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Und berauscht euch nicht mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes.
Epheser 5,18
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Gib dem Glauben Kraft und Halt,
Heilger Geist, und komme bald
mit den Gaben siebenfalt.
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Frage:
Wie kann ich denn voll Geistes werden?
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Zum Nachdenken: Die biblischen Bilder vom Weinstock und den Reben und von der brennenden Lampe, die durch Öl am Leuchten gehalten wird, verdeutlichen sehr eindringlich, dass hier ein immerwährender Prozess gemeint ist. Nur wenn ich im ständigen Strom des Heiligen Geistes stehe, kann Gottes Kraft in und durch mich wirken - in jedem Menschen nach seinen Gaben und Aufgaben.
Erfahre ich nicht mehr die Kraft durch Sein Wort, durch eine lebendige Beziehung zu Ihm, dann werde ich auf ein Minimum gesetzt. Es besteht die Gefahr lau zu werden. Dadurch entfaltet das Fleisch wieder sein Eigenleben. Doch Gott bewahre mich davor. Ich bete zu Gott, dass Sein Heiliger Geist mich erhalte im Strom des Heiligen Geistes, dass meine Lampe reichlich leuchte und ich einst würdig empfunden werde, alsbald entrückt zu werden, in die leibhaftige Gegenwart Jesu. |
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| Ach komm, füll unsre Seelen ganzNächstenliebelied zu Kol. 2,10
und ihr seid vollkommen in ihm, welcher ist das Haupt aller Fürstentümer und Obrigkeiten; Kol. 2,10 (Luther 1912) |
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1. Ach komm, füll unsre Seelen ganz,
du gnadenreicher Liebesglanz,
du väterlich Erbarmen!
Von deiner Glut
lass Herz und Mut
recht inniglich erwarmen.
2. Du willst den Tod des Sünders nicht,
du gehst mit uns nicht ins Gericht;
wie dürfen wir denn richten?
Lass immer mild
des Nächsten Bild
durch unser Wort sich lichten.
3. Das ist der Liebe freundlich Amt,
dass sie zurechtbringt, nicht verdammt;
ach wer steht unbescholten?
Und was sind wir,
Herr Gott, vor dir,
dass wir verdammen sollten?
4. Herr, leucht in uns mit deiner Gnad,
wenn uns des Nächsten Wort und Tat
bringt Kränkung, Leid und Schmerzen.
Lass ganz und rein
uns ihm verzeihn
in Wahrheit und von Herzen.
5. Du reicher Geber aller Hab,
all unser Gut ist deine Gab;
lass sie der Armut fließen
und allgemein
durch Liebe sein.
O hilf das Herz erschließen!
6. Ach komm, füll unsre Seelen ganz,
du gnandenreicher Liebesglanz,
du väterlich Erbarmen!
Von deiner Glut
lass Herz und Mut
recht inniglich erwarmen.
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(Nächstenliebelied, Autor: Viktor Friedrich von Strauß und Torney (1809 - 1899))
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