Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Pfingsten
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 26.06.2017

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Gottes Geist leitet uns

Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

Römer 8,14

Nur solchen Menschen, die der Geist Gottes treibt,
gebührt nach dem Wort Gottes die Seligkeit,
nur sie können sich Gottes Kinder nennen,
nur diese sind es, die den Herren kennen!

Frage: Ist Jesus Christus HERR meines Lebens? Treibt mich entsprechend auch der Geist Gottes?

Tipp: Wahre Gotteskindschaft bedeutet, dass man sein Leben unter die Herrschaft von Jesus Christus gestellt hat. Thomas bezeugte dies Jesus mit den Worten: „Mein HERR und mein Gott!“ (Joh. 20,28). Durch Buße und Bekehrung wird man in der Wiedergeburt mit dem Heiligen Geist als Unterpfand des Glaubens erfüllt bzw. mit diesem versiegelt (2. Kor. 1,22 + 5,5; Eph. 1,13-14). So wie ein Herr seinen Knechten Anweisungen gibt, so gibt uns Jesus Christus durch den Heiligen Geist Anweisungen. Gottes Reden gehört somit ganz zwangsläufig zur wahren Gotteskindschaft! Wer dieses Reden nicht hört bzw. nicht vom Geist Gottes getrieben wird, sollte sich dringend fragen, ob seine Beziehung zu Gott (noch) in Ordnung ist! Lasst uns Saul eine Warnung sein: Er wurde anfangs vom Heiligen Geist erfüllt (1. Samuel 11,6) – später verließ ihn dieser aber und er wurde zum Feind Gottes (1. Samuel 16,14 + 28,16)! Wehe uns, wenn dies auch bei uns so erfolgt sein sollte!

( Link-Tipp zum Thema: www.christliche-gedichte.de/?pg=4107 )

Christliche Pfingstlieder

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Pfingstlieder-Menüs geblättert werden)


Wer recht die Pfingsten feiern will

Pfingstlied


1. Wer recht die Pfingsten feiern will,
der wird´ in seinen Herzen still.
Ruh´, Friede, Lieb´ und Einigkeit
sind Zeichen solcher edlen Zeit,
darin der heil´ge Geist regiert.
Der ist es, der zur Andacht führt;
er kann kein Weltgetümmel leiden;
wer jenes liebt, muss dieses meiden,
und Gott allein – gehorsam sein.

2. Da baut er einen Tempel sich;
da dienet man ihm seliglich;
da gibt er Klugheit und Verstand,
da wird der Sprachen Grund erkannt;
der Zungen Feuereifer glimmt;
er zeigt, was niemand sonst vernimmt,
schenkt das Vermögen, auszusprechen,
was der Vernunft, dem Witz der Frechen
und aller List zu mächtig ist.

3. Dies ist der heil´ge Geist aus Gott,
der Frommen Trost, der Bösen Spott.
Die sich der Sündenlust entziehn,
und Buße tun, empfangen ihn.
Auf wem er ruhet, der wird rein;
er geht zu keinem Stolzen ein;
der Demut schenkt er reiche Gaben,
der geistlich arme soll sie haben,
denn sein Gebet wird nicht verschmäht.

4. Er ist ein Atem und ein Wind,
der mächtig fähret und gelind,
der von dem Munde Gottes webt,
und, was erstorben ist, belebt.
Er ist ein Wort, das neugebiert,
des Kraft man durch Erfahrung spürt;
ein Zeugnis, das zum Glauben treibet,
und das Gesetz ins Herz einschreibet,
dass Jedermann – es wissen kann.

5. Er ist die Kraft, die alles regt,
ein Strahl, der durch die Felsen schlägt;
ein Glanz, der Seelen helle macht,
ein Licht, dem Schatten weicht und Nacht;
ein Lehrer, der aufs Gute dringt;
ein Helfer, welcher Stärke bringt;
ein Rat, der uns zurechte weiset,
ein Labsal, das mit Gnade speiset,
und den erquickt – den Elend drückt.

6. Er ist ein Ausfluss aus der Höh´,
der Weisheit unerschöpfte See,
ein Wasser, das durch Seel und Geist
ausheilend und verklärend fleußt;
ein Brunnen, welcher ewig quillt,
und das Gemüt mit Gütern stillt;
ein Schatz von ungezähltem Segen,
ein Himmelstau und milder Regen,
der das erzieht – was grünt und blüht.

7. Er ist ein Öl, des Lauterkeit
zu Fürsten uns und Priestern weiht;
die Salbung, die, uns mitgeteilt,
Verblendung und Verderbnis heilt;
ein Meer, daraus die Wahrheit fließt,
die sich dem innern Aug´ erschließt,
wogegen Menschenkunst und Wissen
als Schatten ferne weichen müssen.
Er machet frei – von Heuchelei.

8. Du teures Heil, du höchster Hort!
Sei unser Beistand fort und fort,
an den sich das Vertrauen hält,
wenn uns Versuchung überfällt!
Vermehr´ in uns die Zuversicht,
wehr´ aller Furcht, verlass uns nicht,
dass wir in keiner Not erliegen,
und fröhlich einst den Tod besiegen.
Dann führ´ uns – aus ins Vaterhaus.


(Pfingstlied, Autor: Ernst Lange (1650 - 1727)


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