Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Lob, Dank & Anbetung
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.06.2017

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Hitze, Alleinsein, und andere Versuchungen sollen uns nicht vom Herrn weglocken.

Ihr Lieben, lasst euch durch die Hitze nicht befremden, die euch widerfährt zu eurer Versuchung als widerführe euch etwas Seltsames, sondern freut euch dass ihr mit Christus leidet, damit ihr auch zur Zeit der Offenbarung seiner Herrlichkeit Freude und Wonne haben mögt.

1. Petrus 4,12+13

Wir brauchen Trost, uns fehlt der Mut,
verschmachten in der heißen Glut.
Doch wahre Hilfe kann nur sein,
in der Gnade Gottes ganz allein.

Frage: Fürchten Sie sich vor Nöte und Prüfungen, die das Leben in der Nachfolge Jesu hie und da bringen könnte?

Tipp: Jeder, der Jesus nachfolgt, wird manchmal auch Schwierigkeiten, vielleicht auch Traurigkeit oder Unverständnis anderer Leute erleben. Lasst uns nicht beirren, Gottes Wort lehrt uns, Jesus treu zu bleiben. Wenn er in den Wolken wiederkommt um seine Gemeinde zu holen, wird er den Überwindern eine Siegeskrone geben.

Gott loben, preisen und anbeten

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gott loben und danken-Menüs geblättert werden)


O Jesu, Jesu, Gottes Sohn, mein Bruder

Lobpreislied, Melodie: Wie schön leuchtet der Morgenstern


1. O Jesu, Jesu, Gottes Sohn, mein Bruder
und mein Gnadenthron,
mein Schatz, mein Freud und Wonne,
du weißt es, daß ich rede wahr,
vor dir ist alles sonnenklar
und klarer als die Sonne.
Herzlich lieb ich mit Gefallen
dich vor allen, nichts auf Erden kann
und mag mir lieber werden.

2. Dies ist mein Schmerz, dies kränket mich,
daß ich nicht gnug kann lieben dich,
wie ich dich lieben wollte.
Ich werd von Tag zu Tag entzündt,
je mehr ich lieb, je mehr ich find,
daß ich dich lieben sollte.
Von dir laß mir deine Güte
ins Gemüte lieblich fließen,
so wird sich die Lieb ergießen.

3. Durch deine Kraft treff ich das Ziel,
daß ich, so viel ich soll und will,
dich allzeit lieben möge.
Nichts auf der ganzen weiten Welt,
Pracht, Wollust, Ehre, Freud und Geld,
wenn ich es recht besinne,
kann mich ohn dich gnugsam laben;
ich muß haben reine Liebe;
die tröst wenn ich mich betrübe.

4. Denn wer dich liebt, den liebest du,
schaffst seinem Herzen Fried und Ruh,
erfreuest sein Gewissen.
Es geh ihm, wie es woll auf Erd,
wenn ihn gleich ganz das Kreuz verzehrt,
soll er doch dein genießen.
In Glück ewig nach dem Leide
große Freude wird er finden,
alles trauern muß verschwinden.

5. Kein Ohr hat jemals dies gehört,
kein Mensch gesehen noch gelehrt,
es kanns niemand beschreiben,
was denen dort für Herrlichkeit
bei dir und von dir ist bereit,
die in der Liebe bleiben.
Gründlich läßt sich nicht erreichen
noch vergleichen den Weltschätzen dies,
was uns dort wird ergetzen.

6. Drum laß ich billig dies allein,
o Jesu, meine Sorge sein,
daß ich dich herzlich liebe,
daß ich in dem, was dir gefällt
und mir dein klares Wort vermeldt,
aus Liebe mich stets übe,
bis ich endlich werd abscheiden
und mit Freuden zu dir kommen,
aller Trübsal ganz entnommen.

7. Da werd ich deine Süßigkeit,
die jetzt gerühmt ist weit und breit,
in reiner Liebe schmecken
und sehn dein liebreich Angesicht.
mit unverwandtem Augenlicht
ohn alle Furcht und Schrecken.
Reichlich werd ich sein erquicket
und geschmücket vor dein´m Throne
mit der schönen Lebenskrone.


(Lobpreislied, Autor: Johann Heermann (1585-1647))


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