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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
| Erbauung, Heilsgewissheit, Sündentilgung | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Erbauungslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Wie gut ist´s von der Sünde frei!Erbauungslied, Melodie: Nun danket all zu Römer 6,22
Nun ihr aber seid von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet, das Ende aber ist das ewige Leben. Römer 6,22 (Luther 1912) |
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1. Wie gut ist´s, von der Sünde frei!
Wie selig, Christi Knecht!
Im Sündendienst ist Sklaverei,
in Christus Kindesrecht.
2. Im Sündendienst ist Finsternis,
den Weg erkennt man nicht;
bei Christus ist der Gang gewiss,
man wandelt in dem Licht.
3. Im Sündendienst ist Hass und Leid,
man plagt und wird betrübt;
in Christi Reich ist Freudigkeit,
man liebt und wird geliebt.
4. Die Sünde gibt den Tod zum Lohn;
das heißt ja schlimm gedient!
Das Leben aber ist im Sohn,
der uns mit Gott versühnt.
5. O Heiland, dir nur dien ich gern,
denn du hast mich erkauft;
ich weiß und will sonst keinen Herrn:
auf dich bin ich getauft.
6. Wen du frei machst, der ist recht frei:
du schenkst ihm alle Schuld;
und darum dank ich deiner Treu
und rühme deine Huld.
7. Ich bete an, Herr Jesu Christ,
und sage: Ich bin dein!
Nimm mich zu dir;
denn wo du bist,
soll auch dein Diener sein.
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(Erbauungslied, Autor: Philipp Friedrich Hiller (1699 - 1769))
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