Christliche Parabeln

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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 12.09.2026

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Ich vergebe den Menschen die mich verletzt haben.

Als Jesus diesen daliegen sah und wusste, dass es schon lange Zeit so mit ihm steht, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?

Johannes 5,6

Regier du uns mit starker Hand,
auf dass dein Werk in uns erkannt,
dein Name durch glaubreich Gebärd
in uns heilig erweiset werd.

Frage: Was kann ich tun, wenn mich alte Verletzungen zu lange festhalten?

Zum Nachdenken: Seelische Verletzungen, die Menschen einem antun, können viele Jahre mein Leben beherrschen und mich regelrecht krankmachen. Auch wenn wir vom Willen her den Menschen vergeben (siehe Vaterunser; Matth. 6,12) fällt es unsagbar schwer, diese loszuwerden; auch wenn man allerlei Versuche unternommen hat.
Jesus fragt in dem Gleichnis direkt, ob ich gesundwerden will. Will ich wirklich meine Verletzungen loslassen oder sollten sie weiterhin meine Identität bestimmen? Ich bringe meine Verletzungen zu Jesus und lege sie im Gebet am Kreuz ab. Ich flehe inständig um Seine Gnade die Befreiung schenkt. Jesus antwortet, indem ER mich von den Verletzungen befreit. ER stellt mich auf einen weiten Raum. ER nimmt mir meine Verletzungen ab und löst das Altvertraute das meine Seele gequält hat. Darauf vertraue ich. Ich kann wieder durchatmen. Und ich danke meinem Schöpfer für Seine befreiende Gnade.

Christliche Parabeln / Parabelgedichte

1-9

Inhalt

1

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4

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6

7

8

9

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Parabelgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)


Der barmherzige Schneemann

Parabelgedicht


Schneemann

Es lebte einst ein Schneemann,
in einem großen Wald,
er fühlte sich dort sehr wohl,
es war ja auch schön kalt.
Er hatte was er brauchte
und lebte ganz vergnügt,
das Klima, das war bestens,
und hatte ihm genügt.

Eines Tages war ne' Kutsch
durch diesen Wald am holpern,
sie schwankte so hin und her,
als wäre sie am stolpern.
Sie fuhr über Stock und Stein
und über manche Wurzel,
in der offnen Kutsch saßen
eine Mutter und ihr Purzel:

Ein kleines, süßes Baby,
so zart und noch sehr klein,
doch plötzlich fuhr die Kutsche
über einen großen Stein.
Es gab einen großen Ruck
und - 'oh Weh!' und 'ach du Schreck':
Das Baby fiel dadurch heraus
- geradewegs in den Dreck!

Die Mutter schlief und merkte
gar nicht was gerad geschah,
und in welch großer Not
nun ihr Baby plötzlich war.
Doch weiter fuhr die Kutsche
und verschwand schon sehr sehr bald,
hinter der nächsten Biegung
in dem großen, dichten Wald.

Zurück blieb nun das Baby
auf kaltem Boden liegen,
wer könnte hier schnell helfen,
es wärmen und gar wiegen?
Wenn nicht schnell Hilfe käme,
das Baby würd erfrieren,
es würde zugrunde gehn
und sein Leben verlieren.

Dies sah unser Schneemann auch
und war bestürzt darüber,
er lief auch gleich zum Baby,
dort wo es lag, hinüber.
Da hörte er Gottes Stimm:
Willst Du das Baby retten?
Bist Du bereit hin zu gehen,
hin zu der Menschen Stätten?

Doch bedenk, lieber Schneemann,
dass es dein Leben kostet,
denn dort ist's für dich zu warm,
weil es dort nicht so frostet!
Bereit dazu ging er gleich
zu den Menschen draußen hin,
er hatte nur das eine,
nämlich Liebe, in dem Sinn.

Schneemann
Wir können denken wie es kam:
Voller Schmerzen starb er dann,
er gab sich hin, weil ein Baby
sich ja nicht selbst helfen kann.
Genauso gab auch Jesus
sein Leben ganz für uns hin,
starb am Kreuz für dich und mich
- sein qualvoll Tod hatte Sinn!

Menschen sind wie jenes Kind,
liegen auch im Sündenschmutz,
haben den Tod vor Augen
- so ganz ohne jeden Schutz,
doch Christus erbarmte sich,
und starb für uns am Kreuzesstamm,
er verließ des Vaters Thron,
weil er aus Liebe zu uns kam.

Was könnte denn Gott, der Herr,
mehr tun um uns zum retten,
von der großen Todesnot
und unsren Sündenketten?
Doch die Frage stellt sich Dir,
dem Leser, nun auch ganz klar,
wer Du auch immer sein magst
und wie's Leben bisher war:

Nimmst Du denn Gottes Hilfe
für Dich ganz persönlich an?
Oder meinst Du etwa noch,
dass man sich selbst retten kann?
Das Opferlamm, Jesus Christ,
ist nur würdig ganz allein,
er starb rein und sündenlos,
um uns von Schuld zu befrein.

So ruft Gott nun heut auch Dich:
"Komm, Hilfe will ich schenken,
denn wisse: Ich Liebe Dich,
möchte Dein Leben lenken.
Willst Du mir Dein Leben weih'n
und Vergebung erlangen,
komm zum Kreuz mit Deiner Last
und Du wirst Heil empfangen!"


(Parabelgedicht, Autor: Rainer Jetzschmann, 2005)


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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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