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Und nun, Herr, sieh an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, dein Wort mit aller Freimütigkeit zu reden.
Apostelgeschichte 4,29
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O komm, du Geist der Wahrheit,
und kehre bei uns ein,
verbreite Licht und Klarheit,
verbanne Trug und Schein.
Gieß aus dein heilig Feuer,
rühr Herz und Lippen an,
daß jeglicher Getreuer
den Herrn bekennen kann.
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Frage:
Kann ich Gottes Botschaft freimütig weitergeben?
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Zum Nachdenken: Auch heute ist die wahre Gemeinde Jesu Christi bedrängt. Es sind so viele falsche Wahrheiten unterwegs, auch in Gemeinden. So manche Beiträge im Internet verfälschen das wahre Evangelium, die frohe Botschaft. Durch KI gesteuerte Falschaussagen über den wahren Glauben führen in die Irre.
Was soll ich beten? Dass ich bewahrt werde und durch Anfechtungen hindurch komme? Ich bin ein Kind Gottes und stehe als Knecht in der Verantwortung, freimütig die frohe Botschaft Jesu Christi zu bekennen und zu verbreiten. Ich bete zu Jesus, dass ER jeden Dienst segnen möge. Ich bete, dass ER mich führt und leitet, Zeugnis zu geben von Seiner Liebe. Und ich bete, dass ER mir zur rechten Zeit meinen Mund öffnet, um von IHM zu reden, in aller Demut und Zurückhaltung. Dazu helfe mir Gott. |
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| Licht durchbricht die DunkelheitWeihnachtsgedicht
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Tiefe Nacht über Bethlehems Fluren.
Schwarzgraue Schatten: Der Schafe hartgefror'ne Spuren
Zusammengedrängt, ein Knäul von Wolle und Fell,
schlummert die Herde - nur selten ein leises Gebell.
Ein friedliches Atmen dort drunten im Tal,
ein sternfernes Blinken, Galaxien ohne Zahl.
Tiefe Nacht über Bethlehems Fluren.
Stille Wacht am wärmenden Feuer.
Schafehüten: Der Männer winterharte Heuer.
Träumend, ein Wirrwarr aus Loden und Leder,
sitzen die Hirten - zu Füßen einer knorrigen Zeder.
Ein schweigsames Hocken, ein eingeschlaf'nes Bein,
ein einsames Sinnen im rötlichen Schein.
Stille Wacht am wärmenden Feuer.
Plötzliches Leuchten auf raureifem Feld.
Gottheller Glanz: Der Engel Ankunft unterm Sternenzelt.
Lichtumflutet, ein Wesen ohn' Fleisch und Blut,
steht ein Himmelsbote - den Hirten weicht der Mut.
Ein ängstliches Zittern, ein Vergessen der Wacht,
ein "Fürchtet euch nicht!" ist wahrlich angebracht.
Plötzliches Leuchten auf raureifem Feld.
Frohe Botschaft in nächtlicher Stille.
Herrliche Kunde: Des Sohnes Armut war göttlicher Wille.
In Windeln gewickelt, ein Bündel auf Heu und Stroh,
liegt Christus, der Herr - seine Geburt macht so froh!
Ein neues Datieren, der Christenheit Uhr,
ein himmlisches Loben über Bethlehems Flur.
Frohe Botschaft in nächtlicher Stille.
Morgengrauen nach rastloser Nacht.
Aufsteigender Dunst: Des Lebens neuer Sinn erwacht.
Eingepfercht, eine Herde ohn' Hund und Hirt,
weiden die Schafe - ein Freudenbote keine Zeit verliert.
Ein lebhaftes Eilen, ein Verbreiten der Kunde,
ein glückliches Lachen in aller Munde.
Morgengrauen nach rastloser Nacht.
Helles Licht in der Fülle der Zeit.
Seelenheil: Der Menschheit Fragen nach Ewigkeit.
Umhergetrieben, ein Volk ohne König und Land,
findet es Frieden - durch des Retters durchbohrte Hand.
Ein seeliges Kommen, ein schmachvolles Gehn,
ein Volk hat ein großes Licht gesehn.
Helles Licht in der Fülle der Zeit.
Göttlicher Ruf bis zum heutigen Tag.
Botschaft des Lichts: Des Retters Sieg über Tod und Sarg.
Gestorben am Kreuz, ein Kaufpreis ohne Güter und Geld,
ruft Jesus Dich - "Ich in das Licht der Welt!"
Ein gnädiges Bewahren vor Nacht und Gericht,
ein inniges Bitten: "Komm in das Licht!"
Göttlicher Ruf bis zum heutigen Tag.
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(Weihnachtsgedicht, Autor: Holger Klaewer, 2005)
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