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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
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| Stille Zeit - Gesegnete ZeitBittgebetsgedicht zu Psalm 119,18
Öffne mir die Augen, daß ich sehe die Wunder an deinem Gesetz. Psalm 119,18 (Luther 1912) |
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Herr,
ich bitte dich heute:
Schenke mir Interesse mit Freude.
Ich will mehr in der Heiligen Schrift lesen
und viel lernen von deinem Wesen.
Herr,
mach mich bitte betroffen,
damit ich immer zu dir bleibe offen.
Im Denken, Planen, Reden und Tun,
bewahre mich vor allem Irrtum.
Herr,
verwandle bitte mein Herz;
sprich zu mir in Freud oder Schmerz.
Öffne meine Augen
zu ungeheucheltem Glauben.
Herr,
bleib bitte in mir wohnen.
Ich will hören und dir in Liebe dienen.
Hilf mir stets durch deinen Geist,
der meine Sinne zu dir weist.
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(Bittgebetsgedicht, Autor: Ingolf Braun, 2020)
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