Jahreswechsel / Neujahr

christliche Gedichte und Lieder

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 02.06.2023

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Gott wird einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen!

Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir Bestand haben, spricht der Herr, so soll auch euer Geschlecht und Name Bestand haben.

Jesaja 66,22

Die alte, sündige Erde kann keinen Bestand haben.
Dies wissen wir aus Gottes verlässlichen Angaben.
Johannes sah schon die neue Welt, das neue Jerusalem,
unfassbar gewaltig im reinsten Gold und wunderschön.
Dies ist die himmlische, ewige Heimat der Erlösten:
Niemals mehr wird sie irgendein Unheil belasten!

Frage: Sehnst Du Dich nach der verheißenen Welt Gottes? Diese gute Perspektive stärkt Dein Heute!

Zur Vertiefung: Johannes* sah Christus im Licht, majestätisch anzusehen war SEIN Gesicht.
Seine Gestalt und Hoheit wird für immer besteh´n, mit Seinen Erlösten wird ER von Freude zu Freude geh´n!
(*Ein Jünger Jesu; Offb.1,12-20 und Kap.21)

Neujahrsgedichte und -Lieder / Jahreswechsel

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Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Neujahrsgediche und -Lieder-Menüs geblättert werden oder eine Blockanzeige aufgerufen werden)


Kurzartikel zum Neujahr (Traktate im PDF-Format):

Die ausgestreckte Hand
(0.2 MB; 2 Seiten; J. Ubben)
Ein neues Jahr beginnt
(0.39 MB; 2 Seiten)
Viel Glück im neuen Jahr
(0.19 MB; 2 Seiten; Karl H. Gries)

- Blockanzeige 21 bis 40 -


Herr, du gabst uns Jesu Namen

zu Matth. 1,21


Herr, du gabst uns Jesu Namen
als Licht und Trost, als Ja und Amen,
als Schirm und Zuflucht immerdar.
Unter seinem Schutz und Horte
laß uns zur offnen Gnadenpforte
eintreten in das neue Jahr.
Herr Jesu, starker Held,
behalte du das Feld;
bleibe bei uns!
Denn was wir sehn,
das wird vergehn;
dein Wort allein bleibt ewig stehn.

(Autor: Heinrich Puchta (1808 - 1858))



Heut fang ich wieder an zu zählen


1. Heut' fang' ich wieder an zu zählen
die Tage meiner kurzen Zeit.
Heut' will ich Jesum neu erwählen
in seiner Gnad' und Herrlichkeit;
Ja, ewig will ich nur allein
durch Jesu Namen selig sein.

2. Ihm will ich heut' ein Jahr'sfest feiern,
den Bund, den Er in Todesnot
mit mir gestiftet hat, erneuern:
Ihm treu zu sein bis in den Tod.
Ja, ewig will ich nur allein
in Jesu Namen selig sein.

3. Auf Jesu Leben, Heil und Stärke
fang' ich dies Jahr im Glauben an.
Herr Jesu, segne meine Werke,
so sind sie recht in Gott getan!
Im Glauben will ich nur allein
durch Jesu Namen selig sein.

4. So fang' ich denn in Jesu Namen
den Lauf heut' wieder fröhlich an.
In Ihm sei alles Ja und Amen,
durch Ihn, mit Ihm in Gott getan!
Er woll' uns führen aus und ein,
uns überall zur Seite sein.

(Autor: Benjamin Schmolck (1672 - 1737))



Hier ist Immanuel!

zu Jesaja 8,10


1. Hier ist Immanuel!
Das soll die Losung bleiben,
da wir ein neues Jahr
durch Gottes Güte schreiben.
So rufet Zion aus,
so singt ganz Israel.
Es heißet: Gott mit uns!
Hier ist Immanuel!

2. Immanuel, Gott sei
mit unserm teuren Kaiser
und pflanz um seinen Thron
stets neue Siegesreiser.
Sein Schild sei stets erhöht,
sein Himmel immer hell
und dieses sein Panier:
Hier ist Immanuel!

3. Immanuel, Gott sei
mit unserm Volk im Bunde,
wenn Menschenbündnis reißt,
und richte die zu Grunde,
die Gott und ihm sind gram;
ihr Rat verderbe schnell,
weil dieser Wahlspruch gilt:
Hier ist Immanuel!

4. Immanuel, Gott sei
mit uns in allen Ständen.
Er sei uns Schild und Lohn
und trage uns auf Händen.
In allen Häusern fließ
ein steter Segensquell,
wo diese Stimme schallt:
Hier ist Immanuel!

5. Immanuel, Gott sei
bei seiner kleinen Herde,
daß Zions Licht und Recht
noch immer größer werde.
Hier triefe Lebenstau
auf jede durstge Seel,
so rufet man getrost:
Hier ist Immanuel!

6. Immanuel, Gott woll
uns ferner reichlich segnen,
und sollte Kreuz und Not
uns da und dort begegnen,
so sei er Hilf und Rat,
der uns zufrieden stell,
so heißts durchs ganze Jahr:
Hier ist Immanuel!

(Autor: Benjamin Schmolck (1672 - 1737))



Hilf, Herr Jesu, lass gelingen


1. Hilf, Herr Jesu, lass gelingen,
hilf, das neue Jahr geht an;
lass es neue Kräfte bringen,
dass aufs neu ich wandeln kann.
Neues Glück und neues Leben
wollest Du aus Gnaden geben!

2. Was ich denke, was ich mache,
das gescheh in Dir allein;
wenn ich schlafe, wenn ich wache,
wollest Du, Herr, bei mir sein;
geh ich aus, wollst Du mich leiten;
komm ich heim, so steh zur Seiten!

3. Lass dies sein ein Jahr der Gnade,
mich bereuen meine Sünd;
hilf, dass sie mir nimmer schade
und ich bald Verzeihung find,
Herr, bei Dir; denn Du, mein Leben,
kannst die Sünd allein vergeben.

4. Tröste mich mit deiner Liebe,
nimm, o Gott, mein Flehen hin,
weil ich mich so sehr betrübe
und voll Angst und Zagen bin.
Stärke mich in meinen Nöten,
dass mich Sünd und Tod nicht töten!

5. Herr, Du wollest Gnade geben,
dass dies Jahr mir heilig sei,
und ich christlich könne leben
sonder Trug und Heuchelei,
dass ich noch allhier auf Erden
fromm und selig möge werden!

6. Jesus richte mein Beginnen,
Jesus bleibe stets bei mir,
Jesus zäume mir die Sinnen,
Jesus sei nur mein Begier,
Jesus sei mir in Gedanken,
Jesus lasse nie mich wanken!

7. Jesu, lass mich fröhlich enden
dieses angefangne Jahr!
Trage stets mich auf den Händen,
halte bei mir in Gefahr!
Freudig will ich Dich umfassen,
wenn ich soll die Welt verlassen.

(Autor: Johann Rist (1607 - 1667))



Jahresabschluss


Das Jahr, in seiner Weise,
erreicht hat’s fast sein Ziel,
beendet nun die Reise
im bunten Lebensspiel.

Im Auf und Ab gefangen
vom Wellensog der Zeit,
wird’s bald hineingelangen,
in die Vergangenheit.

Es hat uns viel gegeben,
an Sorgen und an Glück.
Erfüllt hat es sein Leben
und kommt nie mehr zurück.

Was hast’ in ihm gelesen?
Siehst du es dankbar an?
War’s für dich gut gewesen,
auch schmerzvoll dann und wann?

Vielleicht bist du zufrieden,
ganz in Bescheidenheit,
nahmst an, was dir zu bieten
es stets doch war bereit.

Nun liegt mit froh’ Erwachen
ein neues Jahr am Start.
Es will uns Hoffnung machen
auf gute Weiterfahrt.

Wenn wir auch noch nicht wissen,
was uns das Jahr beschert,
was wir erfahren müssen,
was dieses Jahr uns lehrt,

so möcht ich dennoch sagen
und das ist sicher wahr:
Gott wird uns liebend tragen,
auch durch das nächste Jahr.

(Autor: Anette Esposito)

  Copyright © by Anette Esposito, www.christliche-gedichte.de
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Jahresrückblick


Und wieder geht ein Jahr zu Ende.
Die Zeit – sie glitt uns durch die Hände.
Kaum hat das Jahr begonnen,
ist es auch schon zerronnen.

Wir schau’n zurück, ganz mit Bedacht,
was es an Glück und Leid gebracht.
Hab’n sich die Wünsche denn erfüllt?
Wurd‘ uns’re Sehnsucht denn gestillt?

Bereits als dieses Jahr begann,
lief vieles nicht nach unser’m Plan.
Manche Enttäuschung war dabei,
das war uns gar nicht Einerlei.

Ob’s war’n die Jungen oder Alten,
sie haben nicht ihr Wort gehalten.
D’rum gab es auch so manchen Zwist,
bei dem man Fairness leicht vergisst.

Beziehungen sind glatt zerbrochen,
wir kamen allzu leicht zum Kochen.
Ob es eine Versöhnung gibt
und man sich wieder ganz neu liebt?

Die Welt war auch in diesem Jahr
voll‘ Katastrophen und Gefahr.
Erdbeben, Fluten, Riesenfeuer,
Vulkane spuckten ungeheuer.

Millionen Menschen hatten Not,
es fehlte das benötigt‘ Brot.
Die Armen werden immer mehr,
doch gibt’s auch viele Millionär‘.

Mit der Gesundheit – unserm Leben,
hat’s manchmal ein Problem gegeben.
Auf diese Weis‘ hat Gott gezeigt,
dass sich das Leben auch mal neigt.

Doch dann, in tiefer, dunkler Nacht,
da haben wir an Gott gedacht.
In Angst und Not, da lernt man beten,
möge uns Gott doch daraus retten.

So manches ist uns gut gelungen –
wir haben um das Glück gerungen.
So ein Erfolg, der tut ganz gut,
man schöpft dann wieder neuen Mut.

Nun geht es dahin, Jahr für Jahr,
es geht durch Freude, Not und auch Gefahr.
Irgendwann wird es das letzte sein,
dann kehren wir zu Jesus heim.

Nun wollen wir in diesen Tagen
ganz neu nach unserm Heiland fragen.
Und mit ihm geh’n durch diese Zeit,
verbunden sein in Ewigkeit.

(Autor: Hermann Wohlgenannt)

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Jahreswechsel


Das Rad des Jahres zu Ende sich dreht.
Ein Jahr ist vergangen, vom Winde verweht.
Das Rad dreht sich tagaus und tagein.
Was wird es bringen, was für mich sein?

Es läuft immer vorwärts, niemals zurück.
Oft stellt sich die Frage: Ist das nun Glück?
Ganz leise vernehm’ ich die Stimme im Ohr:
„Was machtest du falsch, was nimmst du dir vor?“

Das alte Jahr, mal schlecht und mal gut,
es hat mich erfreut, mal fehlte der Mut.
Sorgen und Krankheiten hat es gebracht,
doch ab und zu mich auch glücklich gemacht.

Es liegt jetzt dahinten, es fehlen nur
ein paar Minuten, dann schlägt die Uhr.
Zwölf Glockenschläge tönen vom Kirchturm her,
sie läuten wie schon lange nicht mehr.

Feuerwerk jetzt vom Himmel fällt,
wurde entfacht fast überall auf der Welt.
Altes vertreiben, ihm geben den Rest,
Neues begrüßen, mit ihm feiern ein Fest.

Man prostet sich zu und wünscht sich Glück,
dass keinem passieren soll Missgeschick.
Ich zieh mich zurück, heimlich und leise,
beginne das Jahr auf andere Weise.

Ich falte die Hände, werde ganz still
und frage den Vater was ER von mir will.
Ich danke IHM für Gesundheit und Brot,
dass meine Familie nicht leidet an Not.

Mein Leben leg’ ich in SEINE Hand,
und all meine Lieben, die mir sind verwandt.
Um Segen bitt’ ich für jeden Tag,
dass Er mich immer behüten mag,

um Weisheit, Verstand, Entscheidungen zu fällen,
auch für die Armen, die leben an anderen Stellen,
für die Regierung, dass sie unser Land gut lenkt
und auch immer an Notleidende denkt,

dass ER immer da ist, mich immer liebt
und mir auch meine Schuld vergibt.
Ich spreche mein AMEN, hab frohen Mut,
ich weiß dass ER immer das Richtige tut.

Vertrauensvoll blick ich ins neue Jahr.
„Es wird so werden wie das alte schon war“,
denke ich jetzt, mit frohem Gesicht.
Was es wirklich bringt … weiß ich nicht.

(Autor: Anette Esposito)

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Jesu, nun sei gepreiset


1. Jesu, nun sei gepreiset
zu diesem neuen Jahr
für dein Güt, uns beweiset
in aller Not und G'fahr,
dass wir haben erlebet
die neu fröhliche Zeit,
die voller Gnaden schwebet
und ewger Seligkeit,
dass wir in guter Stille
das alt Jahr han erfüllet.
Wir wolln uns dir ergeben
jetzt und immerdar.
Behüt uns Leib und Leben
hinfort das ganze Jahr.

2. Laß uns das Jahr vollbringen
zu Lob dem Namen dein,
dass wir demselben singen
in der Christen Gemein.
Wollst uns das Leben fristen
durch dein allmächtig Hand;
erhalt dein lieben Christen
und unser Vaterland.
Dein´ Segen zu uns wende,
gib Fried an allen Enden;
gib unverfälscht im Lande
dein seligmachend Wort,
die Teufel mach zuschanden
hier und an allem Ort.

3. Dein ist allein die Ehre,
dein ist allein der Ruhm.
Geduld im Kreuz uns lehre,
regier all unser Tun,
bis wir getrost abscheiden
ins ewgen Vaters Reich
zum wahren Fried und Freuden,
den Heilgen Gottes gleich;
indes mach´s mit uns allen
nach deinem Wohlgefallen.
Solchs singt heut ohne Schmerzen
die christgläubige Schar
und wünscht mit Mund und Herzen
ein seligs neues Jahr.

(Autor: Johannes Herman (1548 - 1563))



Jesus soll die Losung sein


1. Jesus soll die Losung sein,
da ein neues Jahr erschienen,
Jesu Name soll allein
denen zum Paniere dienen,
die in seinem Bunde stehen
und auf seinen Wegen gehen.

2. Jesu Name, Jesu Wort
soll bei uns in Zion schallen;
und so oft wir an den Ort,
der nach Ihm genannt ist, wallen,
mache seines Namens Ruhm
unser Herz zum Heiligtum.

3. Unsre Wege wollen wir
nun in Jesu Namen gehen.
Geht uns dieser Leitstern für,
so wird alles wohl bestehen
und durch seinen Gnadenschein
alles voller Segen sein.

4. Alle Sorgen, alles Leid
soll der Name uns versüßen;
so wird alle Bitterkeit
uns zur Freude werden müssen.
Jesu Nam sei Sonn und Schild,
welcher allen Kummer stillt.

5. Jesus, aller Völker Heil,
unserm Land ein Gnadenzeichen,
unsres Ortes bestes Teil,
dem kein Kleinod zu vergleichen,
Jesus, unser Schutz und Hort,
sei die Losung fort und fort.

(Autor: Benjamin Schmolck (1672 - 1737))



Lieber Vater! Dir verschreibet


1. Lieber Vater! Dir verschreibet
dieses Häuflein sich aufs neu'
Deiner Liebe, die uns bleibet,
Deiner wunderbaren Treu'.
Nimm uns hin für dieses Jahr!
Vor der Sünde uns bewahr!
Vor dem Teufel und den Seinen,
Vater, schütze Deine Kleinen!

2. Jesus! Mit Johannes legen
wir uns hin an Deine Brust.
Freud' an Dir sei unser Segen,
Deine Liebe unsre Lust.
Bleibe bei uns dieses Jahr!
Deinen Schäflein droht Gefahr –
lass uns Deine Stimme hören,
nie uns wider Dich empören!

3. Heil'ger Geist! Dir übergeben
wir den Willen und das Herz.
Heilige Du unser Leben,
heilige uns Freud' und Schmerz!
Walte in uns dieses Jahr!
Mache Sinn und Glauben klar;
schmücke Jesu Braut mit Frieden,
leite ihren Gang hienieden!

(Autor: Julius Köbner (1806 - 1884))



Mit Gott ins Neue Jahr

zu Psalm 108,5


Herr, Du hast mich getragen,
an guten und an schlechten Tagen.
Ich blick zurück aufs alte Jahr,
denk drüber nach, was alles war.

Ich schritt sehr oft auf krummen Wegen,
mein Fuß glitt aus auf glatten Stegen.
Ganz lange ging’s durchs tiefe Tal,
ich schrie zu Dir aus tiefster Qual!

Du neigstest huldvoll Dich zu mir:
„Mein liebes Kind, ich helfe dir!“
So fand ich dann ich Deinen Armen,
Gnade, Liebe und Erbarmen!

Ich bitte Dich fürs Neue Jahr:
Lass Dein Wort leuchten hell und klar.
Ich will in Deiner Gnade leben,
von neuem nach dem Guten streben!

(Autor: Johannes Kandel)

  Copyright © by Johannes Kandel, www.christliche-gedichte.de
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Nun gottlob, wir stehen hier


1. Nun gottlob, wir stehen hier
wieder an des Jahres Ende;
Leib und Seel empfehlen wir,
Gott, in deine Vaterhände,
mag´s zum Kampf und Sterben gehen,
du wirst tröstend bei uns stehen.

2. Ruhet wohl, die ihr von hier
unter Tränen seid geschieden!
Kurze Zeit noch kämpfen wir,
und dann gehn wir auch zum Frieden;
Gott wird uns in jenem Leben
einst einander wieder geben.

(Autor: Verfasser unbekannt)



Nun kommt das neue Kirchenjahr


1. Nun kommt das neue Kirchenjahr,
des freut sich alle Christenschar.
Dein König kommt, drum freue dich,
du wertes Zion, ewiglich!
Halleluja!

2. Wir hören noch das Gnadenwort
vom Anfang wieder immerfort,
das uns den Weg zum Leben weist;
Gott sei für seine Gnad gepreist.
Halleluja!

3. Gott, was uns deine Wahrheit lehrt,
die unsern Glauben stets vermehrt,
laß in uns bleiben, daß wir dir
Lob und Preis sagen für und für.
Halleluja!

4. Ehr sei dem Vater und dem Sohn,
dem heilgen Geist in Seinem Thron;
der heiligen Dreieinigkeit
sei Lob und Preis in Ewigkeit.
Halleluja!

(Autor: Johann Olearius (1611 - 1684))



Nun laßt uns gehn und treten


1. Nun lasst uns gehn und treten
mit Singen und mit Beten
zum Herrn, der unserm Leben
bis hierher Kraft gegeben.

2. Wir gehn dahin und wandern
von einem Jahr zum andern,
wir leben und gedeihen
vom alten zu dem neuen,

3. durch so viel Angst und Plagen,
durch Zittern und durch Zagen,
durch Krieg und große Schrecken,
die alle Welt bedecken.

4. Denn wie von treuen Müttern
in schweren Ungewittern
die Kindlein hier auf Erden
mit Fleiß bewahret werden:

5. Also auch und nicht minder
lässt Gott uns, seine Kinder,
wenn Not und Trübsal blitzen,
in seinem Schoße sitzen.

6. Ach, Hüter unsers Lebens,
fürwahr, es ist vergebens
mit unserm Tun und Machen,
wo nicht dein Augen wachen.

7. Gelobt sei Deine Treue,
die alle Morgen neue,
Lob sei den starken Händen,
die alles Herzleid wenden!

8. Lass ferner dich erbitten,
o Vater, und bleib mitten
in unserm Kreuz und Leiden
ein Brunnen unsrer Freuden.

9. Gib mir und allen denen,
die sich von Herzen sehnen
nach Dir und Deiner Hulde,
ein Herz, das sich gedulde!

10. Schleus zu die Jammerpforten
und lass an allen Orten
auf so viel Blutvergießen
die Freudenströme fließen.

11. Sprich Deinen milden Segen
zu allen unsern Wegen,
lass Großen und auch Kleinen
die Gnadensonne scheinen!

12. Sei der Verlassnen Vater,
der Irrenden Berater,
der Unversorgten Gabe,
der Armen Gut und Habe.

13. Hilf gnädig allen Kranken,
gib fröhliche Gedanken
den hochbetrübten Seelen,
die sich mit Schwermut quälen.

14. Und endlich, was das meiste:
füll uns mit Deinem Geiste,
der uns hier herrlich ziere
und dort zum Himmel führe.

15. Das alles wollst du geben,
o meines Lebens Leben,
mir und der Christen Schare
zum selgen neuen Jahre!

(Autor: Paul Gerhardt (1607 - 1676))



Nun wolle Gott, dass unser Sang mit Lust



1. Nun wolle Gott, dass unser Sang
mit Lust und Freud aus Glauben gang,
zu wünschen euch ein gutes Jahr,
und er´s mit Gnaden mache wahr.

2. Hier mag bestehn kein Mensch noch Stand,
den Gott nicht hält mit seiner Hand,
ihn leitet alle Tag und Stund;
drum wünschen wir aus Herzensgrund,

3. der Obrigkeit, dass die Gewalt
von Gott sie nehm und recht verwalt;
es geb ihr Gott viel Ernst und Fleiß,
dass die aufrecht sei, fromm und weis;

4. und der Gemeind Gehorsamkeit,
zu fördern Zucht und Ehrbarkeit,
auch Bruderlieb und Treu und Fried,
dass g'sunder Leib hab g'sunde Glied.

5. Eim jeden Haus und was darin,
dem wünschen wir den rechten Sinn
zu Gottes Preis und Ehr allzeit,
der Haus und Hof und alls bereit´;

6. euch Dienern: treu, gehorsam, still,
friedlich zu sein, wie Gott es will;
es ist auch Christus euer Knecht;
wer das nur glaubt, der dienet recht.

7. Ehleut, die leben friedereich
und tragen Liebs und Leides gleich;
zu sein ein Fleisch, ein Herz und Geist:
die Gnad, Herr Gott, an ihnen leist;

8. auch dass die Jungen fürchten Gott
und halten sein heilig Gebot
und wachsen auf in Zucht und Lehr
zu aller Nutz und Gott zur Ehr.

9. Euch Kranken ist in Schmerzen bang,
auch Tag und Nacht die Weil gar lang;
Gott mach im Herzen euch gesund,
rüst mit Geduld euch alle Stund.

10. Anfechtung, Trübsal und Geschrei,
Verfolgung groß und mancherlei
erleiden viel´ auf dieser Erd;
Gott helf zu tragen solch Beschwerd.

11. Es geb euch Armen Gott der Herr
das täglich Brot und was noch mehr
an Leib und Seel vonnöten ist,
voraus Geduld durch Jesum Christ.

12. Die täglich an der Arbeit sind,
treu zu ernähren Weib und Kind,
den´ wünschen wir, dass sie ihr Brot
mit Segen nehmen hin von Gott.

13. All, die ihr habet zeitlich Gut
und nehmt´s mit großer Sorg in Hut,
teilt aus davon und rüstet euch,
dass ihr vor Gott auch werdet reich.

14. Ihr Sünder, suchet´s Himmelreich
und dass euch Gott die Sünd verzeih,
bekehr euch all nach seinem Wort
und mach euch selig hier und dort.

15. Wer uns mit Ernst den Glauben lehrt,
der falschen Lehr und Leben wehrt
und führet Gottes Wort und Werk,
dem gebe Gott sein Gnad und Stärk.

16. Das wünschen wir von Herzen all,
zu sein ein Volk, das Gott gefall,
ein ehrbar Volk, ein heilig Stadt,
die Gott allein vor Augen hat.

17. Es sei mit uns sein göttlich Hand,
die hüt und schirm vor aller Schand;
er geb mit Gnad viel guter Jahr
in seiner Lieb. Das werde wahr!

(Autor: Johannes Zwick (1496 - 1542))



Schau hell hinaus ins neue Jahr


1. Schau hell hinaus ins neue Jahr!
Es kann viel Dunkles bringen;
Der Erdkreis bebt noch immerdar
und wilde Mächte ringen -
o ringe du mit sanftem Sinn
zur engen Lebenspforte hin,
so rühret dich kein Schrecken!

2. Und wenn du heimlich doch erbangst,
bleibt dir sein Wort beschieden:
»Im Weltgetümmel habt ihr Angst,
in mir habt ihr den Frieden!«
O Sonnenlicht in tiefster Nacht!
O wundervolle Siegesmacht!
Wer will uns Dir entreißen?

3. Solang' Er lebet, lebst auch du -
Sein Arm ist's, der dich schirmet!
Du wohnest in erhab'ner Ruh',
siehst, wie es drunten stürmet,
singst Friedenspsalmen deinem Herrn,
und Er, der helle Morgenstern,
verkündet ew'gen Morgen!

(Autor: Albert Knapp (1798 - 1864))



Schnell wie der Wind entflieh´n die Stunden


1. Schnell wie der Wind entflieh'n die Stunden;
dahin wie Ströme fließt die Zeit.
Wie manches Jahr ist mir entschwunden!
Es sank ins Meer der Ewigkeit.
Bald eilt mein letzter Tag daher;
dann ist die Zeit für mich nicht mehr.

2. Zeit, edler Schatz, von Gott geliehen!
Die letzte Stunde, die Er leiht,
kommt, mich zur Rechenschaft zu ziehen,
wie ich gewuchert mit der Zeit.
Kein Jahr, kein Tag, kein Augenblick
verlorner Zeit kehrt je zurück.

3. Mein Schöpfer, ehe sie verlaufen,
hilf mir durch Deinen guten Geist,
die Stunden heilsam auszukaufen,
die Du mir noch zum Wucher leihst.
Kein Abschnitt meiner Lebenszeit
sei fruchtlos für die Ewigkeit!

4. Mein Heiland, aus den Ewigkeiten
stiegst Du in unsre Zeit herab;
und Heil auf Erden auszubreiten
warst Du geschäftig bis ans Grab.
Du sollst mein Heil, mein Vorbild sein!
So darf mich keine Zeit gereu'n.

(Autor: Karl Bernhard Garve (1763 - 1841))



Segnet uns zu guter Letzt


1. Segnet uns zu guter Letzt
auch noch dieses Jahres Ende!
Segnet künftig, segnet jetzt,
o ihr teuren Jesushände!
Segnet, daß an Leib und Seele
niemand etwas Gutes fehle.

2. Helft, so wir gefallen sind,
helft uns wieder aufzustehen;
lehrt uns, munter und gewschind
in den Wegen Jesu gehen,
daß an Weisheit, Gnad und Segen
wir auch täglich wachsen mögen.

3. Ja, versiegelt dieses noch,
o ihr treuen Jesushände,
am Beschluß des Jahres doch,
daß wir alle bis ans Ende
Glauben immer fester fassen,
nichts von ihm uns trennen lassen.

(Autor: Christoph Karl Ludwig von Pfeil (1712 - 1784))



Sinnend stehn wir an des Jahres Grenze


l. Sinnend stehn wir an des Jahres Grenze,
blicken vor uns in das neue hin –
ob Erwünschtes uns entgegen glänze,
ob es kommen wird nach unserm Sinn?

2. Oder ob der Feind den Hass wird wecken,
ob uns Angst und Kummer zugedacht?
Unser Auge kann es nicht entdecken;
vor uns ist es jetzt noch finstre Nacht.

3. Aber hinter uns, da scheint die Sonne –
kehren wir uns um und schau'n zurück,
so erblicken wir, o welche Wonne!
Nichts als Gnade, nichts als wahres Glück.

4. Als ein Wunder stehn wir da und zeugen
von der reichen Liebe, von der Treu',
von der Macht, die unserm Gotte eigen,
vom Erbarmen alle Morgen neu.

5. Die Vergangenheit ist eine Probe
seiner Weisheit, unerforschlich tief.
wache auf, Gemeinde Gottes, lobe
den, der dich aus nichts ins Leben rief!

6. Sinnend stehn wir an des Jahres Grenze,
blicken vor uns in das neue hin –
ob uns auch kein Stern entgegen glänze,
nie sich ändert unsers Gottes Sinn.

7. Unsern Vater kann uns nichts entrücken,
und es schlägt ja für uns Jesu Herz.
Lasst den Glauben in die Zukunft blicken!
Hebt die Augen fröhlich himmelwärts!

(Autor: Julius Köbner (1806 - 1884))



Sylvester / Segen für das neue Jahr erbitten


Wieder geht ein Jahr zu Ende
und wieder streck ich aus meine Hände.
Hat es mir letztlich etwas gebracht
oder bin ich umhergeirrt wie in der Nacht?

Haben sich gestillt meine Fragen,
hat Gott, der Herr mich durchgetragen?
So segne Herr dieses neue Jahr
segne Herr deine Jüngerschar.

Das ganze Leben mit dir gelebt
das ist's wonach meine Seele strebt.
Ja, der Herr ist mit mir auf allen Wegen
darum will ich alles vor seinem Thron ablegen.

Wenn auch die Jahre viel werden
eines will ich gewusst haben auf Erden:
Mein Heiland begleite mich Schritt für Schritt
Darum mein Herz demutsvoll bitt.

Der Herr sei mein Lebensgrund,
das soll verkündigen allzeit mein Mund,
dies auch im nächsten Jahr.
Segne Herr deine Jüngerschar.

(Autor: G. Fuchs)

  Copyright © by G. Fuchs, www.christliche-gedichte.de



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Fragen - Antworten

Wohin mit meiner Schuld?

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Wann war Jesu Kreuzigung?

Gibt die Bibel Hinweise auf den zeitlichen Beginn der Trübsalszeit?

Was war der "Stern von Bethlehem"?

Was sind die 7 heilsgeschichtlichen Feste?

Was bedeutet das Fisch-Symbol auf manchen Autos?

Mit welchem Kurzgebet ist ewiges Leben im Himmel erlangbar?

Was bedeutet „in Jesus Namen" bitten?

Erhörliches Gebet

betende Hände

Welche Gebetsinhalte, Gebetsformen und Gebetshaltungen kennt die Bibel? Gibt es Voraussetzungen für erhörliches Gebet - und kenne wir Erfahrungsberichte?

Das Gebet:
Gespräch mit dem Höchsten

Glaubensvorbilder

George Whitefield

Wer kennt heute noch den Namen "George Whitefield" (1714-1770)? Dabei schenkte Gott die wohl größten Erweckungen in der englischsprachigen Welt unter seiner Verkündigung!
Was war der Schlüssel zu diesen Segensströmen?

George Whitefield - Ein Mann der Demut und ein Erwecker Englands und Amerikas

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