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Er hat dir mitgeteilt, Mensch, was gut ist. Und was fordert der HERR von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und einsichtig zu gehen mit deinem Gott?
Micha 6,8
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Er kennt die rechten Freudenstunden,
er weiß wohl, wann es nützlich sei;
wenn er uns nur hat treu erfunden
und merket keine Heuchelei,
so kommt Gott, eh wir`s uns versehn,
und lässet uns viel Guts geschehn.
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Frage:
Was ist denn der Wille Gottes?
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Zum Nachdenken: Gerade in der letzten Zeit vor der Entrückung möchte ich wie Paulus dem vor mir liegenden Ziel mit Furcht und Zittern entgegen gehen. Dabei möchte ich mich in aller Demut vor Gott beugen und mich ganz und gar an Jesus klammern. Denn nur mit und durch Ihn werde ich würdig empfunden werden auch entrückt zu werden.
Bis dahin muss ich dem in mir wohnendem Heiligen Geist immer mehr Raum in meinem Leben geben: Er möge mein selbstgerechtes Eigenleben unterbinden. Liebe üben und Recht tun bedeuten, dass ich dem Heiligen Geist Raum gebe, mein Herz zu reinigen damit ich Güte und Barmherzigkeit walten lassen kann; so dass ich nicht mehr eine fromme Gerechtigkeit heuchle. Ich schmiege mich an Jesus und tue meinen treuen Dienst in der Nachfolge ohne Eigenliebe und Heuchelei. Treu und demütig nehme ich tagtäglich mein Kreuz auf mich. |
| Gedichte und Lieder zu Pfingsten | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Pfingstlieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Gott, wir ehren deine MachtPfingstlied, Melodie: Es wollt Gott uns gnädig sein zu 1. Chr, 16,28
Bringet her dem HERRN, ihr Völker, bringet her dem HERRN Ehre und Macht! 1. Chr, 16,28 (Luther 1912) |
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1. O Gott, wir ehren deine Macht
und Gnade zu uns Armen,
nach welcher du uns wert geacht,
dich unser zu erbarmen.
Wir sind voll Sünde, du voll Gnad,
wir tot, du bist das Leben
und hast nach deinem Gnadenrat
dich uns zu eigen geben,
o Abrund aller Liebe!
2. Wir beten dich als Vater an,
du liebest uns als Kinder;
so hast du dich ja kund getan,
zum Trost der armen Sünder.
Dein Zorn weicht deiner Lieb und Huld,
dein väterlich Gemüte ist voll Erbarmen,
voll Geduld, voll Langmut, Treu und Güte,
o liebreich Vaterherze!
3. O Jesu, teurer Gottessohn,
du Licht vom wahren Lichte,
vor dir, dem rechten Gnadenthron,
wird Sünd und Tod zunichte;
du bist der Grund der Seligkeit,
worauf wir Armen hoffen,
dein Gnadenbrunn steht allezeit
für unsre Seelen offen,
du Ausfluß alles Segens!
4. O Geist der Gnade, wahrer Gott,
komm, steure dem Verderben,
laß uns durch Christi Kreuzestod
der Welt und uns absterben,
ja schlag das ganze Höllenreich
in unsrer Seel danieder,
damit wir Jesu Christo gleich
und seines Leibes Glieder
durch deine Gnade bleiben.
5. So ehren wir in seinem Thron dich,
unsern Gott und Vater,
samt Christo deinem lieben Sohn,
als unserm Heilserstatter,
und Gott dem werten heilgen Geist
von gleicher Macht und Wesen.
Hilf, der du dreimal heilig heißt,
daß wir in dir genesen
und dich dort ewig loben.
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(Pfingstlied, Autor: Ludwig Andreas Gotter (1661 – 1735))
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