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Im Todesjahr des Königs Ussija sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron, und seine Säume erfüllten den Tempel. ... Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen; die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit! ... Da erbebten die Pfosten der Schwellen von der Stimme des Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt. Da sprach ich: Wehe mir, ich vergehe! Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat; denn meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen!
Jesaja 6,1-5
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Gott ist gegenwärtig, lasset uns anbeten
und in Ehrfurcht vor ihn treten.
Gott ist in der Mitten. Alles in uns schweige
und sich innigst vor ihm beuge.
Wer ihn kennt,
wer ihn nennt,
schlag die Augen nieder;
kommt, ergebt euch wieder.
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Frage:
Erlebst Du auch Gottes Heiligkeit, wo Sünde im Leben gefährlich quälend offenbar wird? Oder kennst Du es gar nicht von tiefer Gottesfurcht erfüllt zu sein?
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Zur Beachtung: Mit Gottesfurcht fängt es an, wie es Psalm 111,10 besagt: `Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Weisheit; sie macht alle einsichtig` - auch Einsichtig über Hochmut, Besserwisserei und z.B. sogar fromme, aber vom eigenen gekränkten Fleisch ausgehenden Ermahnungen anderer Christen! Jesus ist der Weinstock, wir nur die Reben und ohne IHN können wir gar nichts `Gutes` tun (Joh. 15,5)!
Im Licht Gottes bzw. Seiner Gegenwart kommt absolut alles ans Licht - auch unser sündhaftes Wesen! Lasst uns demütig unsere eigene Sündhaftigkeit vor Augen haben, dass wir es absolut nicht wert sind vor dem vollkommen heiligen Gott zu bestehen und ganz und gar von Seiner Gnade abhängig sind - und Gott für Seine Gnade von Herzen preisen! |
| Ostern, Kreuzigung Jesu, Passion (Karfreitagslieder) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Passionslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Jesu Kreuz, Leiden und PeinPassionslied zu Jesaja 53,5
Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Jesaja 53,5 (Luther 1912) |
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1. Jesu Kreuz, Leiden und Pein,
deins Heilands und Herren,
betracht, christliche Gemein,
ihm zu Lob und Ehren.
Merk, was er gelitten hat,
bis er ist gestorben,
dich von deiner Missetat
erlöst, Gnad erworben.
2. Jesus, wahrer Gottessohn
auf Erden erschienen,
fing bald in der Jugend an,
als ein Knecht zu dienen;
äußert sich der göttlich G'walt
und verbarg ihr Wesen,
lebt in menschlicher Gestalt;
daher wir genesen.
3. Jesus richtet aus sein Amt
an den Menschenkindern,
eh er war zum Tod verdammt
für uns arme Sünder,
lehrt und rüst’ die Jünger sein,
wusch ihn’ ihre Füße,
setzt das heilig Nachtmahl ein,
macht ihn’ das Kreuz süße.
4. Jesus ging nach Gottes Will
in’ Garten zu beten;
dreimal er da niederfiel
in sein’ großen Nöten,
rief sein’ lieben Vater an
mit betrübtem Herzen,
von ihm blutiger Schweiß rann
von Ängsten und Schmerzen.
5. Jesus da gefangen ward,
gebunden geführet
und im Rat beschweret hart
und zu Hohn gezieret;
verdeckt, verspott’ und verspeit,
jämmerlich geschlagen,
auch verdammt aus Hass und Neid
durch erdicht’ Anklagen.
6. Jesus ward früh dargestellt
Pilatus dem Heiden;
ob der wohl sein Unschuld meld’t,
dennoch musst er leiden,
ward gegeißelt und verkleid’t,
mit Dornen gekrönet,
in seim großen Herzeleid
aufs Schmählichste gehöhnet.
7. Jesus, verurteilt zum Tod,
musst sein Kreuz selbst tragen
in großer Ohnmacht und Not,
ward daran geschlagen;
hing mehr denn drei ganze Stund’
in groß Pein und Schmerzen;
bittre Galle schmeckt sein Mund.
O Mensch, nimm’s zu Herzen!
8. Jesus rief am Kreuz laut:
„Ach, ich bin verlassen!
Hab dir doch, mein Gott, vertraut,
wollst mich nicht verstoßen.
Gnad dem, der mir Hohn beweist
jetzt in meim Elende.
Ich befehl nun meinen Geist
Dir in deine Hände!“
9. Jesus ist das Weizenkorn,
das im Tod erstorben
und uns, die wir warn verlorn,
das Leben erworben;
bringt viel Frücht zu Gottes Preis,
derer wir genießen,
gibt sein’ Leib zu einer Speis,
sein Blut zum Trank süße.
10. Jesu, weil du bist erhöht
zu ewigen Ehren:
Unsern alten Adam töt,
den Geist tu ernähren;
zieh uns allesamt zu dir,
dass empor wir schweben;
begnad unsers Geistes Begier
mit deim neuen Leben.
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(Passionslied, Autor: Petrus Herbert (1530 - 1571))
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