Erweckungslieder

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 04.03.2024

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Unsere Entscheidung Gottes Geist zu gehorchen oder nicht - was aber Folgen hat!

Aber mein Volk gehorcht nicht meiner Stimme, und Israel will mich nicht.

Psalm 81,12

Aber mein Volk hat nicht auf meine Stimme gehört,
und Israel ist nicht willig gegen mich gewesen.
Ungehorsam hat immer den Frieden zerstört
durch Reue und Umkehr wirst du genesen.

Frage: Wie reagierst Du auf das leise Werben des Heiligen Geistes in Deinem Leben?

Zum Nachdenken: Der Heilige Geist kümmert sich 24/7 um Dich. Was bedeutet es aber den Heiligen Geist zu betrüben, so dass er sich von Dir zurückzieht? Liebst Du die weltlichen Dinge mehr als Gottes Gnade? Wie steht es um Dein geistliches Empfindungsvermögen? Ergreift Dich noch das Wort Gottes? Empfindest Du noch Reue und Besorgnis für Dein Heil? Wenn Dich das Werben des Heilgen Geistes noch erreicht, dann kümmert sich der Heilige Geist behutsam um Dich und Du stehst in der Nachfolge, ansonsten gehst Du der Gottesferne entgegen und die lieblichen Rufe der Gnade Gottes erreichen Dich nicht mehr.

Lieder über Erweckung, Hingabe und Zeugendienst

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Inhalt

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Ach entdeck mir mein Verderben

zu Psalm 139,23


1. Ach entdeck mir mein Verderben,
mache mich mir offenbar!
Sollt ich, Herr, als Heuchler sterben,
dort erst sehen, wer ich war:
o so wär es in der Tat
mich zu bessern viel zu spat.

2. Du erforschest Herz und Nieren,
siehest mein Verderben schon;
du wollst mich ins Innre führen
und vor deinen Richterthron.
Allda, Herr, entdecke mir
alles, was nicht ist von dir.

3. Wenn ich andre Menschen finde
wider deinen Willen tun,
zeig mir daran meine Sünde!
In mir wird ein gleiches ruhn.
Gib, dass ich unnützer Knecht
mich nicht halte für gerecht.

4. „Selbstgerecht“ und „neugeboren“
ist ein großer Unterschied.
Selbstgerechte gehn verloren,
haben weder Ruh noch Fried;
Neugeborne gehen allein
in das Reich der Himmel ein.

5. Freilich kann´s ein Mensch nicht glauben,
wenn er noch vom Lichte fern,
wie er Gott will Ehre rauben
und dem Heiland, seinem Herrn,
wenn er so als selbstgerecht
gerne selig werden möcht.

6. Laß mich, Herr, dein Licht durchleuchten,
so schau ich mich, wie ich bin!
Dann lern ich von Herzen beichten,
flieh zu deiner Gnade hin;
dann leb ich aus deiner Kraft,
die den neuen Menschen schafft.

(Autor: Johann Michael Hahn (1758 - 1819))



Beleb Dein Werk, o Herr


1. Beleb dein Werk, o Herr, zeig deinen starken Arm,
weck durch dein Wort die Toten auf, der Deinen Herz mach warm!
Beleb dein Werk, gib neuen Gnadenschein;
Dir wird dafür dann Preis und Ehr und uns der Segen sein.

2. Beleb dein Werk, o Herr, vertreib den Schlaf geschwind,
den glimmend Docht fach an zur Flamm durch deines Geistes Wind!
Beleb dein Werk...

3. Beleb dein Werk, o Herr, was krank ist, mache wohl,
den Durst und Hunger still mit Dir, mach uns des Geistes voll!
Beleb dein Werk...

4. Beleb dein Werk, o Herr, dein Heil werde offenbar,
daß bald die ganze Welt Dich kennt und Dir sich weiht fürwahr!
Beleb dein Werk...

(Autor: Albert Midlane (1825 - 1909))



Der Bräutigam wird bald rufen

zu Matth. 25,6


1. Der Bräutigam wird bald rufen:
Kommt all, ihr Hochzeitsgäst!
Hilf Gott, daß wir nicht schlafen,
in Sünden schlummern fest,
bald habn in unsern Händen die Lampen,
Öl und Licht und uns nicht müssen
wenden von deinem Angesicht.

2. Da werden wir mit Freuden den Heiland
schauen an, der durch sein Blut
und Leiden den Himmel aufgetan,
die lieben Patriarchen,
Propheten allzumal, die Märtrer
und Apostel bei ihm in großer Zahl.

3. Die werden uns annehmen
als ihre Brüderlein,
sich unser gar nicht schämen,
uns mengen mitten ein.
Wir werden alle treten zur Rechten
Jesu Christ, als unsern Gott anbeten,
der unser Fleisches ist.

4. Gott wird sich zu uns kehren,
ein´m jeden setzen auf
ein güldne Kron der Ehren
und herzen freundlich drauf,
wird uns an sein Brust drücken
aus Lieb ganz väterlich,
an Leib und Seel uns schmücken
mit Gaben mildiglich.

5. Da wird man hören klingen
das rechte Saitenspiel,
die Musikkunst wird bringen
in Gott der Freuden viel,
die Engel werden singen,
all Heilgen Gotts zugleich,
mit himmelischen Zungen
ewig in Gottes Reich.

6. Er wird uns fröhlich leiten
ins ewge Paradeis,
die Hochzeit zubereiten
zu seinem Lob und Preis;
da wird sein Freud und Wonne
in rechter Lieb und Treu
aus Gottes Schatz und Bronne
und ewig werden neu.

7. Also wird Gott erlösen
uns gar von aller Not, vom Teufel,
allem Bösen, von Trübsal,
Angst und Spott, von Trauren,
Weh und Klagen, von Krankehit,
Schmerz und Leid, von Schwermut,
Sorg und Zagen, von aller bösen Zeit.

(Autor: Johann Walter (1496 - 1570))



Die Seele ist dazu geboren


1. Die Seele ist dazu geboren,
dass sie was Göttliches erfreu´;
sie war vom Schöpfer auserkoren,
dass sie Sein Bild und Gleichnis sei;
wer kann die Ehre gnugsam preisen,
die Gott der Seele wollt erweisen!

2. Kein Adel war gleich ihrem Adel,
kein Licht kam ihrer Schönheit bei,
im Kleinsten war an ihr kein Tadel,
ihr Schmuck war viel und mancherlei;
es konnt´ ihr ewiglich nichts fehlen,
denn Gott war selbst das Licht der Seelen.

3. Sie schöpfte stets aus ihrer Quelle,
aus welcher sie entsprungen war,
in Gottes Liebe war sie helle,
in Seiner Weisheit wunderbar;
sie hatte Ehr´ und Reichtum funden,
weil sich der Herr mit ihr verbunden.

4. Ihr Leben war, nur Gott zu lieben,
ihr Alles, Gottes Kind zu sein;
wär´ sie in Seiner Hand geblieben,
sie wäre frei von Qual und Pein;
doch ach, der Feind hat sie verderbet,
und nun ist Sünd uns angeerbet.

5. Nun ist sie fleischlich, irdisch worden;
sie liebt die Eitelkeit der Welt,
sie wandelt in der Sünder Orden,
und Satan hat sie ganz entstellt;
sie kann sich nicht mehr aufwärts schwingen,
sie suchet Ruh´, in schnöden Dingen.

6. Sie ist in Aberwitz verfallen,
sie spielet mit dem Sündentand,
und bleibt, wenn Donner um sie hallen,
meist sicher, voller Unverstand;
sie fährt dahin in toten Werken,
will nicht auf Gottes Stimme merken.

7. Gott! Der Du uns Dein Heil gegeben
und arme Seelen richtest auf,
erwecke mich zum neuen Leben,
und fördere zu Dir meinen Lauf!
Lass mich die Weisheit wieder finden
und mich mit neuer Lieb´ entzünden.

8. O Liebe, hilf, Dich lauter lieben,
o, bringe mich in Dir zur Ruh´!
Ich kann´s nicht länger mehr verschieben;
ach neige Dir mein Innres zu!
Ich will Dir gern mein Herz ergeben;
Dich lieben ist der Seele Leben.

9. O höchster Gott! Wo soll ich finden
die Flamme, die mein Herz begehrt?
O Liebe, lass Dich überwinden,
und bleib´ von mir nicht abgekehrt:
Denn lassest Du Dich in mich nieder,
so find ich meine Seele wieder.

10. Du, Jesu bist zum Heil ersehen,
Dein Vater hat Dich uns geschenkt;
o lass es bald in mir geschehen,
dass sich mein Alles zu Dir lenkt,
denn alle Kraft ist nur verschwendet,
die nicht für Dich wird angewendet.

11. Komm, sei mein Himmel, meine Sonne,
mein Reichtum, meine Herrlichkeit,
mein Licht und Trost und meine Wonne,
mein ewig Leben in der Zeit!
Find´t Dich mein Herz, o Lebensquelle,
dann werd´ ich wieder ewig helle!

(Autor: Unbekannt - Aus dem Liederschatz von Albert Knapp)



Ein reines Herz, Herr, schaff in mir

zu Psalm 51,12


1. Ein reines Herz, Herr, schaff in mir,
schließ zu der Sünde Tor und Tür;
vertreibe sie und lass nicht zu,
dass sie in meinem Herzen ruh.

2. Dir öffn ich, Jesu, meine Tür,
ach komm und wohne du bei mir;
treib all Unreinigkeit hinaus
aus deinem Tempel, deinem Haus.

3. Lass deines guten Geistes Licht
und dein hell glänzend Angesicht
erleuchten mein Herz und Gemüt,
o Brunnen unerschöpfter Güt.

4. Und mache dann mein Herz zugleich
an Himmelsgut und Segen reich;
gib Weisheit, Stärke, Rat, Verstand
aus deiner milden Gnadenhand.

5. So will ich deines Namens Ruhm
ausbreiten als dein Eigentum
und dieses achten für Gewinn,
wenn ich nur dir ergeben bin.

(Autor: Heinrich Georg Neuß (1654 - 1716))



Einer ist´s, an dem wir hangen

zu Off. 5,9


1. Einer ist’s, an dem wir hangen,
der für uns in den Tod gegangen
und uns erkauft mit seinem Blut.
Unsre Leiber, unsre Herzen
gehören dir, o Mann der Schmerzen;
in deiner Liebe ruht sich’s gut.
Nimm uns zum Eigentum,
bereite dir zum Ruhm
deine Kinder.
Verbirg uns nicht das Gnadenlicht
von deinem heilgen Angesicht.

2. Nicht wir haben dich erwählet,
du selbst hast unsre Zahl gezählet
nach deinem ewgen Gnadenrat;
unsre Kraft ist schwach und nichtig,
und keiner ist zum Werke tüchtig,
der nicht von dir die Stärke hat.
Drum brich den eignen Sinn,
denn Armut ist Gewinn
für den Himmel;
wer in sich schwach, folgt, Herr, dir nach
und trägt mit Ehren deine Schmach.

3. O Herr Jesu, Ehrenkönig,
die Ernt ist groß, der Schnitter wenig,
drum sende treue Zeugen aus.
Send auch uns hinaus in Gnaden,
viel arme Gäste dir zu laden
zum Mahl in deines Vaters Haus.
Wohl dem, den deine Wahl
beruft zum Abendmahl
im Reich Gottes!
Da ruht der Streit, da währt die Freud
heut, gestern und in Ewigkeit.

4. Sieh auf deine Millionen,
die noch im Todesschatten wohnen,
von deinem Himmelreiche fern.
Seit Jahrtausenden ist ihnen
kein Evangelium erschienen,
kein gnadenreicher Morgenstern.
Glanz der Gerechtigkeit,
geh auf, denn es ist Zeit!
Komm, Herr Jesu,
zieh uns voran und mach uns Bahn,
gib deine Türen aufgetan.

5. Heiland, deine größten Dinge
beginnest du still und geringe.
Was sind wir Armen, Herr vor dir?
Aber du wirst für uns streiten
und uns mit deinen Augen leiten;
auf deine Kraft vertrauen wir.
Dein Senfkorn, arm und klein,
wächst ohne großen Schein
doch zum Baume,
weil du, Herr Christ, sein Hüter bist,
dem es von Gott vertrauet ist.

(Autor: Albert Knapp (1798 - 1864))



Ermuntert euch, ihr Frommen

zu Matth. 25,13


1. Ermuntert euch, ihr Frommen
zeigt eurer Lampen Schein!
Der Abend ist gekommen,
die finstre Nacht bricht ein.
Es hat sich aufgemachet
der Bräutigam mit Pracht.
Auf, betet, kämpft und wachet!
Bald ist es Mitternacht.

2. Macht eure Lampen fertig,
und füllet sie mit Öl;
und seid des Heils gewärtig,
bereitet Leib und Seel!
Die Wächter Zions schreien:
"Der Bräutigam ist nah!"
Begegnet ihm im Reigen,
und singt "Halleluja!"

3. Ihr klugen Jungfraun alle,
hebt nun das Haupt empor
mit Jauchzen und mit Schalle
zum frohen Engelchor!
Wohlan, die Tür ist offen,
die Hochzeit ist bereit.
Erfüllt ist euer Hoffen:
Der Bräut'gam ist nicht weit.

4. Er wird nicht lang verziehen,
drum schlaft nicht mehr ein;
man sieht die Bäume blühen
der schöne Frühlingsschein
verheißt Erquickungszeiten;
die Abendröte zeigt
den schönen Tag von weitem,
davor das Dunkle weicht.

5. Begegnet ihm auf Erden,
ihr, die ihr Zion liebt,
mit freudigen Gebärden,
und seid nicht mehr betrübt;
es sind die Freudenstunden
gekommen, und der Braut
wird, weil sie überwunden,
die Krone nun vertraut.

6. Die ihr Geduld getragen
und mitgestorben seid,
sollt nun nach Kreuz und Klagen
in Freuden ohne Leid
mitleben und -regieren
und vor des Lammes Thron
mit Jauchzen triumphieren
in eurer Siegeskron.

7. Hier ist die Stadt der Freuden,
Jerusalem, der Ort,
wo die Erlösten weiden,
hier ist die sichre Pfort,
hier sind die güldnen Gassen,
hier ist das Hochzeitsmahl,
hier soll sich niederlassen,
die Braut im Rosensaal.

8. O Jesu, meine Wonne,
komm bald und mach dich auf!
Geh auf, ersehnte Sonne,
und eile deinen Lauf!
O Jesu, mach ein Ende
und führ uns aus dem Streit;
wir heben Haupt und Hände
nach der Erlösungszeit.

(Autor: Laurentius Laurenti (1660-1722))



Großer Hirte aller Herden

zu Joh. 10,16


1. Großer Hirte aller Herden
in dem Himmel und auf Erden,
liebster Heiland Jesu Christ:
Lass in diesen letzten Zeiten
sich dein Reich noch mehr ausbreiten,
als bisher geschehen ist.

2. Lass es sich zu deinen Ehren
in mir selbst zuerst vemehren;
breite es in meinem Haus,
unter meinen Anverwandten,
guten Freunden und Bekannten,
ja im ganzen Lande aus.

3. Gib dich allen zu erkennen,
die sich darum Christen nennen,
weil sie sind auf dich getauft.
Lass dein Wort bei denen walten,
die von dir sich ferne halten;
du hast ja auch sie erkauft.

4. Flöße frühe unsrer Jugend
zu der Wissenschaft und Tugend
auch noch dein´ Erkenntnis ein;
gib ihr Leben, nicht nur Wissen,
und behüt vor Ärgernissen
die, so um die Kinder sein.

5. Lass dein Wort die Toten wecken
und die Sicheren erschrecken;
stürz die Selbstgerechtigkeit.
Mach die geisltich Blinden sehend,
mach die geistlich Lahmen gehend,
mach dir selbst den Weg bereit.

6. Welchen ihr Schuld vergeben,
die lass nun im Glauben leben,
der mit Geistesfrüchten prangt;
lass sie niemals stillestehen,
treibe sie, stets fortzugehen,
bis sie zu dem Ziel gelangt.

7. Die am Ende sich befinden,
denen hilf selbst überwinden;
zeig dem Glauben jene Kron,
welche denen aufgehoben,
die nach ausgestandnen Proben
siegend stehn vor deinem Thron.

8. Herr, so sammle alle Glieder;
alsdann komm und zeig dich wieder
deiner Braut, als Bräutigam,
da aus so viel tausend Herden
wird nur eine Herde werden,
du ihr Hirt und auch ihr Lamm.

(Autor: Johann Jakob Moser (1701 - 1785))



Jesus lebet, Jesus siegt


1) Jesus lebet, Jesus siegt!
Halleluja! Amen.
Satan wütend stets bekriegt
Gottes heiligen Samen.
Volk des Herrn, o sei getrost,
wenn der Feind auch sehr erbost:
Jesus lebet, Jesus siegt!
Halleluja! Amen!

2) Er verlor noch keine Schlacht
und wird nie verlieren,
denn mit unbegrenzter Macht
kann er Kriege führen.
Unter seinem Kreuzpanier
ist der beste Platz allhier!
Jesus lebet, Jesus siegt!
Halleluja! Amen!

3) Streiter Christi, frisch voran
ohne Furcht und Zagen!
Längst gebrochen ist die Bahn,
drum darfst du es wagen.
Gottes Gnade reicht für dich,
und du siehst ganz sicherlich:
Jesus lebet, Jesus siegt!
Halleluja! Amen!

4) Wird dir's auch im Kampfe heiß,
laß den Mut nicht schwinden!
Denn es gilt um jeden Preis
völlig überwinden!
Nur stets auf das Lamm geschaut
und ihm still und fest vertraut!
Jesus lebet, Jesus siegt!
Halleluja! Amen!

5) Kleines Häuflein, sei getreu
in des Königs Kriegen!
Mache dich von allem frei,
was nicht hilft zum Siegen!
Halt zusammen wie ein Mann,
dass durch dich man sehen kann:
Jesus lebet, Jesus siegt!
Halleluja! Amen!

6) Harre aus! Das End ist nah!
Bald erscheint die Stunde,
wo ein froh Viktoria!
geht von Mund zu Munde.
Ewig enden Kampf und Schmerz,
selig jauchzt ein jedes Herz:
Jesus lebet, Jesus siegt!
Halleluja! Amen!

(Autor: Friedrich Traub (1873-1906))



Komm, Herr der Ernte…


Wir haben in den Jahren viel gesät,
die Saat des Evangeliums ausgestreut.
Wir kämpften diese Schlacht so gut es geht,
und haben viele Mühen nicht gescheut.

Nun, Vater, - ist der Wunsch denn ohne Maß? -,
nun wolln wir ernten, du, Herr, schenkst die Frucht.
Entreiß dem Satan seinen Menschenfraß,
befrei die Welt aus seiner Todesschlucht!

Wir haben in den Jahren viel geweint,
und diese Tränen haben dich berührt.
Komm, Vater, du und ich, lass uns vereint
erretten, die der Satan fehlgeführt.

(Autor: Johannes Matthée)

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Licht, das in die Welt gekommen

zu Joh. 12,46


1. Licht, das in die Welt gekommen,
Sonne voller Glanz und Pracht,
Morgenstern, aus Gott entglommen,
treib hinweg die alte Nacht;
zieh in deinen Wunderschein
bald die ganze Welt hinein!

2. Gib dem Wort, das von dir zeuget,
einen recht gepriesnen Lauf,
dass noch manches Knie sich beuget,
sich noch manches Herz tut auf,
eh die Zeit erfüllet ist,
wo du richtest, Jesu Christ.

3. Heile dir zerbrochnen Herzen,
baue dir Jerusalem
und verbinde ihre Schmerzen;
lass, was vor dir angenehm,
durch der Bundesschriften Zucht
noch erblühn zur ewgen Frucht.

4. Wo du sprichst, da muss zergehen,
was der starre Frost gebaut;
denn in deines Geistes Wehen
wird es linde, schmilzt und taut.
Herr, tu auf des Wortes Tür,
rufe, Heiland, laut zu dir.

5. Es sei keine Sprach noch Rede,
da man nicht die Stimme hört,
und kein Land so fern und öde,
wo dein Wort nicht wird gelehrt.
Lass den hellen Freudenschall
lass ihn ausgehn überall.

6. Geh, du Bräutgam, aus der Kammer,
laufe deinen Heldenpfad;
strahle Tröstung in den Jammer,
der die Welt umdunkelt hat.
O erleuchte, ewges Wort,
Ost und West und Süd und Nord!

7. Komm, erquick auch unsre Seelen,
mach die Augen hell und klar,
dass wir dich zum Lohn erwählen;
vor den Stolzen uns bewahr.
Ja, lass deinen Himmelsschein
unsres Fußes Leuchte sein.

(Autor: Rudolf Stier (1800 - 1862))



Mächtige Ströme des Segens

zu Joh. 7,38


1. Mächtige Ströme des Segens!
Laß sie durchfluten die Welt!
Sende die Zeit der Erquickung,
labe das dürstende Feld!

Refrain:
Mächtige Ströme! Ströme dein Wort uns verheißt;
Herr, wir bitten und flehen, send uns in Strömen den Geist!

2. Mächtige Ströme des Segens!
Hört ihr es rauschen von fern?
Über die Herzen der Sünder
kommt's wie vom Geiste des Herrn!

3. Mächtige Ströme des Segens!
Sende sie, Herr, uns noch heut!
Jetzt, wo wir flehend uns beugen,
wo die Herzen bereit!

(Autor: Daniel Webster Whittle (1840 - 1901))



Mögest Du uns zubereiten

zu Epheser 2,10


Mögest Du uns zubereiten (Lied)
Melodie und Text: Monika Mühlhaus



1. Mögest Du uns zubereiten,
dass wir nicht dem Geist entgleiten,
Dir, dem Lebensmittelpunkt
gar nichts mehr dazwischenfunkt!
Denn am Ende steht Dein Siegen,
Herrlichkeit und Himmelsfrieden.

2. Mögest Du Dein Reich erbauen,
in uns stärken das Vertrauen,
dass, was jetzt in Feindesland,
bald erlöst in Deiner Hand!
Denn am Ende steht Dein Siegen,
Herrlichkeit und Himmelsfrieden.

3. Mögest Du den Glauben stärken,
Der befreit zu guten Werken,
dass Dein Wesen durch uns strahlt,
weil Du unsre Schuld bezahlt.
Denn am Ende steht Dein Siegen,
Herrlichkeit und Himmelsfrieden.

4. Mögest Du doch wahrhaft scheinen,
liebevoll durch alle Deinen,
dass auf jeglichem Gebiet
Deine Wahrheit Menschen zieht.
Denn am Ende steht Dein Siegen,
Herrlichkeit und Himmelsfrieden

(Autor: Monika Mühlhaus)

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Mit dem Herrn fang alles an!

zu Kolosser 3,17


1. Mit dem Herrn fang alles an!
Kindlich musst du ihm vertrauen,
darfst auf eigne Kraft nicht bauen;
hüte dich vor stolzem Wahn!
Mit dem Herrn fang alles an,
mit dem Herrn fang alles an!

2. Mit dem Herrn fang alles an!
Die sich ihn zum Führer wählen,
können nie das Ziel verfehlen;
sie nur gehn auf sichrer Bahn.
Mit dem Herrn fang alles an,
mit dem Herrn fang alles an!

3. Mit dem Herrn fang alles an!
Mut wird dir der Helfer senden,
froh wirst du dein Werk vollenden,
denn es ist in Gott getan.
Mit dem Herrn fang alles an,
mit dem Herrn fang alles an!

(Autor: Christoph Christian Hohlfeldt (1776-1849))



Muss ich geh’n mit leeren Händen?

zu Matth. 28,19


1. Muss ich geh’n mit leeren Händen,
so vor meinem Herrn zu steh’n?
Kann ich keine Seel’ im bringen,
keine einz’ge Garbe seh’n?

2. Jesus hat mich ja erlöset,
mich schreckt nicht die Todesnacht;
aber leer vor Ihm erscheinen,
das ist’s, was mich traurig macht.

3. Kehrten die verlor’nen Jahre
nur noch einmal mir zurück.
Für den Heiland froh zu wirken,
wäre dann mein ganzes Glück.

4. Oh, ihr Christen, wirket emsig,
wirket, weil der Tag noch winkt!
Werbet Seelen für den Heiland,
eh’ auch euch die Sonne sinkt!

Ref: Muss ich geh’n mit leeren Händen?
Muss ich so vor Jesus steh’n?
Kann ich keine Seel’ im bringen,
keine einz’ge Garbe seh’n?

(Autor: C.C. Luther (Lebenszeit unbekannt))



Nun aufwärts froh den Blick gewandt


1) Nun aufwärts froh den Blick gewandt
und vorwärts fest den Schritt!
Wir gehn an unsers Meisters Hand,
und unser Herr geht mit.

2) Vergesset, was dahinten liegt
und euern Weg beschwert;
was ewig euer Herz vergnügt,
ist wohl des Opfers wert.

3) Und was euch noch gefangen hält,
o werft es von euch ab!
Begraben sei die ganze Welt
für euch in Christi Grab.

4) So steigt ihr frei mit ihm hinan
zu lichten Himmelshöhn.
Er uns vorauf, er bricht uns Bahn -
wer will ihm widerstehn?

5) Drum aufwärts froh den Blick gewandt
und vorwärts fest den Schritt!
Wir gehn an unsers Meisters Hand,
und unser Herr geht mit.

(Autor: August Hermann Franke (1853 - 1891))



O dass doch bald dein Feuer brennte

zu Lukas 12,49


1. O dass doch bald dein Feuer brennte,
du unaussprechlich Liebender,
und bald die ganze Welt erkennte,
dass du bist König, Gott und Herr!

2. Zwar brennt es schon in heller Flamme,
jetzt hier, jetzt dort, in Ost und West,
dir, dem für uns erwürgten Lamme,
ein herrlich Pfingst- und Freudenfest;

3. und noch entzünden Himmelsfunken
so manches kalte, tote Herz
und machen Durst'ge freudetrunken
und heilen Sünd und Höllenschmerz.

4. Verzehre Stolz und Eigenliebe
und sondre ab, was unrein ist,
und mehre jener Flamme Triebe,
die dir nur glüht, Herr Jesu Christ.

5. Erwecke, läutre und vereine
des ganzen Christenvolkes Schar
und mach in deinem Gnadenscheine
dein Heil noch jedem offenbar.

6. Du unerschöpfter Quell des Lebens,
allmächtig starker Gotteshauch,
dein Feuermeer ström nicht vergebens.
Ach zünd in unsern Herzen auch.

7. Schmelz alles, was sich trennt, zusammen
und baue deinen Tempel aus;
lass leuchten deine heilgen Flammen
durch deines Vaters ganzes Haus.

8. Beleb, erleucht, erwärm, entflamme
doch bald die ganze weite Welt
und zeig dich jedem Völkerstamme
als Heiland, Friedefürst und Held.

9. Dann tönen dir von Millionen
der Liebe Jubelharmonien,
und alle, die auf Erden wohnen,
knien vor den Thron des Lammes hin.

(Autor: Georg Friedrich Fickert (1758 - 1815))



O Gott, o Geist, o Licht des Lebens

zu Psalm 56,14


1) O Gott, o Geist, o Licht des Lebens,
das uns im Todesschatten scheint,
du scheinst und lockst so lang vergebens,
weil Finsternis dem Lichte feind.
O Geist, dem keiner kann entgehen,
ich lass dich gern den Jammer sehen.

2) Entdecke alles und verzehre,
was nicht in deinem Lichte rein,
wenn mir's gleich noch so schmerzlich wäre;
die Wonne folget nach der Pein:
du wirst mich aus dem finstern Alten
in Jesu Klarheit umgestalten.

3) Ich kann nicht selbst der Sünde steuern;
das ist dein Werk, du Quell des Lichts.
Du musst von Grund auf mich erneuern,
sonst hilft mein eignes Trachten nichts.
O Geist, sei meines Geistes Leben;
ich kann mir selbst kein Gutes geben.

4) Du Atem aus der ewgen Stille,
durchwehe sanft der Seele Grund;
füll mich mit aller Gottesfülle,
und da, wo Sünd und Greul stund,
laß Glauben, Lieb und Ehrfurcht grünen,
im Geist und Wahrheit Gott zu dienen.

5) Mein Wirken, Wollen und Beginnen
sei kindlich, folgsam deinem Trieb;
bewahr mein Herz und alle Sinnen
untadelig in Gottes Lieb;
dein in mir Beten, Lehren, Kämpfen,
laß mich auf keine Weise dämpfen.

6) O Geist, o Strom, der uns vom Sohne
eröffnet und kristallenrein
aus Gottes und des Lammes Throne
nun quillt in stille Herzen ein:
ich öffne meinen Mund und sinke
hin zu der Quelle, dass ich trinke.

7) Ich lass mich dir und bleib indessen
von allem abgekehrt dir nah:
ich will die Welt und mich vergessen,
dies innigst glauben: Gott ist da.
O Gott, o Geist, o Licht des Lebens,
man harret deiner nie vergebens

(Autor: Gerhard Tersteegen (1697 - 1769))



O Heiland, reiß die Himmel auf

zu Jesaja 64,1


1. O Heiland, reiß die Himmel auf,
herab, herab vom Himmel lauf,
reiß ab vom Himmel Tor und Tür,
reiß ab, wo Schloss und Riegel für.

2. O Gott, ein Tau vom Himmel gieß,
im Tau herab, o Heiland, fließ!
Ihr Wolken, brecht und regnet aus
den König über Jakobs Haus!

3. O Erd, schlag aus, schlag aus, o Erd,
daß Berg und Tal grün alles werd!
O Erd, herfür dies Blümlein bring,
o Heiland, aus der Erden spring!

4. Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt,
darauf sie all ihr Hoffnung stellt?
O komm, ach komm vom höchsten Saal,
komm, tröst uns hier im Jammertal!

5. O klare Sonn, du schöner Stern,
dich wollten wir anschauen gern;
o Sonn, geh auf, ohn deinen Schein
in Finsternis wir alle sein.

6. Hier leiden wir die größte Not,
vor Augen steht der ewge Tod;
ach komm, führ uns mit starker Hand
vom Elend zu dem Vaterland!

7. Da wollen wir all danken dir,
unserm Erlöser, für und für;
da wollen wir all loben dich
zu aller Zeit und ewiglich.

(Autor: Friedrich Spee (1591-1635))



O Jesu Christe, wahres Licht

zu Joh. 8,12


1. O Jesu Christe, wahres Licht,
erleuchte, die dich kennen nicht,
und bringe sie zu deiner Herd,
dass ihre Seel auch selig werd!

2. Erfülle mit dem Gnadenschein,
die in Irrtum verführet sein,
auch die, so heimlich ficht noch an
in ihrem Sinn ein falscher Wahn!

3. und was sich sonst verlaufen hat
von dir, das suche du mit Gnad
und ihr verwund't Gewissen heil,
lass sie am Himmel haben teil.

4. Den Tauben öffne das Gehör,
die Stummen richtig reden lehr,
die nicht bekennen wollen frei,
was ihres Herzens Glaube sei.

5. Erleuchte, die da sind verblend't,
bring her, die sich von uns getrennt,
versammle, die zerstreuet gehn,
mach feste, die im Zweifel stehn.

6. So werden sie mit uns zugleich
auf Erden und im Himmelreich,
hier zeitlich und dort ewiglich
für solche Gnade preisen dich.

(Autor: Johann Heermann (1585-1647))



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Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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