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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
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| Herrliche VerbindungGottesgemeinschaftslied zu Römer 8,37
Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat. Römer 8,37 (Luther 1912) |
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l. Herrliche Verbindung
zur Enthaltsamkeit!
Glückliche Verbindung:
Gott hat uns befreit!
Frei von Sklavenketten
strahlt der Augen Blick!
Laßt euch alle retten,
jauchzt ob solchem Glück!
2. Wenn wir uns vereinen,
uns dem Herrn zu weih'n,
wird zum Werk der Seinen
Er uns Kraft verleih'n.
Laßt uns Weisheit suchen,
fliehen böse Lust,
Satans Werk verfluchen,
ruh'n an Jesu Brust!
3. Vater in dem Himmel,
höre unser Fleh'n!
Laß im Weltgetümmel
uns nicht untergeh'n!
Deine Gnad' umhülle
unser schwaches Herz,
und Dein heil'ger Wille
zieh uns himmelwärts!
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(Gottesgemeinschaftslied, Autor: B. Gebhardt (1832 - 1899))
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