Pfingsten

Gottes Botschaft in Reimform

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 23.09.2020

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Das ist wahre Weisheit, wenn man sich auf Gott verlässt. Der eigene Verstand kann sich oftmals teuschen.

Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an Ihn in allen deinen Wegen, so wird Er dich recht führen.

Sprüche 3,5-6

Das Wort steht fest,
dass Du nicht lässt
die sich auf Dich verlassen.
Das stimmt genau,
und ich vertrau`,
der Hand, die mich will fassen.

Frage: Ist denn unser Verstand dermaßen unzuverlässig?

Vorschlag: Ja. Wie oft haben berühmte Wissenschaftler schon erlebt, dass Jahrhunderte alte Lehrmeinungen falsch waren. Neuere Forschungen und der technische Fortschritt, wie z. B. Mikroskope oder Computer, beweisen andere Tatsachen. So auch wir Laien, bzw. jeder einzelne Mensch, kann sich immer wieder irren. Die Bibel lehrt uns, dass bei Gott die wahre Weisheit zu finden ist. Er hat uns erschaffen, Er gedenkt daran, dass wir Staub sind und in Seiner väterlichen Liebe will Er uns recht führen. Überlassen Sie das Steuer Ihres Lebensschiffes diesem wunderbaren heiligen Schöpfergott. Er ist allmächtig und will Sie mit Seinen Augen leiten.

Christliche Pfingstlieder

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Pfingstlieder-Menüs geblättert werden)


Jauchz, Erd, und Himmel, juble hell

Pfingstlied zu Jesaja 44,23



Jauchzet ihr Himmel, denn der HERR hat's getan; rufe, du Erde hier unten; ihr Berge, frohlocket mit Jauchzen, der Wald und alle Bäume darin! denn der HERR hat Jakob erlöst und ist in Israel herrlich.

Jesaja 44,23 (Luther 1912)


1. Jauchz, Erd, und Himmel, juble hell,
die Wunder Gotts mit Freud erzähl,
die er heut hat begangen
an seim trostlosen Häuflein klein,
das saß in friedsamer Gemein
und betet mit Verlangen,
dass es mit Geist getaufet werd.
Der kam mit Feuers Glut zur Erd,
mit starkem Sturmestoben;
das Haus erfüllt er überall,
zerteilt man Zungen sah im Saal,
und all den Herren loben.

2. Auf tat sich ganz des Himmels Schrein;
man wähnt, sie wären voller Wein,
all Welt sich drüber wundert.
In fremden Zungen reden sie,
bezeugen Gottes Großtat hie,
von seinem Geist ermuntert.
So machen sie sich auf den Plan,
Christus zu lehren fangn sie an,
dass er der Herr sei worden
und dass man lasse von der Sünd
und durch die Tauf werd Gottes Kind:
das sei der christlich Orden.

3. Ach Herr, nun gib, daß uns auch find't
in Fried und Flehn dein sel'ger Wind;
weh rein vom Sündenstaube
ganz das Gemüt und füll das Haus
deiner Gemeind, dein Werk richt aus,
dass aufgeh rechter Glaube
und unsre Zung ganz Feuer werd,
nichts rede als dein Lob auf Erd
und was den Nächsten bauet.
Brenn rein die sündige Natur,
mach uns zur neuen Kreatur,
ob's unserm Fleisch auch grauet.

4. Komm, Feuer Gottes, Heilger Geist,
erfüll die Herzen allermeist
mit deiner Liebe Brennen.
Von dir allein muß sein gelehrt,
wer sich durch Buß zu Gott bekehrt;
gib himmlisches Erkennen.
Der fleischlich Mensch sich nicht versteht
auf göttlich Ding und irregeht;
in Wahrheit wollst uns leiten
und uns erinnern aller Lehr,
die uns gab Christus, unser Herr,
daß wir sein Reich ausbreiten.

5. Wie mit dem Vater und dem Sohn
du eins bist in des Himmels Thron
im ewgen Liebesbunde,
also mach uns auch alle eins,
dass sich absondre unser keins,
nimm weg der Trennung Sünde
und halt zusammen Gottes Kind,
die in der Welt zerstreuet sind
durch falsche G'walt und Lehre,
dass sie am Haupt fest halten an,
loben Christus mit jedermann,
suchen allein sein Ehre.

6. Durch dich besteht der neue Bund,
ohn dich wird Gott niemandem kund,
du neuerst unsre Herzen
und rufst darin dem Vater zu,
schaffst uns viel Fried und große Ruh
und tröstest uns in Schmerzen,
dass uns auch Leiden Ehre ist,
da du durch Lieb gegossen bist
in unser Herz ohn Klage.
Du leitest uns auf ebnem Weg
und führst uns hier den rechten Steg,
weckst uns am Jüngsten Tage.

7. Du, der lebend'ge Brunnenquell,
der Gottes Stadt durchfließet hell,
erquickest das Gemüte.
Durch dich besteht des Vaters Bau;
du willst und gibst, dass man dir trau,
du bist die Gottesgüte.
Irden Geschirr sind wir und weich,
brechen gar leicht von jedem Streich;
du selbst wollst uns bewahren,
uns brennen wohl in deiner Glut,
dass uns der Feind nicht Schaden tut,
wenn wir von hinnen fahren.


(Pfingstlied, Autor: Ambrosius Blarer (1492 - 1564))


Gedichtsband

Hinweis:
Obigen Liedtext mit Noten finden Sie auch im 'ev. Kirchengesangbuch'


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