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Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Knecht.
Johannes 8,34
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Mein Gewissen quält mich nicht,
will mich das Gesetz verklagen;
der mich frei und ledig spricht,
hat die Schulden abgetragen,
dass mich nichts verdammen kann:
Jesus nimmt die Sünder an.
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Frage:
Bin ich denn immer noch ein Knecht der Sünde?
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Zum Nachdenken: Oh, wie betrübt mich dieses Wort von Jesus. Ich bin ein Knecht der Sünde.
Immer wieder gebe ich Versuchungen nach. Immer wieder drücken mich meine Lieblingssünden. Immer wieder schafft es der Teufel, dass ich sündige; ein falsches Wort, begehrliche Blicke, schlechte Gedanken, unerträgliche Sorgen um Mitmenschen und irdische Dinge; ganz zu schweigen von den großen Sünden. Oh, wie brauche ich Jesus und Sein Erbarmen. Oh, wie brauche ich Seine Vergebung.
Nur Seiner Liebe und unermesslichen Geduld habe ich es zu verdanken, dass ich reuig zu IHM umkehren kann; ohne Scheu, ohne Selbstmitleid. Mit offenen Armen empfängt ER mich, wenn ich zu IHM umkehre. Vertuschen und Schönreden helfen mir nicht. Jesus schenkt mir ein offenes Herz und die Kraft umzukehren, um befreit zu leben. |
| Erbauung, Heilsgewissheit, Sündentilgung | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Erbauungslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Wie gut ist´s von der Sünde frei!Erbauungslied, Melodie: Nun danket all zu Römer 6,22
Nun ihr aber seid von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet, das Ende aber ist das ewige Leben. Römer 6,22 (Luther 1912) |
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1. Wie gut ist´s, von der Sünde frei!
Wie selig, Christi Knecht!
Im Sündendienst ist Sklaverei,
in Christus Kindesrecht.
2. Im Sündendienst ist Finsternis,
den Weg erkennt man nicht;
bei Christus ist der Gang gewiss,
man wandelt in dem Licht.
3. Im Sündendienst ist Hass und Leid,
man plagt und wird betrübt;
in Christi Reich ist Freudigkeit,
man liebt und wird geliebt.
4. Die Sünde gibt den Tod zum Lohn;
das heißt ja schlimm gedient!
Das Leben aber ist im Sohn,
der uns mit Gott versühnt.
5. O Heiland, dir nur dien ich gern,
denn du hast mich erkauft;
ich weiß und will sonst keinen Herrn:
auf dich bin ich getauft.
6. Wen du frei machst, der ist recht frei:
du schenkst ihm alle Schuld;
und darum dank ich deiner Treu
und rühme deine Huld.
7. Ich bete an, Herr Jesu Christ,
und sage: Ich bin dein!
Nimm mich zu dir;
denn wo du bist,
soll auch dein Diener sein.
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(Erbauungslied, Autor: Philipp Friedrich Hiller (1699 - 1769))
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