigkeit.

2. Herrlich ist Dein schönes Wesen;
Licht und Sonne ist Dein Kleid,
der Du vor der Welt gewesen,
unverändert ohne Zeit.
Deine Himmel stehn gezieret
mit den Sternen ohne Zahl;
Majestätisch allzumal
hast Du sie heraufgeführet.
Gott, Dich lob´ ich in der Zeit,
und in der Ewigkeit.

3. Der Du Deine Wolken bauest,
und auf ihnen schwebest fort,
jede Kreatur anschauest,
und erfüllest jeden Ort,
machst die Engel gleich den Winden,
und zu Flammen Deine Knecht´,
dass Dir dienet ihr Geschlecht,
überall Dich zu verkünden:
Gott, Dich lob´ ich in der Zeit,
und in der Ewigkeit.

4. Der Du kannst die Erde kleiden,
und sie zierst mit Farben schön,
schöner man stickt mit Seiden,
muss ihr Blumwerk vor Dir stehn;
Wasser hat sie umgeben,
welches über Berge steigt,
und viel tausend Fische zeugt,
die in ihrer Tiefe leben.
Gott, Dich lob ich in der Zeit,
und in der Ewigkeit.

5. Berge, die an Wolken reichen,
Täler, und das ebne Land,
sind durch Deine Macht desgleichen
festgebaut und ausgespannt.
Ströme hast Du so geleitet,
dass sie fließen fort und fort,
doch nicht ohne Ziel und Ort,
so Du ihnen fern bereitet.
Gott, Dich lob ich in der Zeit,
und in der Ewigkeit.

6. Dass die Tiere sich erlaben,
schaffst Du Quellen überall;
sie genießen Deiner Gaben,
loben Dich mit frohem Schall;
Dir, Herr, alle Vögel singen,
auf den Bäumen, da ihr Haus
sieht so kunstreich lieblich aus,
und so ihre Schwingen!
Gott, Dich lob ich in der Zeit,
und in der Ewigkeit.

7. Herr, Du sendest Deinen Regen,
der erfrischt das dürre Land,
schüttest reichlich aus den Segen
aus der treuen Vaterhand,
dass das Gras mit Haufen stehe,
und das Vieh zu essen hab´,
dass der Wein den Menschen lab´,
und Brot aus der Erde gehe.
Gott, Dich lob in der Zeit,
und in der Ewigkeit.

8. Auf den Felsen, in den Klüften
kennst Du jedes wilde Tier;
hoch in den kristallinen Lüften
fleucht der Reiher her vor Dir:
Durch die Sonne kannst Du teilen
Jahr und Tag; der Mond geht auf,
zu verrichten seinen Lauf:
Alles muss zu Dienst Dir eilen.
Gott, Dich lob ich in der Zeit,
und in der Ewigkeit.

9. Muss die Sonne sich verstecken,
dass der Mensch zur Ruh´, sich legt,
kannst Du Herr die Löwen wecken,
machen, dass das Wild sich regt,
um von Dir gespeist zu werden,
so im Walde wie in Feld;
Deiner Güt´ ist voll die Welt,
alles rühmet Dich auf Erden.
Gott, Dich lob ich in der Zeit,
und in der Ewigkeit.

10. Wenn nun neues Licht aufgehet,
und die Nacht nicht bleiben kann,
sieht man, dass der Mensch aufstehet,
und fängt seine Arbeit an,
dass er hab´ sein Brot zu essen,
und die Speis´ ihm der Erd´
von Dir, Herr, gegeben werd´.
Ach! Wie kann ich Dein vergessen?
Gott, Dich lob ich in der Zeit,
und in der Ewigkeit.

11. Welche Zunge kann erreichen
Deine Weisheit Deine Macht?
Herr, wer ist Dir zu vergleichen?
Wer hat solches je erdacht,
und die Fisch im Meer gezählet?
Wo man mit den Schiffen geht,
und der Leviathan steht,
der den Abgrund sich erwählet?
Gott, Dich lob ich in der Zeit,
und in der Ewigkeit.

12. Alles wird durch Dich erhalten;
reckst Du Deine Hand uns her;
lässt Du Deine Güte walten,
wächst der Vorrat mehr und mehr:
Wenn Du Deine Hand entziehest,
so erstirbt und wird zu Staub
alle Welt wie Gras und Laub,
wo Du sie im Zorn ansiehest.
Gott, Dich lob ich in der Zeit,
und in der Ewigkeit.

13. So du aber sprichst: Es werde!
Muss gleich alles vor Dir stehn;
da grünt wiederum die Erde,
alles muss erneut aufgehn;
blickst Du her so bebt die Tiefe;
greifst Du Berg´ und Felsen an,
rauchen sie und brechen Bahn,
gleich ob alles vor Dir liefe.
Gott, Dich lob ich in der Zeit,
und in der Ewigkeit.

14. Herr, ich will Dir kindlich singen,
ewig ehr´ und rühm´ ich Dich;
von Dir soll mein Mund erklingen,
denn Du Höchster, schufst auch mich.
Mir auch wirst du Wohnung machen
in der schönen Himmelsstadt,
Die kein Aug´ erblicket hat;
da wird´ ich, mit Freud und Lachen,
Dich erhöhn nach dieser Zeit,
in der süßen Ewigkeit.

(Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)



Herr Gott, nun sei gepriesen


1. Herr Gott, nun sei gepriesen,
daß du zu dieser Zeit uns Schutz
und Schirm erwiesen in der
Gefährlichkeit des Donners,
der uns schreckte, des Blitzes,
der sich streckte
auf unser Hof und Haus.

2. Wir haben klar gesehen,
Herr, deine große Macht,
vor dir kann nichts bestehen;
denn wenn dein Donner kracht,
und sich dein Blitz entzündet,
ach Gott, ach so befindet
sich alles in Gefahr.

3. Das Wetter ist vergangen,
vorbei ist die Gefahr,
wir haben Schutz empfangen
durch Gott, der bei uns war;
Haus, Hof, Gut, Leib und Leben,
und was er sonst gegeben,
blieb uns ganz unversehrt.

4. So voller Güt und Gnaden
ist der getreue Gott,
der uns bewahrt vor Schaden
in so sehr großer Not;
drum wir ihn herzlich loben,
sein Ruhm sei hoch erhoben,
so weit der Erdkreis geht.

5. Laßt uns, uns fertig machen,
daß, wenn der jüngste Tag
mit Donnern und mit Krachen
vielleicht bald kommen mag,
wir alle so bestehen,
daß wir mit Gott eingehen
zur ewgen Seligkeit.

(Autor: Autor unbekannt 1719)



Himmel, Erde, Luft und Meer


1. Himmel, Erde, Luft und Meer
zeugen von des Schöpfers Ehr;
meine Seele, singe du,
bring auch jetzt dein Lob herzu.

2. Seht das große Sonnenlicht,
wie es durch die Wolken bricht;
auch der Mond, der Sterne Pracht
jauchzen Gott bei stiller Nacht.

3. Seht, wie Gott der Erde Ball
hat gezieret überall.
Wälder, Felder, jedes Tier,
zeigen Gottes Finger hier.

4. Seht, wie fliegt der Vögel Schar
in den Lüften Paar bei Paar.
Blitz und Donner, Hagel, Wind,
seines Willens Diener sind.

5. Seht der Wasserwellen Lauf,
wie sie steigen ab und auf;
von der Quelle bis zum Meer
rauschen sie des Schöpfers Ehr.

6. Ach mein Gott, wie wunderbar
stellst Du Dich der Seele dar!
Drücke stets in meinen Sinn,
was Du bist und was ich bin.

(Autor: Joachim Neander (1650 - 1680))



Himmels Au, licht und blau


1. Himmels Au, licht und blau,
wie viel zählst du Sternlein?
Ohne Zahl, so viel mal
soll mein Gott gelobet sein.

2. Gottes Welt, wohl bestellt,
wie viel zählst du Stäublein?
Ohne Zahl, so viel mal
soll mein Gott gelobet sein.

3. Sommerfeld, uns auch meld,
wie viel zählst du Gräslein?
Ohne Zahl, so viel mal
soll mein Gott gelobet sein.

4. Dunkler Wald, grün gestalt´,
wie viel zählst du Zweiglein?
Ohne Zahl, so viel mal
soll mein Gott gelobet sein.

5. Tiefes Meer, weit umher,
wie viel zählst du Tröpflein?
Ohne Zahl, so viel mal
soll mein Gott gelobet sein.

6. Sonnenschein, klar und rein,
wie viel zählst du Fünklein?
Ohne Zahl, so viel mal
soll mein Gott gelobet sein.

7. Ewigkeit, lange Zeit,
wie viel zählst du Stündlein?
Ohne Zahl, so viel mal
soll mein Gott gelobet sein.

(Autor: Dresden 1767)



Hummelchen

zu 1.Mose 1,21


ein kleines Hummelchen


Ei, du kleines Hummelchen,
meinst, du könnest fliegen!
Wie soll so ein Pummelchen
jemals Auftrieb kriegen?
Nie erhebst du dich zum Licht,
ernsthaft ein ganz Kluger spricht –
spricht es mit Vergnügen.

Sage nur, du kennest nicht,
hört man ihn jetzt sprechen,
das Verhältnis Fluggewicht
zu den Flügelflächen?
Dein Volumen ist zu groß,
der Versuch ist aussichtslos,
die Physik zu stechen.

Wer war denn der Konstrukteur,
der dich einst erdachte?
Kein vernünft’ger Ingenieur
jemals solches machte!
Fehlerhaft die Konstruktion -
spottet jeder Logik Hohn.
Schadenfroh er lachte.

Plötzlich Hummelchen beginnt,
Flügel auszuspannen.
Kluger, was du sagst, ist Wind -
lass es dich gemahnen:
Sieh doch meiner Flügel Schlag:
wie Propeller, ohne Plag;
spricht’s und schwirrt von dannen.

(Autor: Gerhard Nißlmüller)

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Ich mag es


Ich mag es, wenn die Blumen blühn,
die Wolken hoch am Himmel ziehn,
die Winde spielen mit den Zweigen,
die Nebel tanzen ihren Reigen,
der Wind mir bläst ins Angesicht
und leise flüstert ein Gedicht

Ich mag es, wenn die Spinnen weben,
die Netze zwischen Äste kleben,
der Tau in Tropfen hell erblinkt,
von ferne leis ein Lied erklingt,
der Mond hell scheint in`s stille Land
und es umfasst mit Silberband

Ich mag es, wenn die Sonne scheint,
kein Kind des Nachts in`s Kissen weint,
die Lerche hoch am Himmel singt,
dem Schöpfer froh ihr Ständchen bringt,
die Hand mich hält, die mich erschuf
bis einst erklingt Sein Heimkommruf

(Autor: Manfred Reich)

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Irland Impressionen


Über Wiesen, Hügel, Mauern
zieh’n dunkle Wolken übers Land.
Ein kalter Wind lässt uns erschauern,
weht von den Bergen unverwandt.

Da teilt die Sonne das dunkle Band,
goldene Strahlen auf Kreuze fallen.
Zeugen aus Stein am Wegesrand
lassen Erins Geschichte widerhallen.

Es ist berauschend hier zu reisen,
die wilde Landschaft zu beschauen.
Unser Schöpfer ist zu preisen
für Berge, Seen und grüne Auen.

Gott lässt uns dieses Wunder sehen,
der grünen Insel raue Pracht.
Wir wollen seine Wege gehen
und loben seine Schöpfermacht!

(Autor: Johannes Kandel)

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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Kurzbotschaft "Lass dich versöhnen mit Gott!"

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Lassen Sie Kindern biblische Geschichten anhand von Alltagssituationen lebendig werden.
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