Weihnachtsgedichte

Gottes Botschaft in Reimform

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 23.01.2022

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Gott von Herzens Grund ehren - auch mit Liedern!

Preiset mit mir den Herrn und lasst uns miteinander seinen Namen erhöhen!

Psalm 34,4

König David hielt Gott in großen Ehren.
Sein Wunsch: Gottes Lob noch zu vermehren.
Dieser Hinweis ist für alle Leser geschrieben,
die Gottes Ehre suchen und IHN von Herzen lieben.
Gemeinsam vor Gott treten, IHM Lieder zu singen,
lässt unseren Glauben mit Freude zu Gott erklingen!

Frage: Stimmst Du gerne in den Lobpreis ein?

Nachgedacht: Gottes Namen zu erhöhen, IHM zu danken, geschieht zuerst mit Deinem Herzen! Wahrhaftiges Lob kann nur von dort aus überspringen, damit frohe Lieder erklingen, vor allem aber, Dein ganzes Sein zu bewegen - zur Ehre Gottes.

Weihnachtsgedichte

Inhalt

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NACHGEDACHT, Weihnachten?

Weihnachtsgedicht


Das Jahr geht zu Ende, es ist wieder so weit,
die christliche Welt freut sich auf die Weihnachtszeit!
Und damit niemand diesen Termin verpennt,
feiert man vorher schon vier Wochen den Advent.

Doch der Advent zur Vorbereitung reicht alleine nicht
schon im September springen uns die Schoko-Weihnachtsmänner ins Gesicht.
Industrie, Handel und Werbung stellen sich drauf ein,
das fetteste Geschäft des Jahres soll es wieder sein.

Weihnachten, das Fest voller Glanz und heller Lichter,
da gerate ich schon ins Grübeln, ich, - Uli der Dichter.
Leuchtende Rentiere und Schneemänner vor jedem Haus,
ohne den kitschigen Schmuck kommt ja keiner mehr aus.
Und ist des Nachbarn Haus heller erleuchtet als das meine,
dann kauf ich mir noch ne Lichterkette, naja, wenigstens so ne kleine.

Weihnachtsmänner an Hausfassaden auf Hängeleitern,
das Ganze kann man dann auch noch erweitern
mit einem Rentierschlitten ganz oben auf dem Dach.
Da wird selbst der größte Weihnachtsmuffel wach!

Während Industrie und Handel sich die Hände reiben,
kleben unsere Nasen an den Schaufensterscheiben
und wenn wir mit der Masse durch das Kaufhaus schwimmen,
hört man aus den Lausprechern Weihnachtslieder von Engelstimmen.

Die Weihnachtsmärkte sind auch in diesem Jahr gut besucht,
wenn auch hier und da mal jemand lautstark flucht,
weil Reibekuchen und Glühwein inzwischen stark verteuert,
doch den Glühwein gönnt man sich, man ist doch nicht bescheuert.

Auf Werbeplakaten sieht man als Engel leicht bekleidete Frauen,
die süß lächelnd auf das neueste Smartphone schauen.
Dank der Frauenquote ist der Weihnachtsmann nicht mehr allein,
auch Weihnachtsfrauen mit knappen Kostüm laden zum Kaufen ein
und je tiefer bei der Weihnachtsfrau das Dekolleté,
desto weniger tut dem Kunden das Geldausgeben weh.
Der Weihnachts-Energy-Drink von Redbull verleiht dem Weihnachtsmann Flügel,
der hält dann auf dem Rentierschlitten ganz ohne Stress die Zügel.

Ich frage mich, was hat das denn alles mit Weihnachten zu tun?
Dieser Gedanke lässt mich nun nicht mehr ruhn.

Was wird heut nicht alles mit Weihnachten verbunden:
„Weihnachtsgans“, „Weihnachtsstollen“, „Weihnachtsplätzchen“, die runden
den super “Weihnachts-Krimi-Dreiteiler“ bietet das Fernsehen an.
Zum „Weihnachtskegeln“ ist ausgebucht die Kegelbahn,
genießen soll man ganz locker und völlig unbeschwert
von Udo Jürgens das angekündigte „Weihnachtskonzert“.

Kerzen, welche das ganze Jahr lang schlicht und schön brennen,
muss man plötzlich „Weihnachtskerzen“ nennen.
Und die glitzernde „Kaufhaus-Weihnachtswelt“
wartet dringend auf das durchs Fest „geadelte Weihnachtsgeld“.

Auch gibt es wie immer super Sonder-Preise
für die „Weihnachts-Kreuzfahrt-Reise“,
während die Fremdenverkehrsvereine bitten
zum zünftigen „Weihnachten beim Jägertee auf der Hütten“.

„Weihnachts CD“, - „Weihnachtsdeko“, - „Weihnachtsbazar“,
„Weihnachts-Wellness-Wochenende“ für die alte Haut und das graue Haar.
Tausende Begriffe, die wir mit „Weihnachten“ verbinden,
so dass die Menschen den Kern von Weihnachten nicht mehr finden.

Und wieder denke Ich: was hat das denn alles mit Weihnachten zu tun?
Dieser Gedanke lässt mich nicht mehr ruhn.

Hauptsache schön gefeiert, getrunken und gegessen,
Geschenke ausgepackt und mal gemütlich zusammengesessen.
Die nicht brauchbaren „Weihnachts-Reste“ haut dann in die Tonne
die unter Tarif bezahlte „Weihnachts-Putz-Kolonne“.

Und so frag ich mich:
was ist aus dem Fest der Geburt Jesu Christi geworden?
Besteht die Christenheit nur noch aus Konsum gierigen Horden?
Spiegel-online stellte in einer Umfrage fest, --und es ist kein Gerücht,
Jeder zehnte Deutsche kennt den Grund von Weihnachten nicht.
Diese Feiertage setzten jeden vierten Befragten massiv unter Druck,
drum nimmt man an diesen Tagen aus der Pulle auch schon mal ‘nen größeren Schluck.

Weihnachten ist Tannenbaum, Zeit für die Familie und Geschenke;
das ist es , - so sagt man, wenn ich an Weihnachten denke.
Man feiert Weihnachten einfach weil Weihnachten im Kalender steht.
Ohne Weihnachten wäre es für alle die daran verdienen halt blöd.

Wie ist es mit uns, die wir den wahren Grund von Weihnachten kennen,
sieht man uns auch im Konsumrausch durch die Weihnachtsglitzerwelt rennen?
Oder nutzen wir ganz besonders diese günstige Gelegenheit
und sind zum Zeugnis für unseren Retter Jesus Christus bereit?

Und wenn wir um den wahren Grund von Weihnachten wissen,
sind wir es auch, die dieses weitersagen müssen!

Jeder Mensch, verloren durch Sünde und schuldig vor Gott,
geht ohne Erlösung durch Christus in den ewigen Tod.
Doch der Tod des Sünders ist nicht das, was Gott will,
so setzte er in seiner Gnade ein rettendes Ziel!

Für uns Menschen, durch Sünde von Gott getrennt und auf ewig verloren,
ist Jesus Christus der Retter von einer Jungfrau geboren.
Dieses Ereignis, und auch dieses für sich allein
kann nur ein Teil des wahren Inhalts von Weihnachten sein.

Denn würde ER heute noch in der Krippe liegen, wie immer wieder dargestellt,
hätte sich nichts verändert in dieser vom Zorngericht Gottes bedrohten Welt.


Aber von der Krippe ging sein Weg schmerzvoll zum Kreuz aus Holz,
um zu sterben für meine Sünden, meinen Hochmut und Stolz.
Nicht nur für die Meinen, sondern für die Sünden der ganzen Welt
bezahlte Gottes Sohn dort am Kreuz im Tod das Lösegeld.

Doch würde ER heute noch am Kreuze hängen, wie immer wieder dargestellt,
hätte sich nichts verändert in dieser vom Zorngericht Gottes bedrohten Welt.


Nein, am Kreuz hat er das Werk der Erlösung vollbracht
und führte durch seine Auferstehung heraus aus der Todesnacht.

Jesus Christus ist die Wahrheit, der Weg und das Leben.
Dieses (nicht nur) an Weihnachten zu bezeugen, danach sollten wir streben.

Weihnachten ist nicht Glitter; Glanz und Kerzen,
…auch nicht vom Glühwein sentimentale Herzen
…nicht all die wohlklingenden Weihnachtsglocken
…und schon gar nicht mit Tannenzweig bestickte Herrensocken
…nicht Weihnachtsbaum, Engelchen und Lebkuchengebäck
….auch nicht vom Oma und Opa der dicke Weihnachts – Scheck
…nicht Weihnachtsgans und Marzipanschnitten
…und auch nicht der Weihnachtsmann auf seinem Rentierschlitten
…nicht das neue Smartphone unter dem Weihnachtsbaum,
…auch nicht der Gutschein für den nächsten Urlaubstraum

nein, nichts von alledem gibt dem Fest einen nützlichen Sinn,
sondern nur die Umkehr des Sünders zu Jesus Christus hin.
Das dieser um uns zu erlösen in diese Sünden verdorbene Welt gekommen ist,
genau das ist es, was man vergessen hat und selbst an Weihnachten vergisst.

Das war es, das wollt ich hiermit nur mal wieder in Erinnerung bringen
und jetzt will ich auch gar nicht weiter stören beim „Weihnachtslieder-Singen“.


(Weihnachtsgedicht, Autor: Ulrich Fritschle, 2012)


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