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Wandelt nur würdig des Evangeliums Christi, damit ich ... von euch erfahre, dass ihr in einem Geist steht und einmütig mit uns kämpft für den Glauben des Evangeliums.
Philipper 1,27
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WER IST WÜRDIG,
Gott, dem Herrn, zu begegnen?
Kein einziger Mensch ist dazu würdig.
Sie sind allesamt Sünder und ermangeln
des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten!
EINER IST WÜRDIG,
der ohne Sünde vor dem Vater gerecht ist:
Es ist sein Sohn Jesus Christus, der zu uns kam,
um uns zu erlösen und gerecht zu machen vor Gott.
Christi Blut allein macht uns von aller Sünde rein!
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Frage:
Hast Du Gottes Gnadengeschenk schon angenommen? Was bedeutet es für Dich praktisch, würdig zu sein, weil Jesus Dich dazu erhoben hat?
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Zum Nachdenken: Jeder ist vor Gott würdig, der SEINE Gnade dankbar angenommen hat und von nun an SEIN Erbarmen für sich beansprucht. Das heißt, ich bin definitiv SEIN geliebtes Kind und folge SEINEM Weg! Vor Gott sind diese Menschen vollkommen rein, obwohl sie noch Sünder sind! Jesu Blut hat sie reingewaschen. SEIN Geist macht sie aber sensibel vor Verfehlungen und will sie schützen. Nachfolger Jesu wissen um Vergebung, wenn sie in Reue zu Jesus kommen. (Römer 3,23-24) |
| Ostern, Kreuzigung Jesu, Passion (Karfreitagslieder) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Passionslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Seele, geh auf GolgathaPassionslied, Melodie: Jesus, meine Zuversicht zu Joh. 19,17
Und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, welche heißt auf hebräisch Golgatha. Joh. 19,17 (Luther 1912) |
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1. Seele, geh auf Golgatha,
setz dich unter Jesu Kreuze
und bedenke was dich da
für ein Trieb zur Buße reize.
Willst du unempfindlich sein,
o so bist du mehr als Stein.
2. Schaue doch das Jammerbild
zwischen Erd und Himmel hangen,
wie das Blut mit Strömen quillt,
daß ihm alle Kraft vergangen.
Ach der übergroßen Not:
es ist gar mein Jesus tot!
3. O Lamm Gottes ohne Schuld,
alles das hatt ich verschuldet,
und du hast aus großer Huld,
Pein und Tod für mich erduldet;
daß ich nicht verloren bin,
gibst du dich ans Kreuze hin.
4. Unbeflecktes Gotteslamm,
ich verehre deine Liebe;
schaue von des Kreuzes Stamm,
wie ich mich um dich betrübe;
dein im Blute wallend Herz
setzet mich in tausend Schmerz.
5. Nun was schenk ich dir dafür?
Ich will dir mein Herze geben,
dieses soll beständig hier
unter deinem Kreuze leben.
wie du mein, so will ich dein lebend,
leidend, sterbend sein.
6. Laß dein Herz mir offen stehn,
öffne deiner Wunden Türe;
da hinein will ich stets gehen,
wenn ich Kreuz und Not verspüre,
wie ein Hirsch nach Wasser dürst,
bis du mich erquicken wirst.
7. Kreuzige mein Fleisch und Blut,
lehre mich, die Welt verschmähen,
laß mich dich, du höchstes Gut,
immer vor den Augen sehen,
führ in allem Kreuze mich
wunderlich, nur seliglich!
8. Endlich laß mich meine Not
auch geduldig überwinden,
nirgend sonst wird mich der Tod,
als in deinen Wunden finden;
wer darin sein Bette macht,
spricht zuletzt: Es ist vollbracht.
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(Passionslied, Autor: Benjamin Schmolck (1672 - 1737))
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