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sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
Jesaja 55,9
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Hoch steht der Himmel über mir,
so wie die Wege die Du mich führst.
Einst beugen Alle sich nur vor Dir,
weil Du stets siegst und nie verlierst.
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Frage:
Verstehst Du alle Wegführungen Gottes in Deinem Leben?
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Zum Nachdenken: Wenn wir alle Wegführungen Gottes verstehen sollten, wäre dies sehr verwunderlich, da Gottes Gedanken weit höher als unsere Gedanken sind! Jesus sagte z.B. in Joh. 13,7: `Was ich tue, verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber danach erkennen.` Nehmen wir Hiobs furchtbares Leid: Er wusste nichts von den Vorgängen in der Geisteswelt und gerade jetzt in der Endzeit läuft laut Bibel extrem viel im geistlichen Bereich ab.
Umso mehr gilt uns, sich an Jesus Christus und Seinem Wort festzuhalten und Ihm zu vertrauen, zumal es heißt: `Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.` (Römer 8,28) |
| Passionsgedichte (Ostern, Kreuzigung Jesu, Karfreitag) | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Passionsgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| GethsemanePassionsgedicht
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Welch schwerer Gang,
hinaus dort in den Garten,
der Heiland geht dorthin,
will nicht mehr länger warten,
s’ ist Nacht, hier draußen
ist es gänzlich stille,
die Stund’ ist da
und es geschehe Gottes Wille.
Die Jünger sind auch da,
bedrückt steh’n sie und harren,
der Dinge die da kommen -
sind es wohl Gefahren?
Der Herr ist stumm,
fängt an zu zittern und zu zagen,
von den Aposteln
wagt nicht einer ihn zu fragen.
„Kommt, wacht mit mir,“
ermahnt er sie mit Trauer!
„Ich bin betrübt bis an den Tod,
oh welche Schauder!
Ich geh’ ein wenig weiter
um zu beten.“
Die Jünger sind verwirrt,
ja fast betreten.
Der Herr fällt auf die Knie,
er ringt und flehet,
in Todesängsten er dort
kämpfend stehet,
Schweiß tropft von seiner Stirn,
oh welche Plage!
Die Last der Sünde quält den Herrn,
welch böse Tage!
Der Heiland ruft zu Gott:
„Verschon’ mich, Vater hier,
von diesem Leidenskelch,
ich bitte: Hilf du mir!
Doch nicht mein Wille, nein,
der Deine soll geschehen!“
so sehn wir Jesus
seinen Schmerzweg gehen.
Ein Engel tritt ihm nah’,
dass er ihn stärke,
gar überirdsche Kraft
braucht’ s, - dieses merke!
Dann geht der Gottesknecht zurück
zu seiner Jünger Schar,
die schlafen statt zu wachen,
ist das denn wirklich wahr?
„Oh, betet doch, anstatt zu schlafen„
sagt der Herr,
„dass ihr nicht in Anfechtung fallet“
so meint er.
Er spürt, dass sein Verräter
zu ihm naht
und dass die Häscher kommen
von dem Hohen Rat.
Verhaftet wird der Heiland
und verklagt,
er hat es seinen Jüngern
längst vorausgesagt,
geschlagen, falsch beschuldigt
und gequält,
den schweren Weg bis an das Kreuz
hat er sich selbst erwählt.
Warum hast du’s getan,
Herr Jesus, sag’ warum?
Du wolltest Menschen von der Sünde
retten, - littest stumm.
Vergebung von der Schuld und
Freiheit schenkst du, Heiland, mir,
Lamm Gottes, dir gebührt die Ehre,
Dank sei dir dafür!
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(Passionsgedicht, Autor: Heinrich Ardüser, 2017)
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