Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

christliche-gedichte.de - 03.12.2020
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Die Ostergeschichte

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So eilten die Frauen am Morgen
zum Grabe, voll Trauer und Sorgen.
Ihr Heiland und Herr war nun tot,
der ewiges Leben doch bot.

Man hatte ihn grausam beseitigt,
er hatte sich nicht mal verteidigt.
Starb, wie ein unschuldig’ Lamm,
dort an dem Holzkreuzesstamm.

Ein Grab hatte schnell man gefunden,
wohin man den Herrn, der geschunden,
verspottet, verhöhnt und verlacht,
zur Ruh über Sabbat gebracht.

Man wälzte davor einen Stein,
dass niemand konnte hinein
und stellte die Wächter davor,
die sollten gut hüten das Tor.

Am Sabbattag ruhte man aus,
ging auch zum Grab nicht hinaus.
Es sollte am Sonntag passieren,
dass man ihn wollt` einbalsamieren.

Nun standen die Frauen mit Trauer
vor offener Grabesmauer,
verstanden nicht was hier geschah;
ihr Heiland war nämlich nicht da.

Im Innern des Grab’s saß ein Mann.
Er redete freundlich sie an:
„Ihr Frauen, trauert nicht mehr,
denn auferstanden ist Er.

Jetzt sollt zu den Jüngern ihr geh’n.
Dort werdet ihr Ihn auch bald sehn.
Er hat euch solches versprochen,
vor etlichen Tagen und Wochen.“

Die Frauen, voll Angst und vor Schreck,
liefen sofort eilig weg.
Entsetzen in jedem Gesicht,
erzählten’s vorerst jedoch nicht ….

Nun endet hier nicht die Geschichte,
und wahr ist, was ich euch berichte.
Jesus, mein Herr und mein Gott,
ist Sieger über den Tod.

Er lebt! Er kommt auch bald wieder
auf diese Erde hernieder.
Den Tod wird`s dann nicht mehr geben.
Er schenkt uns dann ewiges Leben.


(Gedicht, Autor: Anette Esposito, 2008)


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