|
|
|
|
Lieber Herr, ich habe so viel auf dem Herzen.
Also erzähle ich DIR jetzt von meinen Schmerzen.
Ich wende mich zum wiederholten Male
an DEINE göttliche Leitzentrale!
Weil DU, Herr, mich selbst dazu ermutigst,
sage ich DIR frei heraus, was mich bedrängt.
DU treusorgender Vater, gib mir genügend Kraft,
damit DEIN Wille in mir weiten Raum schafft!
|
Frage:
Kannst du Dich (noch) dankbar darauf besinnen, wie oft Gott Dir in schwierigen Situationen geholfen hat? (Ps.103,2)
|
|
|
Zum Nachdenken: BETEN ist wie das Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück. Jemand sagte: Wenn der Mensch horcht, redet Gott. Wenn der Mensch gehorcht (rudert), handelt Gott. Danke, Herr, dass DU mich stärkst, wenn ich schwach bin und DEINE Hilfe brauche, die DU gerne gibst. Immer wieder neu. Danke Herr, für Deine unendliche Geduld und Liebe mit mir! |
| (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Freudenlieder und -Gedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Schauet auf zur SternenhalleFreudenlied, Melodie: Wachet auf, ruft uns die Stimme
|
1. Schauet auf zur Sternenhalle,
o preiset seine Allmacht alle,
die ihr den ew´gen Vater kennt!
Wer regiert in jener Ferne?
Wer lenkt die Millionen Sterne,
wer ordnete das Firmament?
O Mensch, des Todes Raub!
Sink nieder in den Staub,
Halleluja! Allmächtig
hält der Herr der Welt
das ganze große Sternenzelt.
2. Herr, wer kann dich würdig nennen?
Ich sehe deine Sonnen brennen,
sie gibt der dunkeln Erde Licht.
Und aus ihrem Flammenmeere
strömt Leben in der Welten Heere,
daß was da lebet, preisend spricht:
Herr, Herr, groß, wunderbar!
Dein Walten wird uns klar;
Halleluja dem großen Geist,
der Vater heißt, den seiner
Kinder Loblied preist!
3. In der Morgenröte Strahlen,
die feurig seinen Himmel malen,
erblick ich ew´ger Allmacht Spur.
Herr, nach dunkeln Mitternächten
schenkst neues Licht du deinen Knechten,
und neues Leben der Natur,
du, den mein Loblied singt,
das Preis und Dank dir bringt.
Halleluja! In Tagespracht,
in finster Nacht seh´ ich
des Vaters Huld und Macht.
4. Du von dem die Welten zeugen,
vor dem sich meine Knie beugen,
lenkst unser Leben gnadenvoll,
mein Vertraun soll nie erkalten,
magst du auch unerforschlich walten
da, wo ich still nur glauben soll.
O Herr, auf dein Gebot
weicht deiner Kinder Not.
Halleluja! Auf rauhem Pfad
führt wohl dein Rat,
doch Segen keimt aus Tränensaat.
5. Der Gestirne weite Bahnen,
sie lassen deine Weisheit ahnen,
und zeigen deine Wundermacht.
Freudig will ich dir vertrauen
und gläubig immer auf dich bauen,
in Lebenslicht und Todesnacht.
Ob auch mein Auge weint:
Gewiß, dein Trost erscheint;
Halleluja! Durch Nebel
bricht dein ewi´ges Licht!
Die treue Seele zweifelt nicht.
|
(Freudenlied, Autor: Elias Gerhard Julius Hundeiker (1784 - 1854)
|
|
|