Tod, Himmel, Ewigkeit

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 23.07.2024

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Sich zum liebenden Vater aufmachen

Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir.

Lukas 15,18

Wer sich nicht aufmacht, kann auch nicht ankommen.
Wer sich Gott nicht öffnet, wird auch keine Vergebung sehen.
Wer SEINE Gnade nicht annimmt, kann auch nicht gerettet werden.
Wer sich nicht auf Gott besinnt, wird nicht den Himmel erben!

Frage: Weißt Du um die beglückende Erfahrung, sich zu Gott, dem Vater, aufzumachen und mit Seiner liebevollen Vergebung erfüllt zu werden?

Zum Nachdenken: Wer sein Leben Jesus hingibt, weiß, wie sehr Jesus ihn durch dick und dünn liebt. Wer seine Hoffnung auf IHN gerichtet sein lässt, weiß sich bereits eingeladen zum größten Freudenfest!

Tod und Trauer, Himmel und Ewigkeitshoffnung

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Inhalt

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- Blockanzeige 1 bis 20 -


Abschied von der Großmutter


Auf Wiedersehen, alte Frau.
Hier kannst Du nicht mehr leben.
Für Dich gibt´s einen and´ren Ort,
dort wird es Frieden geben.

Da gibt es keine Schmerzen!
Die Qual ist jetzt vorbei.
Du bist ans Ziel gekommen
und endlich wieder frei!

Wir sagen trauernd dankeschön.
Du warst für uns ein Segen.
In uns´ren Herzen bleibst Du hier,
dort wird´s den Tod nicht geben!

Leb´ wohl, Du liebe alte Frau,
wir werden dich vermissen.
Der Herrgott nimmt sich Deiner an.
Das wird uns trösten müssen.

Nun ruhe sanft, geliebtes Herz,
auf Deiner letzten Reise.
Wir danken Gott, das es Dich gab.
Ihm sei Lob, Ehr und Preise!

(Autor: Sabine Brauer)

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Ach Herr, lehre mich bedenken

zu Hebräer 9,27



1. Ach Herr, lehre mich bedenken,
dass ich einmal sterben muss!
Lehre mich die Sinne lenken
auf des Lebens ernsten Schluss;
stell ihn meinen Augen für,
und erwecke die Begier,
mich nach Deinem Wort in Zeiten
auf den Abschied zu bereiten.

2. Endlich muss ein Licht verbrennen,
endlich läuft die Sanduhr ab.
Also muss auch ich bekennen:
Staub vom Staube sinkt ins Grab!
Fest besteht der ew´ge Schluss,
dass, was lebet, sterben muss.
Menschen, als der Sünde Erben,
Bleibt der Sünden Sold: Sie sterben.

3. Wenn wir kaum geboren werden,
ist vom ersten Lebenstritt
bis ins kühle Grab der Erden
nur ein kurz gemess´ner Schritt;
ach mit jedem Stundenschlag
nähert sich der letzte Tag,
und in jedem Lebensjahre
sind wir reif genug zur Bahre.

4. Predigen nicht meine Glieder
täglich von der Sterblichkeit?
Leg´ ich mich zur Ruhe nieder,
seh´ ich mich im Leichenkleid;
ja der Schlaf stellt treu und wahr
mir des Todes Abbild dar,
und das Bette will mir sagen:
So wirst du ins Grab getragen!

5. Ach wer weiß, in welcher Stunde
uns die letzte Stimme weckt!
Denn Gott hat die dunkle Kunde
keinem Menschen noch entdeckt.
Wer sein Haus hat wohl bestellt,
geht getrost aus dieser Welt;
aber Sicherheit im Leben
kann nur Furcht im Tode geben.

6. Drum auch in gesunden Jahren,
will ich niemals sicher sein,
will die Bess´rung nicht versparen,
bis die Schwachheit bricht herein.
Täglich will ich Buße tun,
und dann froh im Glauben ruhn,
dass der Tod mich frei von Sünde
und mit Dir versöhnet finde.

7. Nun, mein Gott Du wirst es machen,
dass ich freudig sterben kann.
Dir befehl´ ich meine Sachen,
nimm Dich meiner Seele an!
Deines Sohnes teures Blut
komm am Ende mir zu gut,
dass mein letzter Hauch auf Erden
Jesu mög´ ein Loblied werden.

(Autor: Benjamin Schmolck (1672 - 1737))



Ach wie flüchtig, ach wie nichtig

zu Psalm 89,48


1. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig
ist der Menschen Leben!
Wie ein Nebel bald entstehet
und auch wieder bald vergehet,
so ist unser Leben, sehet!

2. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
sind der Menschen Tage!
Wie ein Strom beginnt zu rinnen
und mit Laufen nicht hält innen,
so fährt unsre Zeit von hinnen.

3. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig
ist der Menschen Freude!
Wie sich wechseln Stund und Zeiten,
Licht und Dunkel, Fried und Streiten,
so sind unsre Fröhlichkeiten.

4. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
ist der Menschen Schöne!
Wie ein Blümlein bald vergehet,
wenn ein rauhes Lüftlein wehet,
so ist unsre Schöne, sehet.

5. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig
ist der Menschen Glücke!
Wie sich eine Kugel drehet,
die bald da, bald dorten stehet,
so ist unser Glücke, sehet!

6. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
sind der Menschen Schätze!
Es kann Glut und Flut enstehen,
dadurch, eh wir uns versehen,
alles muss zu Trümmern gehen.

7. Ach wie flüchtig, ach wie nichtig
ist der Menschen Prangen!
Der in Purpur hoch vermessen
ist als wie ein Gott gesessen,
dessen wird im Tod vergessen.

8. Ach wie nichtig, ach wie flüchtig
sind der Menschen Sachen!
Alles, alles, was wir sehen,
das muss fallen und vergehen.
Wer Gott fürcht´, wird ewig stehen.

(Autor: Michael Frank (1609 - 1667))



Alle Menschen müssen sterben

zu Hiob 34,20


1. Alle Menschen müssen sterben,
alles Fleisch ist gleich wie Heu;
was da lebet, muß verderben,
soll es anders werden neu.
Dieser Leib, der muß verwesen,
wenn er anders soll genesen
zu der großen Herrlichkeit,
die den Frommen ist bereit'.

2. Drum so will ich dieses Leben,
weil es meinem Gott beliebt,
auch ganz willig von mir geben,
bin darüber nicht betrübt;
denn in meines Jesu Wunden
hab ich nun Erlösung funden,
und mein Trost in Todesnot
ist des Herren Jesu Tod.

3. Jesus ist für mich gestorben,
und sein Tod ist mein Gewinn.
Er hat mir das Heil erworben;
drum fahr ich mit Freuden hin,
hin aus diesem Weltgetümmel
in des großen Gottes Himmel,
da ich werde allezeit
schauen die Dreifaltigkeit.

4. Da wird sein das Freudenleben,
da viel tausend Seelen schon
sind mit Himmelsglanz umgeben,
dienen Gott vor seinem Thron;
da die Seraphinen prangen
und das hohe Lied anfangen:
"Heilig, heilig, heilig heißt
Gott der Vater, Sohn und Geist."

5. Da die Patriarchen wohnen,
die Propheten allzumal,
wo auf ihren Ehrenthronen
sitzet der zwölf Boten Zahl,
wo in so viel tausend Jahren
alle Frommen hingefahren,
da wir unserm Gott zu Ehrn
ewig Halleluja hörn.

6. O Jerusalem, du schöne,
ach wie helle glänzest du!
Ach wie lieblich Lobgetöne
hört man da in sanfter Ruh!
O der großen Freud und Wonne:
jetzo gehet auf die Sonne,
jetzo gehet an der Tag,
der kein Ende nehmen mag!

7. Ach ich habe schon erblicket
alle diese Herrlichkeit;
jetzo werd ich schön geschmücket
mit dem weißen Himmelskleid
und der güldnen Ehrenkrone,
stehe da vor Gottes Throne,
schaue solche Freude an,
die ich nicht beschreiben kann.

(Autor: Johann Rosenmüller (1620 - 1684))



Am Grabe


Wenn sich zwei Christenaugen schließen
weil sich der Körper niederlegt
und viele Augen überfließen
von Traurigkeit und Schmerz bewegt,
dann wende ich den Blick nach oben
und schaue dort, bei meinem Herrn,
den Entschlafenen, jetzt hoch erhoben,
vereinigt mit dem Morgenstern.1)

Er hat nun siegreich überwunden
den Tod, die Schmerzen, Angst und Leid,
im Paradies die Ruh gefunden,
beschenkt mit einem Hochzeitskleid.
Dort singt er bald zu Christi Ehre
als himmlisches Gemeindeglied,
befreit von Not und Erdenschwere
im Erlösten-Chor ein neues Lied.2)

Du, meine Seele, darfst jetzt trauern,
weil Schweres du zu tragen hast
und diesen Abschied tief bedauern,
doch Jesus selbst trägt deine Last.
So wende deinen Blick noch oben
erwartungsvoll auf deinen Herrn.
Mit ihm lernst du ganz neu zu loben,
denn Gott im Sohne ist nie fern.

1) Offb. 22,16; 2.Petr.1,19
2) Offb 21,4; 19,7; 5,9

(Autor: Martin Volpert)

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Am Ufer


Wir stehen am Ufer,
am Ufer der Zeit.
Wir tragen im Herzen
die Ewigkeit.

Wir rufen den Fährmann,
den Fährmann des Lebens!
Er hat uns gehört!
Es war nicht vergebens!

Er kommt zu den Seinen.
Er steigt in ihr Boot.
Er lotst sie sicher
hindurch durch den Tod!

Er führt das Ruder
mit starker Hand.
Er landet ihr Schiff
am sicheren Strand.

Er heißt uns willkommen
im neuen Leben.
Er hatte sich einst
für uns hingegeben.

Am Kreuz, da ist
Sein Blut geflossen!
Als Lösegeld,
wurd es vergossen.

Zu lösen uns,
aus der alten Welt.
Die, wie sie ist,
zusammenfällt.

Wir werden sein,
wo Er auch ist!
In der Liebe, die nie
zu lieben vergisst!

(Autor: Manfred Reich)

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Anteilnahme


Gott tröste dich in deinem Leid
und sei zu helfen dir bereit,
Er gebe Stärke dir und Kraft,
die auch dein Herz zu trösten schafft.

Du hast erlitten den Verlust
und doch du weitergehen musst.
Dein Heiland führt dich allezeit,
auch wenn Er scheint zu sein sehr weit.

Er sieht dein Weh, Er ist dir nah
und all‘zeit ist Er für dich da.
In Seinem Wort und im Gebet
Sein Trost für dich bereit schon steht.

(Auch mein Gebet schließt fest dich ein.
Drum wisse: Du bist nicht allein!
Noch mehr der Heiland liebet dich.
Er wird nicht lassen dich im Stich.)

(Autor: Julia Steinbaron)

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Auch das Meer gibt seine Toten wieder

zu Off. 20,13


1. Auch das Meer gibt seine Tote wieder,
wenn der Fürst des Lebens ruft,
sie, die ohne Glockenschall und Lieder
sanken in die nasse Gruft,
der verzweifelnd mit dem Tod gerungen,
eh der grause Abgrund sie verschlungen,
alle, die seit Noahs Flut
bergetief im Meer geruht.

2. Weiter Friedhof mit viel tausend Hügeln
-keine Hand streut Blumen drauf;
aber Sonne, Mond und Sterne spiegeln
mild sich in der Wellen Lauf-,
du auch sonst den Raub ihm wiedergeben,
der die Auferstehung und das Leben;
über Meer und über Land
streckt er seiner Allmacht Hand.

3. Großer König Himmels und der Erden,
Herrscher über Meer und Land,
keine Seele soll entrissen werden
deiner treuen Hirtenhand!
Nimm auch sie zu deinem Schutz und Segen,
die kein Mensch zur Ruhe durfte legen,
bis du, hoher Lebensfürst,
sie und uns erwecken wirst.

(Autor: Karl Gerok (1815 - 1890))



Auf der Flucht

zu Jesaja 30,15-16


Es regierte einmal in Chinesien
ein Kaiser, freundlich und gelind.
Sein Gärtner pflegte früh die Fresien
die in des Kaisers Garten sind.

Dort blickt er fröhlich auf die Hecken
die zahlreich in dem Garten stehen
doch zu seinem großen Schrecken
sieht er den Tod vorüber gehen.

Der wendet zu ihm seinen Schädel
und spricht: „Mit dir ist es vorbei!
Gehe hin und sage deinem Mädel:
Ich hole dich heute Nacht um zwei.“

Das erzählt der Mann seinem Gebieter
und fleht ihn auf den Knien an:
„Schenke mir doch meine Freiheit wieder,
damit ich jetzt gleich fliehen kann.“

Der Kaiser, großzügig und gut
gibt dem Diener seinen Rappen
und sagt zu ihm: „Habe nur Mut,
mit diesem Pferde wird es klappen.

Erreiche damit in der Ferne
mein sicheres und festes Haus.
Ich entlasse dich jetzt gerne,
sonst ist’s mit deinem Leben aus.“

Der Gärtner gleich in wilder Flucht
reitet eilig mit dem Rappen,
weil er verzweifelt Rettung sucht,
um noch nicht ins Grab zu tappen.

Der Kaiser noch im Garten geht
um zum Schlosse zu gelangen,
als der Tod erneut da steht
und sie ein Gespräch anfangen.

"Warum erschreckst du in dem Garten
meinen treuen, guten Knecht?
Konntest du damit nicht warten?
Mir ist das Ganze gar nicht recht!"

So spricht der Kaiser zu dem Tod
und blickt ihn energisch an:
„Die Sache hat doch keine Not,
hol dir mal einen andren Mann."

Da verneigt sich tief der Tod
und erklärt jetzt dem Regenten:
"Der Herr des Himmels mir gebot,
des Gärtners Leben bald zu enden.

Doch deinen Diener, guter Herr,
zu treffen in dem Blumengarten
das erstaunte mich doch sehr,
denn hier werde ich nicht warten.

Zu deinem Haus dort in der Ferne
bin ich nämlich hinbeordert
und dort träfe ich dann gerne
den dessen Leben eingefordert.

So werd’ ich jetzt von dannen gehen
um meinen Auftrag zu erfüllen,
denn ganz sicher wird geschehen
auch heute wieder Gottes Willen."

Der Bote in die Richtung zeigt
in die der Gärtner erst gehetzt.
Nun ist's der Kaiser, der sich neigt,
denn er ist überaus entsetzt.

Der Gärtner will dem Schicksal fliehen
und er reitet ganz verwegen.
Doch trotz energischem Bemühen
eilt er nur seinem Tod entgegen.

(Autor: Martin Volpert)

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Auferstehn, ja auferstehn wirst du

zu 1. Kor. 15,42


1. Auferstehn, ja auferstehn wirst du,
mein Staub, nach kurzer Ruh.
Unsterblich Leben
wird, der sich schuf, dir geben.
Halleluja, Halleluja.

2. Wieder aufzublühn, werd ich gesät.
Der Herr der Ernte geht
und sammelt Garben.
uns ein, uns ein, die starben.
Halleluja, Halleluja.

3. Tag des Danks, der Freudentränen Tag,
du meines Gottes Tag!
Wenn ich im Grabe
genug geschlummert habe,
erweckst du mich, erweckst du mich.

4. Wie den Träumenden wird´s dann uns sein!
Mit Jesus gehn wir ein
zu seinen Freuden;
der müden Pilger Leiden
sind dann nicht mehr, sind dann nicht mehr.

5. Ach ins Allerheiligste führt mich
mein Mittler dann, lebt ich
im Heiligtume
zu seines Namens Ruhme.
Halleluja, Halleluja.

(Autor: Friedrich Gottlieb Klopstock (1724 - 1803))



AUSBLICK EWIGKEIT


Trost im Sterben mit Gottes Zusagen
für heut & morgen


Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott, der Herr, wird die Tränen abwischen von allen Angesichtern.

Jesaja 25,8a


Er wird …
Was Gott sagt, geschieht,
weil ER alles schon in Vollendung sieht.

… den Tod verschlingen …
Denn ER ist der Fürst des Lebens
und was ER gibt, hat das Prädikat: “Nicht vergebens”.

… auf ewig.
ER lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit,
hoheitlich, wahrhaftig und mit göttlicher Weisheit.

Und Gott, der Herr, …
trägt alles mit Liebe und Gerechtigkeit,
immer zur Erfüllung seines Willens bereit.

… wird die Tränen abwischen …
Tränen, die Anlass gaben zu Leid, Not und Tod.
Keiner ist mehr davon bedroht.

… von allen Angesichtern.
Niemand von ihnen wird mehr klagen,
die das Heil in Christus angenommen haben!

(Autor: Ingolf Braun)

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Bedenke, Mensch, das Ende


1. Bedenke, Mensch, das Ende,
bedenke deinen Tod!
Der Tod kommt oft behende:
der heute frisch und rot,
kann morgen und geschwinder
hinweggestorben sein;
drum bilde dir, o Sünder,
ein täglich Sterben ein.

2. Bedenke, Mensch, das Ende,
bedenke das Gericht!
Es müssen alle Stände
vor Jesu Angesicht;
kein Mensch ist ausgenommen,
hier muß ein jeder dran
und wird den Lohn bekommen,
nachdem er hat getan.

3. Bedenke, Mensch, das Ende,
der Hölle Angst und Leid,
daß dich nicht Satan blende
mit seiner Eitelkeit.
Hier ist ein kurzes Freuen,
dort aber ewiglich
ein kläglich Schmerzensschreien;
ach Sünder, hüte dich.

4. Bedenke, Mensch das Ende,
bedenke stets die Zeit,
daß dich ja nichts abwende
von jener Herrlichkeit,
damit vor Gottes Throne
die Seele wird gepflegt;
dort ist die Lebenskrone
den Frommen beigelegt.

5. Herr, lehre mich bedenken
der Zeiten letzte Zeit,
daß sich nach dir zu lenken
mein Herze sei bereit;
laß mich den Tod betrachten
und deinen Richterstuhl,
laß mich auch nicht verachten
der Hölle Feuerpfuhl.

6. Hilf, Gott, daß ich in Zeiten
auf meinen letzten Tag
in Buße mich bereiten
und täglich sterben mag.
Im Tod und vor Gerichte steh mir,
o, Jesu, bei, daß ich
im Himmelslichte
zu wohnen würdig sei.

(Autor: Salomo Liscow (1640-1689))



Bleib ja bei mir, mein Gott


1. Bleib ja bei mir, mein Gott,
laß mich dein Wort regieren,
wo wird kein Irrweg
mich betrüben noch verführen.
Komm zu mir durch dein Wort,
komm in der letzten Not,
bring mich zur Friedensstadt
ins Leben durch den Tod.

2. Komm mir zu Trost und Freud,
wenn diese Welt vergehet,
wenn Himmel, Erde, Gut
und Ehr nicht mehr bestehet;
und führ mich in dein Reich
zu deiner Herrlichkeit,
mein König, daß ich dich
dort lob in Ewigkeit.

(Autor: Johann Olearius (1611 - 1684))



Brich herein, heller Schein


1. Brich herein, heller Schein
selger Ewigkeit!
Leucht in unser armes Leben,
unsern Füßen Kraft zu geben,
unsrer Seele Freud,
unsrer Seele Freud.

2. Hier ist Müh morgens früh
und des Abends spät,
Angst, davon die Augen sprechen,
Not, davon die Herzen brechen;
kalter Wind oft weht,
kalter Wind oft weht.

3. Jesus Christ, du nur bist
unsrer Hoffnung Licht.
Stell uns vor und lass uns schauen
jene immer grünen Auen,
die dein Wort verspricht,
die dein Wort verspricht.

4. Ewigkeit, in die Zeit
leuchte hell herein,
dass uns werde klein das Kleine
und das Große groß erscheine,
selge Ewigkeit,
selge Ewigkeit.

(Autor: Marie Schmalenbach (1835 - 1924))



Christus, der ist mein Leben

zu Philipper 1,21


1. Christus, der ist mein Leben,
Sterben ist mein Gewinn;
ihm will ich mich ergeben,
mit Fried fahr ich dahin.

2. Mit Freud fahr ich von dannen
zu Christ, dem Bruder mein,
auf dass ich zu ihm komme
und ewig bei ihm sei.

3. Ich hab nun überwunden
Kreuz, Leiden, Angst und Not;
durch seine Heilgen Wunden
bin ich versöhnt mit Gott.

4. Wenn meine Kräfte brechen,
mein Atem geht schwer aus
und kann kein Wort mehr sprechen:
Herr, nimm mein Seufzen auf!

5. Wenn mein Herz und Gedanken
zergehen wie ein Licht,
das hin und her tut wanken,
wenn ihm die Flamm gebricht:

6. alsdann lass sanft und stille,
o Herr, mich schlafen ein
nach deinem Rat und Willen,
wenn kommt mein Stündelein.

7. In dir, Herr, lass mich leben
und bleiben allezeit,
so wirst du mir einst geben
des Himmels Wonn und Freud.

(Autor: Melchior Vulpius (1570 - 1615))



Das Grab ist leer!

zu Johannes 11,25



Das ewige Leben beginnt am Todestag

Das Grab ist leer.
Herzschläge spürt man nicht mehr.
Der Tod nahm den letzten Augenblick,
denn von da an gibt es kein Zurück!

Das Grab ist leer.
Jesus liegt dort längst nicht mehr.
Am dritten Tage ist ER auferstanden,
weil der Tod IHN nicht konnte festhalten!

Das Grab ist leer.
Das Leben ist dort nicht mehr.
Allein der Körper zerfällt, Stück für Stück.
Geist und Seele eilen zum Schöpfer zurück!

Das Grab ist leer.
Das Irdische ist vorbei und gilt nicht mehr.
Das Herzstück unserer Persönlichkeit
ist angekommen in der Ewigkeit!

Das Grab ist leer.
Entscheidend war unsere Umkehr
zu Gott für den ewigen Aufenthaltsort.
Unstrittig verbürgt sich dafür Gottes Wort!

Wo wird einst Deine Heimat sein?
Stellst Du Dich ernst auf diese Frage ein?
Deine Haltung zu Gott bestimmt Dein Schicksal:
Himmel oder Hölle, entscheidet allein Deine Wahl!

Wo wird einst Deine Heimat sein?
Ohne Jesus wird Deine Schuld nicht rein.
Nur Menschen, die in Liebe zu Christus steh´n,
werden IHN mit jubelndem Glück ewiglich seh´n!

Und es ist in keinem anderen das Heil; denn es ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden sollen!

Apostelgeschichte 4,12

(Autor: Ingolf Braun)

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Dem Ziele zu!


1. Dem Ziele zu! Es naht die Stunde,
da wir dich sehn, dem wir geglaubt.
O selges Wort, gewisse Kunde,
dass nichts aus deiner Hand uns raubt.
Ob Sonnenschein, ob Sturmeswehn,
bald werden wir dich droben sehn,
bald werden wir dich droben sehn.

2. Bis hin zum Ziel, du hast´s versprochen,
willst du, o Jesu, bei uns sein.
Nie hast du je dein Wort gebrochen.
Du bleibst bei uns, denn wir sind dein.
Ja, du wirst immer mit uns gehn,
bis wir dich, Jesu, droben sehn,
bis wir dich, Jesu, droben sehn.

3. Bis hin zum Ziel: Der Erde Leiden,
sie sind nicht wert der Herrlichkeit,
die an uns wird in ewgen Freuden
dort offenbar nach kurzer Zeit.
Schnell wird die Nacht vorüber gehn;
der Morgen naht, da wir dich sehn,
der Morgen naht, da wir dich sehn.

4. Bis hin zum Ziel: Die Zeiten schwinden.
Der Glaube siegt in Kampf und Streit.
In dir ist Kraft zum Überwinden,
du trägst durch jede Schwierigkeit.
So lass in deiner Kraft uns gehn,
bis wir dich, Jesu, droben sehn,
bis wir dich, Jesu, droben sehn.

(Autor: Wilhelm Heinrich Georg von Viebahn (1888 – 1915))



Der Herr wird im Tode mich zum Leben heilen


Gott der Herr schenkt uns so viele gute Gaben,
dass wir es in unsrem Leben leichter haben.
Und wenn wir krank sind, zeigt er uns Möglichkeiten,
wie die Medizin uns Heilung kann bereiten.

Doch wenn gottgewollt uns schlägt die Todesstunde,
dann schließen auch Ärzte nicht die letzte Wunde,
wenn die Lebenskraft aus unsrem Leib wird weichen,
dann soll unser irdisch' Sein das Ziel erreichen.

Manche Menschen wollen Gott dann überlisten,
wollen sich noch nicht zum letzten Abschied rüsten
und wollen des Schöpfers Willen widerstreben
und ihm noch entringen eine Zeit lang Leben.

Ich will wahrlich nicht an Apparaten hängen,
die nur meines Lebens vorbestimmten Längen
‒ mir Würde raubend ‒ hinzu noch fügen Wochen ‒
so würde Gottes Plan freventlich durchbrochen.

Wenn der Herr mein Erdendasein will beenden,
sag' ich zaglos "Ja" mit ausgestreckten Händen.
Todgeweiht möcht' ich nicht mehr auf Erden weilen:
Der Herr wird im Tode mich zum Leben heilen.

(Autor: Dieter Faulseit)

  Copyright © by Dieter Faulseit, www.christliche-gedichte.de
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Der Hirt, am Kreuz gestorben

zu Römer 8,11


1. Der Hirt, am Kreuz gestorben,
hat Fried und Heil erworben;
nun heißt bei seinen Schafen
das Sterben ein Entschlafen.

2. Sie gehn nicht als Verbrecher
zur Strafe vor den Rächer;
sie gehn nur hin und liegen
wie Streiter nach dem Kriegen.

3. Ohn Angst vor ewgem Jammer
gehn sie in ihre Kammer,
zu Ruh sich zu begeben
auf frohes Wiederleben.

4. Sie legen ihr Glieder
in Ruhebettlein nieder
und fallen ohne Kummer
wie Kindlein in den Schlummer.

5. Auf göttliches Erbarmen,
in des Erlösers Armen,
erwählt zu Gottes Erben
lässt sich´s gar sanft hinsterben.

6. O Jesu, deine Gnade
macht, dass kein Sterben schade;
lass auf dein Blutvergießen
mich einst die Augen schließen.

7. Lass mir auf dein Versprechen
mein Herz im Glauben brechen;
bewahre mein Gebeine,
bis ich vor dir erscheine.

8. Dann lass mich froh erwachen,
mach meinen Mund voll Lachen
und lass mein neu Kleid glänzen
wie Lilien in dem Lenzen.

(Autor: Philipp Friedrich Hiller (1699 - 1769))



Die Herrlichkeit der Erden

zu Jesaja 51,6


1. Die Herrlichkeit der Erden
muss Rauch und Asche werden,
kein Fels, kein Erz kann stehn.
Dies, was uns kann ergötzen,
was wir für ewig schätzen,
wird als ein leichter Traum vergehn.

2. Der Ruhm, nach dem wir trachten,
den wir unsterblich achten,
ist nur ein falscher Wahn;
sobald der Geist gewichen
und dieser Mund erblichen,
fragt keiner, was man hier getan.

3. Es hilft kein weises Wissen,
wir werden hingerissen
ohn einen Unterscheid.
Was nützt der Schlösser Menge?
Dem hier die Welt zu enge,
dem wird ein enges Grab zu weit.

4. Dies alles wird zerrinnen,
was Müh und Fleiß gewinnen
und saurer Schweiß erwirbt.
Was Menschen hier besitzen,
kann vor dem Tod nichts nützen;
dies alles stirbt uns, wenn man stirbt.

5. Wie eine Rose blühet,
wenn man die Sonne siehet
begrüßen diese Welt,
die, eh der Tag sich neiget,
eh sich der Abend zeiget,
verwelkt und unversehens fällt:

6. So wachsen wir auf Erden
und denken groß zu werden,
von Schmerz und Sorgen frei;
doch eh wir zugenommen
und recht zur Blüte kommen,
bricht uns des Todes Sturm entzwei.

7. Wir rechnen Jahr auf Jahre;
indessen wird die Bahre
uns vor die Tür gebracht.
Drauf müssen wir von hinnen
und, eh wir uns besinnen,
der Erde sagen: Gute Nacht!

8. Auf, Herz, wach und bedenke,
dass dieser Zeit Geschenke
den Augenblick nur dein.
Was du zuvor genossen,
ist als ein Strom verschossen;
was künftig, wessen wird es sein?

9. Verlache Welt und Ehre,
Furcht, Hoffen, Gunst und Lehre
und geh den Herren an,
der immer König bleibet,
den keine Zeit vertreibet,
der einzig ewig machen kann.

10. Wohl dem, der auf ihn trauet!
Er hat recht fest gebauet,
und ob er hier gleich fällt,
wird er doch dort bestehen
und nimmermehr vergehen,
weil ihn die Stärke selbst erhält.

(Autor: Andreas Gryphius (1616 - 1664))



Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Kurzbotschaft "Lass dich versöhnen mit Gott!"

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