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Da wir nun aus Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus
Römer 5,1
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Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt,
ob Stürme auch drohen von fern,
mein Herze im Glauben doch allezeit singt:
Mir ist wohl, mir ist wohl in dem Herrn!
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Frage:
Hast Du diesen Frieden Gottes im Herzen?
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Wie herrlich: Das Kirchenlied sagt es trefflich: Sollten wir mit Gott Frieden haben, so können uns auch Stürme des Lebens nicht wirklich `umhauen`, denn uns trennt keine Sünde von Gott (Jesaja 59,2), wir haben Zugang zu Gott, Gott hört unsere Gebete (Psalm 65,3), Gottes Geist wohnt in unseren Herzen und am Ende werde wir bei Ihm in der Herrlichkeit leben! Wie herrlich!
Interessant ist die althochdeutsche Wortwurzel von `Friede`: sie bedeutet `Schonung`, Freundschaft` oder `Vertrag` und ist mit dem Wort `frei` verwandt. Nach Römer 5,10 besteht beim natürliche Mensch `Feindschaft` mit Gott, aber durch Jesu Tod wird uns vertraglich (durch Gottes Verheißungen, z.B. 1 Joh. 1,9) Versöhnung, Freundschaft und Schonung vor Gottes gerechtem Gericht gegeben!
Hast Du wahren Frieden mit Gott? Wenn nicht, dann komm HEUTE zu Jesus, denn es gibt ein `zu spät`! |
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| Lasset uns im Geiste wandelnGottesgemeinschaftslied, Melodie: Freu dich sehr, o meine Seele zu Galater 5,25
So wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist wandeln. Galater 5,25 (Luther 1912) |
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1. Lasset uns im Geiste wandeln,
wie´s dem Volk des Herrn gebührt,
daß in unserm Tun und Handeln
nie des Fleisches Lust regiert!
Gottes Geist sei immerdar
unser Beistand in Gefahr,
daß in seiner Kraft wir siegen,
wenn das Fleisch uns will betrügen.
2. Wo der Geist des Herrn regieret,
bricht das neue Leben an,
und die Gnade Gottes führet
unsern Gang auf rechter Bahn;
Herz und Wandel werden rein,
dienen Gott dem Herrn allein,
um je mehr und mehr auf Erden
vor ihm angenehm zu werden.
3. Drum, o Geist der Kraft und Stärke,
zieh in unsre Herzen ein,
laß des sündge Fleisches Werke
nicht mehr in uns mächtig sein!
Töt in uns die Eitelkeit,
wehre allem Zank und Streit,
hilf uns frei von dem Verderben,
daß das Himmelreich wir erben!
4. Mehre in uns deine Liebe,
die des Glaubens Früchte bringt,
schenk uns deine heilgen Triebe,
daß all Gotteswerk gelingt!
Halte uns in treuer Hut,
gib uns Freudigkeit und Mut,
daß allweg uns sei beschieden
Freud in dir und süßer Frieden!
5. Ziere uns in allen Stücken
mit Geduld und Freundlichkeit,
daß zum Helfen und Beglücken
wir im Bruderdienst bereit;
laß uns allen gütig sein
ohne Trug und Heuchelschein:
lehr uns, wenn sie uns betrüben,
Sanftmut und Versöhnung üben!
6. Führe uns auf allen Wegen,
daß uns nichts mehr schaden kann,
und so oft sich Lüste regen,
nimm dich unsrer Schwachheit an!
Stärke uns durch deine Kraft
zu der rechten Ritterschaft,
als die Christo angehören,
aller bösen Lust zu wehren!
7. Also wird es uns gelingen,
Gottes heilig Volk zu sein;
dann wird Wollen und Vollbringen
immer mehr von Sünden rein.
Nicht mehr schreckt uns das Gericht,
wenn uns das Gesetz anficht,
weil wir in der Gnade stehen
und des Geistes Wege gehen.
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(Gottesgemeinschaftslied, Autor: Otto Schulze (1823 - 1884)
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