Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

christliche-gedichte.de - 22.06.2021
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Religionen

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Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Johannes 14,6 (Luther 1912)


Wir gehen heut zum „Markt der Religionen“,
der laut und bunt sich unseren Sinnen preist.
Ein Einkauf sollte sich doch lohnen
und uns die „wahre“ Richtung weist.

Wir treten in den Buddhisten Hain,
hier neigen sich die Köpfe vor dem Buddha.
Sanft und wohlttätig soll er gewesen sein,
untadelig lebend als „Siddharta“.

Der Weg des Hindu ist lang und weit,
geboren und erneut geboren
führt der Weg bis in die Unendlichkeit,
sein Karma geht ja nie verloren.

Fünfmal betet der Muslim
nach dem einen Gott steht ihm der Sinn.
Tief beugt er sich vor ihm,
so hofft er auf des Paradies Gewinn.

An einem schrillen Stand locken die Atheisten.
Sie meinen, dass sie das Weltgeheimniss wüssten,
dass es keinen Gott gibt behaupten sie
und in den Himmel kämen wir nie.

Der moderne Mensch ist ganz verwirrt,
wohin hat er sich bloß verirrt?
Was soll er glauben, an was sich halten?
Wie sein Leben gut gestalten?

Geh zu dem Stand den ein Kreuz beschattet,
ruh Dich aus, vom Suchen ganz ermattet.
Jesus nimmt sich Deiner an,
hat alles für dich längst getan.

Schnell verlöscht der Religionen Licht,
weiteres Suchen lohnt sich nicht.
Folge Jesus, nimm ihn an,
dann hast Du recht und gut getan!


(Gedicht, Autor: Johannes Kandel, 2015)


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