Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Weihnachtsgedichte
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 23.10.2017

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Ein reines Herz ist nötig um vor Gott bestehen zu können!

Lass Dein Kleid weiß sein und Deinem Haupt Salbe nicht mangeln!

Prediger 9,8

Lebst Du noch in der Hingabe an Jesus - so ganz und gar?
Brennt noch die erste Liebe, wie es bei der Bekehrung war?
Folgst Du Jesus treu und achtest auf ein heiliges Leben?
Hast Du dem Heiligen Geist vollen Herzensraum gegeben?

Frage: Achtest Du auf ein weißes Kleid bzw. ein reines Herz und darauf genug Öl bzw. Salbung zu haben?

Tipp: Die Parallele zu obigem Bibelvers finden wir in Matth. 25 bei den wartenden Jungfrauen: Sie waren seit der Wiedergeburt geistliche Jungfrauen und hatten nun ein „Signal“ erhalten (wie wir dieses Jahr zu genüge) um sich bei der Braut zu versammeln und auf den Bräutigam zu warten (Du auch?). Alle hatten zunächst saubere Kleidung und eine volle Öllampe mit Öl dabei (hatten sich mal bekehrt). Aber der Bräutigam ließ besonders lange auf sich warten und den Törichten ging das Öl gerade als der Bräutigam kam aus. Einen Gang zum Kaufmann schafften sie nicht mehr. Da wir nicht wissen wann Jesus wiederkommen wird sei hier auch gewarnt: Wir leben jetzt in dem Zeitabschnitt wo Jesus jede Sekunde kommen kann. Selbst wenn Unbekehrte oder auch laue Christen überlegen sollten ihr Leben mit Jesus zu bereinigen: Es könnte bereits zu spät sein! Jede Sekunde die wir noch haben ist Gnadenzeit! Nutze sie!!

Weihnachtsgedichte

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Weihnachten

Weihnachtsgedicht


Weihnachten

Jedes Jahr dasselbe Spiel:
Schenken und Feiern - fast zuviel!
Einmal im Jahr ist man bedacht,
daß man dem andern Freude macht.
Oder daß es wenigstens so scheint,
auch wenn man´s gar nicht ehrlich meint.

Ein ganzes Jahr bekriegt man sich,
an Weihnachten, da liebt man sich.
Ein ganzes Jahr denkt man an sich,
an Weihnachten beschenkt man sich.
Ein ganzes Jahr beschwert man sich,
an Weihnachten, da ehrt man sich.

Denn schließlich steckt, so sieht man´s gern,
in jedem doch ein guter Kern.
Gar so verkehrt ist man doch nicht,
drum übt sich mancher im Verzicht.
Und was man sonst so leicht verschwendet,
an Weihnachten, da wird gespendet.

Das alles will ich nicht verwerfen,
doch geht´s mir manchmal auf die Nerven,
wenn man vom Fest der Liebe spricht
und sieht den Grund des Festes nicht.

Da hat es Gott sehr ernst gemeint,
wenn er als kleines Kind erscheint.
Da hat er sich wohl was gedacht,
wenn er sich selbst zum Menschen macht.
Der alles in den Händen hält,
wird Bürger der erschaff´nen Welt.

Warum stellt er sich mit uns gleich?
Er ist doch Herr. Er ist doch reich!
Warum kommt er so unscheinbar?
Als kleines Kind und nicht als Star?
Was ist der Grund für Gottes Kommen?
Ist er so weit heruntergekommen?

Gott kann sich´s leisten, abzusteigen.
Ganz unten kann er Größe zeigen.
Die Größe seiner Liebe trägt
selbst jenen Menschen, der ihn schlägt.
Um seine Liebe zu erklären,
verzichtet er auf Ruhm und Ehren.

Wenn einer zu Recht von Liebe spricht,
dann ist es Gott. Er täuscht uns nicht.
Sein Wort der Liebe ist zugleich auch Tat.
Er hält, was er versprochen hat.
Im Kind im Stall wird Gott konkret,
handgreiflich, sichtbar - damit der Mensch versteht:

Es gibt noch Grund zum Schenken und zum Feiern,
denn Gott will uns Menschen von Grund auf erneuern.
In Jesus zeigt er uns den Weg nach Haus,
er rettet uns, er holt uns raus.
In ihm schenkt er mir seine Nähe.
Ich seh das Kind und ich verstehe:

Wer sich in seine Obhut gibt,
erfährt hautnah, wie sehr er liebt


(Weihnachtsgedicht, Autor: Joachim Krebs, 2005)


  Copyright © by Joachim Krebs, 2005, www.christliche-gedichte.de
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden

Gedichtsband

Hinweis:
Obiges Gedicht finden Sie auch im Gedichtsband 'Du stellst meine Füße auf weiten Raum'


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