|
|
|
|
Der HERR, er ist es, der vor dir herzieht; er selbst wird mit dir sein; er wird dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen. Fürchte dich nicht und sei nicht niedergeschlagen!
5. Mose, 31,8
|
|
Herr, erbarm, erbarme dich
Lass uns deine Güte schauen;
deine Treue zeige sich
wie wir fest auf dich vertrauen.
Auf dich hoffen wir allein:
Laß uns nicht verloren sein.
|
Frage:
Kann ich mich ganz und gar auf Gott verlassen?
|
|
|
Zum Nachdenken: Mose übergibt die Leitung des Volkes Gottes an Josua. Und er weist ihn darauf hin, dass Gott selbst die Führung und Leitung hat.
Wie wunderbar ist es auch für mich, diese Verheißungen zu ergreifen; obwohl ich doch manches Mal kleingläubig bin und viel zu oft ich-bestimmt lebe. Doch der Heilige Geist offenbart mir, dass Gott selbst immer vor mir hergegangen ist und dass Gott auch weiterhin bei mir ist und bleiben wird. Niemals hat ER es versäumt, bei mir zu sein! Niemals wird der Große Gott mich jemals verlassen! Ich muss lernen, dafür dankbar zu sein. Ich muss lernen, aus dieser Gewissheit alle Furcht, Angst und Sorgen abzulegen bei meinem Gott, Vater und Heiland. Wie sollte ich noch daran zweifeln, dass Gott es nicht gut mit mir meint. Dank sei Dir, mein Vater im Himmel und vergib mir meinen Kleinglauben. |
| Lieder und Gedichte zum Erntedankfest | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Erntedankfestlieder und -gedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Gott Vater, der du deiner Schar Erntedanklied, Melodie: Aus tiefer Not (Buß-Psalm)
|
1. Gott Vater, der du deiner Schar
hast zugesagt auf Erden,
daß sie von dir soll immerdar
im Kreuz getröstet werden
und daß du unser täglich Brot
samt Schutz und Rettung in der Not
uns freundlich willst bescheren:
2. Gib reine Luft, warm Sonnenschein,
fruchtbaren Tau und Regen,
damit die Früchte wachsen fein
durch deinen milden Segen,
die hierzulande früh und spat
der Ackersmann geworfen hat
auf dein Wort in die Erde.
3. Ohn dich ist alle seine Kunst,
Schweiß, Arbeit und Vermögen
verloren, wenn du deine Gunst
nicht geben wirst zum Pflügen.
Nur du regierst des Wetters Lauf;
durch dich wächst jede Pflanze auf,
durch dich nur bringt sie Früchte.
4. Herr, straf uns nicht in deinem Zorn,
gedenk an deine Güte;
den Weinstock und das liebe Korn
uns gnädiglich behüte
vor hartem Frost und Hagelschlag,
vor Dürre und, was sonst noch mag
den Früchten Schaden bringen.
5. Gib gnädig, was uns deine Hand
so lieblich jetzt schon weiset,
daß davon werd im ganzen Land
die Kreatur gespeiset;
so wird dich loben Groß und Klein,
die Alten und die Kinderlein
und was auf Erden lebet.
6. Wir trauen dir, o großer Gott,
laß deine Gnade walten.
Du weißt gar wohl, was uns ist not,
hast lange hausgehalten
und wirst regieren ferner so,
daß man durch deinen Segen froh
wird deinen Namen preisen.
|
(Erntedanklied, Autor: Bartholomäus Ringwaldt (1530 - 1599))
|
|
|