Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Trost und Hilfe
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.11.2017

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Nur ungeteilt treu Jesus dienen und keine falsche Lehre dulden!

Aber die Söhne Aarons, Nadab und Abihu, nahmen jeder seine Räucherpfanne und taten Feuer hinein und legten Räucherwerk darauf und brachten fremdes Feuer dar vor den HERRN, das er ihnen nicht geboten hatte. Da ging Feuer aus von dem HERRN und verzehrte sie, sodass sie starben vor dem HERRN.

3. Mose 10,1-2

Lasst uns treu an Gottes Wort festhalten,
keine fremden Lehren hier gestalten,
nicht dem Zeitgeist Raum im Leben geben
und nur für Jesus Christus treu leben!

Frage: Glauben Sie mit zeitgeistlich angepasster Frömmigkeit vor Gott bestehen zu können?

Tipp: 2 Gruppen an auf Jesus wartende Gotteskinder gibt es vor der Entrückung (Matth. 25), wobei zwar alle jungfräulich sind (bekehrt und in Jesu Blut gereinigt), aber nur eine Gruppe Öl zum Nachfüllen hat. „3 G’s“ gehören zum Glaubensleben: Gebet, Gottes Wort, Gemeinschaft. Wenn wir auch in der Heiligung leben wird uns geistliches, heiliges Öl zufließen. Es gibt aber auch verschmutztes, verfälschtes Öl und Feuer. Zeitgeistliche Lehren und Lauheit verschmutzen und entheiligen das Öl. Lasst uns die törichte Handlung der Aaron-Söhne eine Warnung sein und auch an das baldige Chanukka-Wunder denken: Die Juden waren treu und nahmen eben KEIN heidnisch-vermischtes Öl für den Tempel-Leuchter sondern nur das kleine Kännchen für 1 Tag, was sie noch vorfanden. Gott war gnädig und vermehrte dies, bis nach 1 Woche neues, heiliges Öl erstellt war. Lasst uns auch so treu sein und keine faulen Kompromisse eingehen!

Hilfe-, Trost- und Ermutigungsgedichte

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Herr, Dein Wille...

Trostgedicht


Es gibt hier im Leben besondere Lagen,
da fragst du dich: was dir dein Herr würde sagen,
wie wäre sein Wille? Was denkt Er von deinem?
Sagt Er zu Dir "Ja" oder wird Er verneinen?

Das Beten ist stets eine Kraft in den Fragen,
die dir sind so schwer, dass sie kaum sind zu tragen...
Dein Wille geschehe! – o sag es zum Herrn,
und du wirst es sehen, Er leitet dich gern!

Und dieses Gebet, tief im Herzen geboren,
wird schenken dir weiter, dass du ohne Murren
wirst tragen dein Schicksal, dass sonst dir dein Herz
gebrochen schier hätte durch Trübsal und Schmerz.

Ich hab's nicht verstanden, ich werd's nie verstehn:
warum, ja, warum es so mußte gescheh'n?!
Der Sohn, der gewünscht – und geliebt war nicht minder,
der wurde durch tückische Krankheit behindert...

Zerstört ist sein Denken, die Zukunft zerstört...
Warum, ach, warum hat uns Gott nicht erhört?
Man sagt mir: wer weiß, was in Zukunft geschehen,
wenn er unbehindert durchs Leben würd' gehen...

Man sagt mir: vielleicht hatte er zu viel Gaben,
die ihn in Versuchung gebracht könnten haben...
Ich glaube es nicht! Denn mein Gott ist allwissend,
er gibt nichts, was später doch müßte entrissen...

Nein, Vater im Himmel, ich glaube, dein Ziel
war anders. Ich glaub, du legst nie auf zu viel.
Und was ich muß tragen, hast du überlegt,
und dann mit viel Liebe erst auf mich gelegt...

Du machst keine Fehler, kein Unrecht machst Du,
und weil ich das weiß, find ich endlich die Ruh!
Ich glaub, ich erfahr' es im Himmel von Dir,
warum es uns gehen so schwer mußte hier!

Doch kam diese Ruh', ganz von selbst, ungezwungen,
erst als wir uns damals zu Dir durchgerungen,
und Du gabst uns Kraft, gleich, wie schwer es uns gehe,
zu beten von Herzen: Dein Wille geschehe!




Das Gedicht entstand, nachdem der Sohn durch Krankheit im 8ten Monat
schwerbehindert wurde.

(Trostgedicht, Autor: Katja Sawadski, 2005)


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