Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 23.06.2017

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panische Angst ohne mit Gottes Durchtragen zu rechnen ist letztlich Unglaube

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!

Phil. 4,6

Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl;
das macht die Seele still und friedevoll.
Ist`s doch umsonst, dass ich mich sorgend müh,
dass ängstlich schlägt das Herz, sei`s spät, sei`s früh.

Frage: Beschleichen Sie auch immer wieder Sorgen und Ängste?

Tipp: Letztlich ist es ein Mangel an Glauben an Gott: Trotz Gotteskindschaft und damit verbundenen vielfältigen Verheißungen schaut man oft sorgenvoll bis panisch nach vorne, ganz so, als wäre Gott und seine Gnade, Barmherzigkeit und Treue, mit welcher Gotteskinder doch rechnen dürfen, gar nicht existent. Dazu kommt: Ist Jesus Christus wirklich der HERR in meinem Leben, darf er mich auch durch finstere Täler führen, denn es heißt dass wahren Gotteskindern (die Jesus lieben) ALLE Dinge zum Besten dienen (Römer 8,28). Glaube ich dies auch wirklich? Zeigt sich dieser Glaube auch bei Prüfungen? Lasst uns Gott durch wahren Glauben und Vertrauen hoch ehren, in demütigem Glaubensgehorsam alles aus Seiner Hand annehmen und alle unsere Sorge auf Jesus werfen, weil er verheißen hat für uns zu sorgen! (1. Petrus 5,7)

Gedichte und Lieder zum Christlichen Leben

Inhalt

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Heiliges Land

Glaubenslebensgedicht zu Matthäus 5,44-45



Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen,...

Matthäus 5,44-45 (Luther 1912)


Schon als der Herr geboren ward,
waren es für die Juden hart.
Römer regierten mit schwerer Hand,
das heilige, gelobte Land.

Verletzten oft den Stolz der Massen,
die Juden begannen sie zu hassen.
Bald wurde Widerstand entfacht,
gegen Rom und seine Macht.

Nach langen, bitteren Kampfeswochen,
war der Widerstand gebrochen.
Und am Ende der Verschwörung,
stand Jerusalems Zerstörung.

Das Volk zerstreut in alle Welten,
unstet und fremd in fernen Zelten.
Doch haben die Juden wohl erfahren,
die Treue Gottes in all den Jahren.

Im heiligen Land viel Völkerscharen,
abwechselnd jetzt die Herren waren.
Sie trugen alle große Namen,
bis schließlich dann die Briten kamen.

Viel Juden waren auf ihr Wort ,
zurückgekehrt an heilgen Ort.
Und lebten friedlich Seit an Seit,
mit Arabern ganz lange Zeit.

Doch hielt die Eintracht leider nicht,
denn beide waren aufs Land erpicht.
Aus Streit wurd Hass und schließlich Krieg,
die Juden feierten den Sieg.

Sie gründeten den eigenen Staat,
der Israel als Namen hat.
Doch manche Nachbarn waren empört:
„Der Judenstaat nicht hergehört!“

Und wieder kam es zur Gewalt,
vergeblich rief die UNO „Halt!“
Bis heute gibt es keinen Frieden,
der Konflikt ist nicht entschieden!

Was würde Jesus dazu sagen,
könnten wir ihn einmal fragen?
Er würde ganz schnell Frieden schaffen,
verschrotten alle Angriffswaffen.

Er würde beiden Seiten sagen,
sie sollten sich sofort vertragen.
Denn wer an Gott glaubt kann doch nicht,
dem Nachbarn schlagen ins Gesicht!

Denn Jesus sagt der Christ Gemeinde,
ihr Brüder, liebet Eure Feinde!
Darauf sollt ihr Euch fest verlassen:
Tut denen wohl, die Euch hassen!

Wenn alle Jesu Weg mit gingen,
so würden sie bald Frieden bringen.
Die Völker reichten sich die Hände,
die Weihnachtsbotschaft siegt am Ende!


(Glaubenslebensgedicht, Autor: Johannes Kandel, 2010)


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