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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
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| Das WimmelbuchBibelgedicht zu Matthäus 28,20
und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen. Matthäus 28,20 (Schlachter 2000) |
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Wimmelbücher sind bei Kindern sehr beliebt,
weil es darin viel Interessantes zu entdecken gibt.
Jedes Bild zeigt eine Fülle an Details und Figuren,
gedrängte Elemente, aber auch lustige Karikaturen.
Unser Leben gleicht einem Wimmelbild.
Viele Darstellungen sind komprimiert dargestellt.
Leute in Aktion, Hoch und Tiefs wechseln sich ab;
ganz unterschiedliche Lebensläufe bis zum Grab.
Ist nicht auch die Bibel ein Wimmelbuch?
Gott kommt darin zu Dir und mir zu Besuch!
In Seinem Wort wimmelt es von Gottes Liebeszeichen.
ER schenkt uns Klarheit, die wir so nötig brauchen!
Von Anfang an lenkte Gott der Menschen Wege.
Trotz Schuldanhäufungen gab ER ihnen die nötige Pflege.
Gott hört nicht auf, voller Liebe durch die Welt zu “wimmeln”.
Jeder darf sich ausgiebig in Seinen Spuren tummeln!
Wohl denen, die im großen Gewimmel der Zeit
Gott suchen, der gesagt hat: Ich bin bei Euch allezeit!
In Christus ist ER gegenwärtig bei denen im Leben,
die sich Seiner Gnade erfreuen und Seine Hilfe erbeten!
“Wimmeln” kommt vom mittelhochdeutschen “wimelen” und bedeutet u.a.:
Viele Dinge gleichzeitig, Unordnung, Durcheinander, Durchsetztsein.
Im Gegensatz dazu bringt Gott Ordnung in unser Leben und Zukunft hinein.
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(Bibelgedicht, Autor: Ingolf Braun, 2021)
Copyright © by Ingolf Braun, 2021, www.christliche-gedichte.de Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden
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