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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
| Erbauung, Heilsgewissheit, Sündentilgung | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Erbauungslieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Bis in die letzten Winkel unsrer SeelenErbauungslied zu 5. Mose 30,6
Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, daß du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf daß du leben mögest. 5. Mose 30,6 (Luther 1912) |
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Melodie und Text: Monika Mühlhaus
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1. Bis in die letzten Winkel unsrer Seelen
erkennst Du uns und liebst uns doch!
Und gar nichts müssen wir vor Dir verhehlen,
kein Stimmungstief, kein Herzensloch.
Denn Du hast unser Leiden selbst erfahren,
und davon wolltest Du Dir nichts ersparen.
2. Höher noch als die allerhöchsten Berge,
tiefer noch als das tiefste Meer
reicht Deine Gnade! Sie ist unser Erbe,
in böser Zeit ein festes Wehr.
Denn Du hast ja den Bösen ganz entmachtet,
als er Dich hat am Kreuze abgeschlachtet.
3. Kein Mensch kann Dich, Du großer Gott, erfassen,
niemand schenkt Liebe uns wie Du!
Das, was wir können, ist: Dich wirken lassen,
beten, Dir glauben immerzu.
Es ist vollbracht durch Deine große Liebe!
Es ist vollbracht! So führst Du uns zum Siege.
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(Erbauungslied, Autor: Monika Mühlhaus, 2007)
Copyright © by Monika Mühlhaus, 2007, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden Suchen Sie seelsorgerliche Hilfe? Unter Seelsorge / christliche Lebenshilfe finden Sie Kontaktadressen
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