Heiligung & Frucht

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.07.2024

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Ein Standbild zeigt die Weltreiche auf

Das Haupt dieses Bildes war von feinem Gold, seine Brust und seine Arme waren von Silber, sein Bauch und seine Lenden waren von Bronze, seine Schenkel waren von Eisen, seine Füße waren teils von Eisen und teils von Ton. Das schautest du, bis ein Stein herunterkam, ohne Zutun von Menschenhänden; der traf das Bild an seinen Füßen, die von Eisen und Ton waren, und zermalmte sie.

Daniel 2,32-34

Selbst große Weltreiche haben keinen Bestand
denn Gottes gerechtes Gericht trifft bald das Land!
Dann wird auch die Gnadenzeit auf Erden enden
und sich schlagartig für die Menschheit alles wenden:
Heimwärts zu Jesus geht es für die Frommen.
Alle anderen werden in die Trübsal kommen!

Frage: Der heutige Bibelvers beschreibt alle (menschengemachten) Weltreiche von oben nach unten. Wir leben im letzten Endzeitreich mit `tönernen Füßen`. Können wir das heute beobachten?

Zur Beachtung: Wer hätte sich z.B. noch vor wenigen Jahrhunderten die heutige Technologie vorstellen können? Aber diese ist auf absolut tönernen Füßen aufgebaut und der Trend geht immer weiter. Es braucht nicht viel um z.B. einen flächendeckenden Blackout oder einen Finanzcrash auszulösen (was dann zu Inflation und Hunger führen wird, wie es Off. 6,6-8 voraussagt). Wie ein Fehler im Update weltweit IT-Systeme zum Absturz bringen kann sahen wir nun gestern. Alles steht auf `tönernen Füßen`, wie es der Bibeltext voraussagt und Gottes `Great Reset` wird es auch zusammenbrechen lassen. Noch hat `Gottes Stein` die tönernen Füße nicht getroffen, aber es kann jederzeit beginnen. Daher der Aufruf: Lass Dich retten und komme JETZT zu Jesus Christus!

( Link-Tipp zum Thema: www.gottesbotschaft.de/?pg=1800 )

Heiligung & Frucht bringen

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Inhalt

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Ach, Blätter nur!

zu Markus 11,13-14+21


Ach, Blätter nur!

1. Ach, Blätter nur! Das ist betrübt!
Sieh, wie Dein Heiland weint!
So wenig Treu hast Du geübt,
so wenig hast Ihn geliebt,
dass nichts an Dir erscheint,
als Blätter nur, ach Blätter nur!

2. Ach, Blätter nur! Wo ist die Frucht
von Deiner Lebenssaat?
Schon lang hat sie der Herr gesucht;
bald wird es heissen: Sei verflucht!
O wehe, wer nichts hat
als Blätter nur, ach, Blätter nur!

3. Ach, Blätter nur! O Schmach und Leid!
Das Leben eilt dahin;
verloren hast Du Deine Zeit,
versäumt hast Du die Ewigkeit,
was hast Du zum Gewinn?
Ach, Blätter nur, ach, Blätter nur!

4. Ach, Blätter nur! Wie kannst Du so
vor Deinem Herrn bestehn?
Da wirst Du keiner Garbe froh,
da brennt die Flamme lichterloh,
wie Spreu wirst Du verwehn!
Ach, Blätter nur, ach, Blätter nur!

(Autor: Th. Kübler (1806-1884))



Behalte mich in deiner Pflege


1. Behalte mich in deiner Pflege,
du, der dem Tode mich entrückt,
daß nicht der Trug der eignen Wege
mich kaum Erlösten neu umstrickt!
Du kennst mein Herz in seinem Trutze,
du kennst´s in seiner Kreuzesflucht;
behalte mich in deinem Schutze,
behalt mich, Herr, in deiner Zucht!

2. Behalte mich in der Bereitung
des heiligen Geistes für und für!
Es würde ohne deine Leitung
ein unbrauchbarer Baum aus mir.
Die Keime selbst der Lieb und Güte,
die du mir neu ins Herz gelegt,
ach sie verkümmern vor der Blüte,
wo deine Rechte sie nicht pflegt.

3. Du mußt, was du begannst, vollenden,
aus mir wächst Heilges nicht hervor:
Behalt in deinen Bildnerhänden
mich weiches Wachs, mich schwankes Rohr!
Ob milde Lüfte wehn, ob Stürme,
o laß mich nimmer, nimmer los!
Behalte mich in deinem Schirme
und deiner Liebe treuem Schoß!

(Autor: Friedrich Adolf Krummacher (1767 - 1845))



Bewunderung


Ich kenne eine ält’re Dame,
die seit Jahren liegt im Bett.
Unwichtig erscheint ihr Name,
doch ist sie furchtbar nett.

Groß ist ihre Wissbegier,
ihr Interesse an dem Leben.
Sie weiß alles, glaubet mir,
kann gute Tipps auch geben.

Als Kind erkrankte sie recht schwer,
an unheilbarer Polio.
Behindert ist sie seitdem sehr,
doch kennt man sie nur froh.

Doch damit ist es nicht genug,
sie hat auch große Hautprobleme.
Neurodermitis sagt man klug
zu dieser Art Ekzeme.

Nun, im Alter, plagt sie noch
das Osteoporoseleiden.
Bedauernswert ist so was doch,
kann man wohl nicht bestreiten.

Schmerzen hat sie jeden Tag,
der Juckreiz plagt sie sehr,
Medizin nicht helfen mag,
Heilung gibt’s nicht mehr.

Doch hörte man bisher kein Klagen
aus ihrem Mund entweichen.
Mit Lachen pflegt sie stets zu sagen:
„Was soll ich noch erreichen?

Mir geht es gut, hab satt zu Essen,
man kümmert sich um mich.
Bisher hat niemand mich vergessen
und Gott ganz sicher nicht.

Er gibt’s dem Sperling auf dem Dach,
dem kleinen Wurm im Meer.
Es nützt ja auch kein Weh und Ach,
besser wird’s nicht mehr.

Jeder Tag bedeutet Gnade,
ein Geschenk aus Gottes Hand.
Er lenkte meine Lebenspfade,
schenkte mir bis heut’ Verstand.“

Ich habe große Hochachtung
vor diesem Menschenkind.
Verdient hat es Bewunderung
und noch viel mehr, ich find.

(Autor: Anette Esposito)

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Blühende Blumen


Herr, schenke mir bitte ein schönes Gedicht,
das von blühenden Blumen der Liebe spricht.
Sie wachsen im Herzen verborgen ganz zart,
sind vielfältig bezaubernd auf ihre Art.

Die Wurzeln, die sprießen trotz Leid, Pein und Schmerz
aus dem Samen von oben tief in das Herz.
Doch dann eines Tages da bricht es heraus
eine zarte Knospe, die breitet sich aus.

Auf den Blüten da steht es, was Liebe ist:
Freundlichkeit und Sanftmut, ist ganz ohne List.
Geduld, Treue, Friede und Enthaltsamkeit.
Sie ist so gütig, kennt weder Lug noch Neid.

Drum öffne dein Herz ihr und lass sie herein,
empfange den Samen der Liebe so klein.
Der Herr gibt dir gerne, lädt dich dazu ein.
Er möchte dich lieben, schenkt dir Brot und Wein.

So blüht dein Herze wie ein Garten so zart.
Das Leben ist manchmal ganz schön, manchmal hart.
Ich danke dir, Heiland, für dieses Gedicht,
strahlt Freude und Wärme auf meinem Gesicht.

(Autor: Ulrike Pestner)

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Der Geist und das Fleisch

zu Galater 5,16



Das sind Werke unsers Fleisches:
Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,
Zwietracht, Spaltungen, Zank, Neid,
Götzendienst, Zorn, Zauberei;

Hader, Eifersucht und Feindschaft,
Saufen, Fressen und dergleichen.
Die, die solche machen werden,
Werden Gottes Reich nicht erben.

Die nach ihrem Fleische leben,
Dem Geist Gottes widerstreben,
Die gesinnt sind gegen Gott,
Derer Lohn von Gott ist Tod.

Die Bibel sagt uns: lebt im Geist,
Widersteht dem eig’nen Fleisch!
Die, die Jesus Christus lieben,
Kreuzigen es samt Begierden.

Lasst uns Geistes Früchte bringen:
Liebe, Freundlichkeit und Frieden,
Sanftmut, Keuschheit, Güte, Treue,
Dienen mit Geduld und Freude.

Die vom Geist sich lassen leiten,
Mit den Werken Fleisches streiten,
In dem Fleisch mit Christus sterben,
Werden ew‘ges Leben erben!

Geist und Fleisch sind stets im Streit,
Wer im Geist lebt, meidet Neid,
Feindschaft, Streit und eitle Ehre,
Strebt zu tun nach Gottes Lehre.

Lasst uns in dem Geiste leben,
Zu der Einheit, Frieden streben,
Lieben Gott und unsren Nächsten,
Kinder sein des Allerhöchsten!

(Autor: Rosa Teiwald)

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Der Sämann streut die gute Saat

zu Matthäus 13,3-9


1. Der Sämann streut die gute Saat,
Gott gibt das Wachstum, das Gelingen.
Und fällt die Saat auf Ackergrund,
wird sie zur Ernte Früchte bringen.

2. Doch fällt der Same auf den Weg,
wird er zum Fraß der Vögel werden,
weil er dort sichtbar, offen liegt,
nicht tief verwurzelt in der Erden.

3. Und wenn die Saat in Dornen fällt,
wird sie gar bald darin ersticken.
Sie ist gefangen, ist nicht frei,
sie kann sich nicht zur Frucht entwickeln.

4. So achte doch auf Gottes Wort,
das tief in deiner Seele gründet
und lass das Wort die Arbeit tun,
dass Gott an dir bald Früchte findet.

(Autor: Gerhard A. Spingath)

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Du hast mein Leben so reich gemacht


1) Du hast mein Leben so reich gemacht,
dem heißen Sehnen Erfüllung gebracht.
All meine Sünden decktest Du zu,
an Deinem Herzen fand ich die Ruh,
an Deinem Herzen fand ich die Ruh.

2) Du gabst mir Frieden so tief und reich
und eine Freude dem Strome gleich.
Bist drum mein Psalm und mein Jubelgesang,
der schönste Ton und der liebste Klang,
der schönste Ton und der liebste Klang.

3) Du ist im Kampfe mir Burg und Hort,
im wilden Sturme der Ruheort.
Du bist mein Retter in jeder Not,
du bist mein Leben, kommt einst der Tod,
du bist mein Leben, kommt einst der Tod.

4) Du bist mein Führer, an Deiner Hand
geh ich so sicher durchs Erdenland.
Du bist mein Alles, bist Leben und Licht.
Herr Jesus Christus, ich laß Dich nicht,
Herr Jesus Christus, ich laß Dich nicht.

(Autor: Fritz Woike (1890-1962))



Ein wahrer Glaub das Herze stillt


1. Ein wahrer Glaub das Herze stillt,
daraus ein schönes Brünnlein quillt,
die brüderliche Lieb genannt,
dabei ein Christ recht wird erkannt.

2. Christus sie selbst das Zeichen nennt,
dabei man seine Jünger kennt;
in niemands Herz man sehen kann:
an Werken wird erkannt der Mann.

3. Die Lieb nimmt sich des Nächsten an,
sie hilft und dienet jedermann;
gutwillig ist sie allezeit, sie lehrt,
sie straft, sie gibt und leiht.

4. Wie Gott läßt scheinen seine Sonn
und regnen über bös und fromm,
so solln wir nicht allein dem Freund dienen,
sondern auch unserm Feind.

5. Die Lieb ist freundlich, gütiglich,
sie eifert nicht, noch bläht sie sich,
glaubt, hofft, verträgt alls mit Geduld,
verzeiht gutwillig alle Schuld.

6. Darum die Lieb das Vornehmst ist,
darauf sich fleißen soll ein Christ;
gnug dem Gesetz nur Liebe tut,
dem Nächsten tut sie alles Gut.

7. O Herr Christ, deck zu unsre Sünd
und solche Lieb in uns anzünd,
daß wir mit Lust dem Nächsten tun,
wie du uns tust, o Gottessohn.

(Autor: Nikolaus Herman (1480 - 1561))



Erforsche mich, Jesu, mein Licht

zu Psalm 26,2


1) Erforsche mich, Jesu, mein Licht,
durchleuchte mein Innerstes mir!
Mein eignes Bemühen taugt nicht.
||: Ich nahe mich willig,
ich nahe mich willig,
ich nahe mich dir. :||

2) Was soll mir die Welt und ihr Spiel?
Sie gab weder Trost mir noch Ruh.
Ich habe ein höheres Ziel:
||: Mein Kleinod, o Jesu,
mein Kleinod, o Jesu,
mein Kleinod bist du. :||

3) Ich gebe mein Liebstes dir her;
mein alles auf Erden sei dein.
Was frag ich nach irdischem mehr?
||: Du selbst, o Herr Jesu,
du selbst, o Herr Jesu,
du selbst bist ja mein. :||

4) Im Glauben erfasse ich dich;
ich weiß es und traue dir's zu:
du reinigst und heiligest mich.
||: Du kannst mich erretten,
du willst stets erretten,
allmächtig bist du. :||

5) Dir, Jesu, sei Lob und sei Ehr!
Du bist meine Kraft, meine Ruh.
Du hältst mich, was will ich noch mehr?
||: Du kannst mich bewahren,
du willst stets bewahren,
allmächtig bist du! :||

(Autor: William Bramwell Booth (1829-1912))



Es sind der Gaben auf Erden viel


1) Es sind der Gaben auf Erden viel;
nur Jesus haben, führt uns zum Ziel.
Mein Herz ist fröhlich und freuet sich
in dir, mein Heiland, ich hab' ja dich!

2) Durch Aufwärtsblicken zu jeder Zeit
lern ich mich schicken in Freud und Leid.
Ich will nicht sorgen, du sorgst für mich,
Herr, heut und morgen, ich hab' ja dich!

3) In deine Hände leg ich mich hin,
du weißt, Herr Jesu, wie schwach ich bin.
Du führst die deinen, Herr, seliglich,
gehts auch durch Weinen, ich hab' ja dich!

4) Du bist mein Friede, du bist mein Heil,
in Tod und Leben mein bestes Teil.
Die höchste Gabe, Herr, habe ich
auch überm Grabe, ich hab' ja dich!

5) So zieh ich fröhlich den schmalen Pfad;
das macht mich selig, dass ich dich hab,
dein Auge siehet und leitet mich
durchs ganze Leben, ich hab' ja dich!

(Autor: Gottlob Lachenmann (1845-1935))



Frucht


Dein Wort, Herr Jesus, lehrte mich,
dass ich nichts tun kann ohne dich.
Doch wenn ich wie die Rebe
am Weinstock in dir lebe,
erwächst dir F r u c h t.

Der Weinstock nährt im vollen Saft
die Rebe stets mit Lebenskraft.
Wenn du, Herr, sie beschneidest
und von Unnützem scheidest,
bringt sie viel F r u c h t.

Ich will nicht planen ohne dich.
Vor eignem Tun bewahre mich!
Du musst mich ganz durchdringen,
dann kann ich mehr Frucht bringen -
b l e i b e n d e F r u c h t.

(Autor: Toni Jung (1918 – 2014))

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Frucht des Geistes


Frucht des Geistes, sei zu sehen
stets bei mir im Leben hier.
Möcht‘ den Weg in Sanftmut gehen.
Heiland, bitte hilf Du mir!

Lass den Heil‘gen Geist bewirken
Selbstbeherrschung allezeit;
dass das Eig‘ne, Stolze, Hohe
sei von meinem Handeln weit.

Sanftmut möge stets bestimmen
mich und alles, was ich tu.
Lass bedacht mich, Heiland, sinnen,
wirken sanftmütig, mit Ruh‘.

Wenn es mir gelingen sollte,
lass von Herzen es stets sein.
Dass ich aufrichtig und gerne
halte ruhig mich und rein.

(Autor: Julia Steinbaron)

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Gottes Geist


Es ist das Wirken des Heiligen Geist,
das uns den Weg zum Vater weist.
Lässt uns unsre Schuld erkennen
so dass wir sie dem Herrn bekennen.

Der Geist, den der Vater uns ins Herz gegeben,
verändert als Gläubige unser Leben.
Der Geist soll unser Herz erfüllen,
damit wir gehorchen des Vaters Willen.

Er macht uns dem Bilde Christi gleich,
bis wir gelangen in sein Reich.
Im Geist können wir mit Jesus reden,
er verwendet sich für uns beim Beten.

Der Geist offenbart uns die biblische Wahrheit,
schenkt in Entscheidungen die Klarheit.
Der Geist macht vom Gesetz der Sünde frei,
hilft uns zu bleiben dem Heiland treu.

Der Geist gibt das angemessene Reden,
dass wir zu antworten wissen Jedem.
Der Geist wird durch das Wort uns lehren,
bringt uns dazu den Herrn zu ehren.

Der Heilige Geist macht uns zu Gottes Zeugen,
so dass wir Jesus nicht verleugnen.
Er hat die Liebe in unser Herz gegeben,
damit wir sorecht darin auch leben.

(Autor: Manuela Fay)

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Herr, lass mich deine Heiligung

zu 1. Thess. 4,7


1. Herr, lass mich deine Heiligung
durch deinen Geist erlangen.
Du hast die Sinnesänderung
selbst in mir angefangen.
Dein Geist wirkt Heiligung allein,
dein Blut allein macht Herzen rein,
seit du zum Vater gangen.

2. Ich kann mich selber vor der Welt
nicht unbefleckt bewahren.
Ich kann nicht tun, was dir gefällt;
das hab ich schon erfahren.
Ich will mich übergeben dir;
mach, was du willst, O Herr, aus mir
in meinen Lebensjahren.

3. Ich stehe immer in Gefahr,
das Kleinod zu verlieren.
Der Feind versucht mich immerdar
und will mich dir entführen.
Herr Jesu, nimm dich meiner an,
erhalt mich auf der Lebensbahn;
nur du wollst mich regieren.

4. Dein göttlich-menschlich Opferblut
lass mich in Kraft durchdringen,
dein Leben, allerhöchstes Gut,
in meine Seele bringen,
damit die edle Seele dein
alleine sei das Leben mein;
so wird es mir gelingen.

5. Lass mich, Herr Jesu, nur bei dir
stets Lebensnahrung finden.
Vertreibe alle Lust aus mir
zu Finsternis und Sünden.
Die Lichtsgemeinschaft lass allein
mir Herzenslust und Freude sein;
so kannst du mich vollenden.

6. Ach lösche alles Feuer aus,
das in mir möchte brennen.
Mach mich zu deinem reinen Haus,
lass dich im Geist erkennen.
Verbinde dich im Geist mit mir;
die Lichtsnatur in mich einführ,
nach dir mich auch zu nennen.

7. Lass mich in deiner Gegenwart
verharren und verbleiben.
Mach mein Gefühl mir rein und zart,
das Böse zu vertreiben.
In dir lass mich stets grünend sein,
so reife ich zum Leben fein,
wird gleich mein Leib zerstäuben.

(Autor: Johann Michael Hahn (1758 - 1819))



Herr, mich dürstet nach dem Segen


1. Herr, mich dürstet nach dem Segen,
den dein theures Wort verheißt;
komme gnädig mir entgegen,
gib mir deinen heil´gen Geist.
Der im Herzen dich verkläret
und mir Licht und Kraft gewähret,
der mein Herz mit Trost erfüllt,
göttlich allem Jammer stillt.

2. Gieß ihn tief in meine Seele;
wache durch in alles licht,
daß ich sehe, wo ich fehle,
aus dir nehme, was gebricht.
Daß er mich beständig treibe,
und ich immer in dir bleibe
durch der Liebe Wunderkraft,
die dein Geist vermehrt und schafft.

(Autor: Friedrich August Weihe (1721 - 1771)



Lebensbaum


Tief verwurzelt in der Erde
steht ein Baum im weiten Feld.
Steht als sei und ist und werde,
er für alle Zeit dort hingestellt.

Steht als Denkmal für das Leben,
wie ein Gleichnis der Natur.
Der da Gott hat eingegeben
zu erkennen seine Spur

In des Wetters Urgewalten
kommt Gott mit dem Baum zum Ziel
Wird ihn formen und gestallten,
Frucht zu tragen ist kein Spiel.

Fruchtbar sein und Lasten tragen,
ist dem Baum kein Ungemach.
Und so wächst er ohne klagen,
bis hinauf zum Kronendach.

In der Krone tanzen Reigen
starke Äste, biegsam fest.
Sitzen Vögel in den Zweigen,
bauen dort ihr Hochzeitsnest.

In dem Auf und Ab des Lebens,
steht der Baum in seiner Pracht.
Scheinbar tut er das vergebens.
Scheinbar ist es so gedacht.

In des Baumes Kapilaren
steigen Lebenssäfte auf.
Die in kühler Erde waren,
stärken seines Lebens Lauf

In dem Lauf der Jahrezeiten
ist der Wechsel fast konstant
Gegensätze, sie begleiten,
den Lebensbaum auf seinem Land.

Wie der Baum auf seinen Fluren,
stehn auch wir in unserer Wacht.
Und es hat auf Jesu Spuren,
Gottes Geist uns Frucht gebracht!

(Autor: Manfred Reich)

  Copyright © by Manfred Reich, www.christliche-gedichte.de
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Lehre mich glauben, Herr, lehre mich flehn


1) Lehre mich glauben, Herr, lehre mich flehn!
Kindlich vertrauensvoll lehre mich flehn!
Segne, o Herr, dein Kind, dass es, von Lieb entzündt,
Seelen für dich gewinnt! Lehre mich flehn!

2) Lehre mich glauben, Herr, lehre mich flehn!
Zeig mir der Seelen Wert; lehre mich flehn!
Herr, o mein Heiland, gib Weisheit mir, Kraft und Lieb!
In deines Geistes Trieb lehre mich flehn!

3) Lehre mich glauben, Herr, lehre mich flehn!
Eilend die Zeit vergeht, lehre mich flehn!
Sieh meine Schwachheit an, nimm mir des Kleinmuts Bann,
dass ich obsiegen kann, lehre mich flehn!

4) Lehre mich glauben, Herr, lehre mich flehn!
Jesus, du kommst ja bald, lehre mich flehn!
O, dass du gnädig dann mein Werk kannst schauen an,
dass ich bestehen kann, lehre mich flehn!

(Autor: Bernhardt Kühn (1863-1914))



Nicht der Anfang, nur das Ende

zu Hebr. 13,7


1) Nicht der Anfang, nur das Ende
krönt des Christen Glaubensstreit.
Ach, getreuer Gott, vollende
meinen Lauf in dieser Zeit!
Hab ich dich einmal erkannt,
so verleih mir auch Bestand,
dass ich, bis ich einst erkalte,
Glauben, Lieb und Hoffnung halte.

2) Lass mich einem Felsen gleichen,
der in Sturm und Wellen steht;
lass mich nicht zurückeweichen,
wenn mich Not und Tod umfäht.
Sei mein Anker, der nicht bricht;
sei mein Stern und helles Licht,
dass ich nie von dir mich scheide
und am Glauben Schiffbruch leide!

3) Es ist gut, ein Christ zu werden,
besser noch, ein Christ zu sein;
doch den besten Ruhm auf Erden
gibt der Herr nur dem allein,
der ein Christ beständig bleibt
und bis an sein Ende glaubt;
solchen wird mit ewgen Kronen
Christus droben einst belohnen.

4) Lass mich halten, was ich habe,
dass mir nichts die Krone nimmt.
Es ist deines Geistes Gabe,
dass mein Glaubensdocht noch glimmt.
Lösche nicht dies Fünklein aus,
mach ein helles Feuer draus,
lass es ungestöret brennen,
dich vor aller Welt bekennen.

5) Du hast guten Grund geleget:
Jesus, der mein Eckstein ist,
wird durch keine Macht beweget,
ihn verrücket keine List.
Lass mich fest auf ihm bestehn,
nimmermehr zugrunde gehn,
wenn sich Macht und List bemühn,
mich von Christo abzuziehn.

6) Gib mir, dass ich wie die Rebe,
die an ihrem Weinstock hangt,
so durch Glauben in dir lebe,
bis mein Kampf den Sieg erlangt.
Kommt es dann zur letzten Not,
so versiegle mir im Tod,
was ich hier geglaubt auf Erden,
und lass es zum Schauen werden!

(Autor: Benjamin Schmolck (1672 - 1737))



Nur Kleinigkeiten?

zu Galater 5,22



Beziehungen untereinander
bringen uns zusammen oder auseinander.
Die Art und Weise, wie und was wir sprechen,
signalisieren Stärken, aber auch Schwächen.

Beim Gruß in die Augen sehen.
Selbst die Körperhaltung gibt zu verstehen,
ob eine Person uns wirklich wichtig ist.
Güte, die sich nur am Herzen misst!

Verschenken wir Zeit für Hilfe und Rat?
Sind wir zuverlässig in Wort und Tat?
Wieviel schöner wird die Welt,
wenn gelebte Liebe den Alltag erhellt!

Kleinigkeiten sind enorm wichtig
und machen unser Miteinander goldrichtig.
Wir sind angewiesen zu ehrlicher Offenheit.
Beziehungen werden reifer, selbst nach Streit!

Kleines wird so wertvoll wie Gold!
Wertachtung - ist sie auch von Dir gewollt?
Höre dem zu, der Dir Großes anvertraut
und mit Dir nach Lösungen schaut.

Gottes Wort lehrt Mitmenschlichkeit,
Teilnahme, Opfer und Freundlichkeit.
Gute Werke bleiben vor Gott nicht verborgen,
der stets weiß, für seine Kinder zu sorgen!

“Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.”
Matthäus 7,20

(Autor: Ingolf Braun)

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Schenk mir Jakobs Kräfte


1. Schenk mir Jakobs Kräfte,
schenk mir Jakobs Mut!
Fleh'n sei mein Geschäfte,
fleh'n, das nimmer ruht.
Ich will Dich nicht lassen,
das ist fest mein Sinn,
ich will Dich umfassen,
bis ich selig bin!

2. Scheint es auch, als wändest
du dich los von mir,
und es nicht verständest,
was ich will von Dir:
Ach, Du gabst ja Segen,
eh' ich noch geweint,
tratst mir hold entgegen,
als ich war Dein Feind.

3. Segnen und erretten,
das ist Deine Lust!
Brich des Zweifels Ketten -
zeig in Deiner Brust
mir die große Liebe,
die mich glauben heißt,
mit allmächt'gem Triebe
mich stets an sich reißt!

(Autor: Julius Köbner (1806 - 1884))



Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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