Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Lob, Dank & Anbetung
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 17.07.2018

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Zweifeln wir an Gottes Fürsorge-Zusage?

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.

Römer 8,28

Gotteskinder brauchen sich nicht zu sorgen,
denn Gott kennt das Heute und das Morgen,
Er weiß was sie brauchen und sorgt für sie.
Dies steht fest: Gott vergisst seine Kinder nie!

Frage: Vertraue ich Gottes Fürsorge und dass mir wirklich alles „zum Besten“ dient?

Tipp: Vorhin brachte ich die Zwergbarthagarme meines Sohns in den sonnigen Garten und tat es unter ein Gitter weil es„flüchten“ wollte. „Dummes Tier“ könnte man meinen: „Du hast bei uns deine tägliche Nahrung und außerhalb des Gitters könnten Dich Raubvögel töten oder du gerätst unter ein Auto etc. – und spätestens im Winter würdest Du zugrunde gehen, da Du nicht für dieses Klima geschaffen bist!“ Aber geht es uns nicht ähnlich: Wollen wir nicht gerne „Freiheit“ und tun und lassen was wir wollen? Jesus sagte uns als gehorsame Gotteskinder zu um nichts sorgen zu müssen (Matth. 6,25-34). Auch wenn wir nicht alle Grenzen die Er uns aufzeigt und alle Wegführungen als „gut“ erkennen können, so dienen sie uns doch zum Besten! Sünden hingegen (eigene Wege) führen am Ende zum Tod (Römer 6,23)! Lasst uns doch Jesus Christus viel mehr vertrauen – es ist uns zum Segen!

Gott loben, preisen und anbeten

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gott loben und danken-Menüs geblättert werden)


Ach was sind wir ohne Jesus ?

Lobpreislied, Melodie: Herr, ich habe mißgehandelt zu Joh. 15,5



Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

Joh. 15,5 (Luther 1912)


1. Ach was sind wir ohne Jesus?
dürstig, jämmerlich und arm;
ach was sind wir? voller Elend.
Ach Herr Jesu, dich erbarm!
Laß dich unsre Not bewegen,
die wir dir vor Augen legen.

2. Wir sind nichts ohn dich,
Herr Jesu, hier ist lauter Finsternis;
dazu quälet uns gar heftig
jener giftige Schlangenbiß ;
dieses Gift steigt zu dem Herzen
und verursacht stete Schmerzen.

3. Ach ohn dich, getreuer Jesu,
schreckt der Teufl und die Höll,
die Verdammnis macht mich zittern,
da ich steh auf dieser Stell;
mein Gewissen ist erwachet,
und der Abgrund flammt und krachet.

4. Ohne dich, herzliebster Jesu,
kommt man nicht durch diese Welt;
sie hat fast auf allen Wegen
unsern Füßen Netz gestellt,
sie kann trotzen, sie kann heucheln
und hält uns mit ihrem Schmeicheln.

5. Ach wie kraftlos, Herzensjesu,
richten sich die Kranken auf;
unsre Macht ist lauter Ohnmacht
in dem müden Lebenslauf.
Denn man sieht uns, da wir wallen,
öfters straucheln, oftmals fallen.

6. Darum stärk uns, liebster Jesu,
sei in Finsternis das Licht,
öffne unsre Herzensaugen,
zeig dein freundlich Angesicht!
Strahl, o Sonn, mit Lebensblicken,
so wird sich das Herz erquicken.

7. Tritt den Satan, starker Jesu,
unter unsern schwachen Fuß,
komm zu deiner Braut gegangen,
biet ihr deinen Friedensgruß,
daß sie Himmelsfreud verspüre
und kein Leid sie mehr berühre.

8. Faß uns an, o süßer Jesu,
führ uns durch die Pilgerstraß,
daß wir auf den rechten Wegen
gehen fort ohn Unterlaß;
laß uns meiden alle Stricke
und nicht wieder sehn zurücke!

9. Laß den Geist der Kraft, Herr Jesu,
geben unserm Geiste Kraft,
daß wir brünstig dir nachwandeln
nach der Liebe Eigenschaft;
ach Herr, mach uns selber tüchtig,
so ist unser Leben richtig.

10. Dann wird Lob und Dank, Herr Jesu,
schallen aus des Herzens Grund;
dann wird alles jubilieren,
und dir singen Herz und Mund;
dann wird auf der ganzen Erden
Jesus hoch gelobet werden.


(Lobpreislied, Autor: Peter Lackmann (1659 - 1713 )


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