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Saul aber sprach: Ich habe gesündigt; nun aber ehre mich doch vor den Ältesten meines Volkes und vor Israel und kehre mit mir um, damit ich den HERRN, deinen Gott, anbete!
1.Samuel 15,30
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Lasst uns, wo nötig, nicht ruh‘n
sondern wahre Buße zu tun!
Das Herz beugt sich dann ganz tief
weil man aus Gottes Schule lief!
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Frage:
Sieht so wahre Buße aus?
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Zum Nachdenken: Saul erkennt seine offensichtliche Sünde an, aber fordert noch im selben Satz eigene Ehre. Dies steht im krassen Gegensatz zu den brutalen Assyrern, welche sich in Jona 3 bis hin zum König in Sacktuch hüllten und in die Asche setzten und fasteten. Die eigene Ehre war ihnen völlig egal, so wie David, welcher für Gott tanzte, obwohl ihn seine eigene Frau dafür verachtete (2. Sam. 6,16). Generell muss allein Gottes Ehre im Fokus stehen - und bei Buße erst recht!
Nicht genug damit: In Vers 1 wird extra betont, dass Gott Saul als König über `sein` Volk setzte! Saul sah es aber mittlerweile als sein eigenes Eigentum an.
Und noch mehr: Gott war nicht länger Sauls Gott, sondern nur noch Samuels Gott!
Es wundert nicht, dass Gott Saul verwarf und David erwählt! Lasst uns David gleichen, welchen Gott einen Mann nach Seinem Herzen nannte! |
| Gebetsgedichte und Gedichte über das Gebet | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gebetgedichte-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)
| Abend, du kommst jedem TageGebetlied, Melodie: Das sei alle meine Tage
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1. Abend, du kommst jedem Tage,
endest seine Lust und Plage,
aber seine Folgen nicht.
Auch mir sind sie nun verschwunden,
dieses Tags vermischte Stunden,
doch es folget ein Gericht.
2. Dort einst werd' ich alle finden!
Drum bedecke meine Sünden,
Vater, mit des Mittlers Blut!
Siehe gnädig an den Willen,
Dein Gebot heut' zu erfüllen,
mache mein Versäumnis gut!
3. Vater, leg an diesem Tage
Gnad' für Recht in Deine Waage;
siehe mich im Sohn nur an!
Wirst Du mich in Ihm ansehen,
kann ich froh vor Dir bestehen;
sonst war's längst um mich getan.
4. Nichts weiß ich vor Dich zu bringen
als sein Leben, Bluten, Ringen,
Seine Tilgung meiner Schuld.
Ach, nicht eine meiner Taten
ist mir heute so geraten,
dass sie wecke Deine Huld.
5. Nun, in Dein Erbarmen legen
will ich mich und Deinen Segen
durch den Heiland mir erfleh'n.
Macht Er dieses Tages Stunden
rein durch seine heil'gen Wunden,
werd' ich froh sie wiederseh'n.
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(Gebetlied, Autor: Anna Schlatter (1773 - 1826))
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