Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gedichte zu Bibelversen
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 25.06.2018

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Herrlich ist es, ein Mitbewohner und Familienmitglied Gottes zu sein.

Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar.

Psalm 84,5

Du kannst Trost bei Gott nur finden,
darum tu an ihn dich binden.
Er litt für dich den Kreuzestod,
trug deine Sünden, deine Not.

Frage: Gehören Sie zu Gottes Hausgenossen, wie es in Epheser 2, 19 beschrieben ist?

Vorschlag: Automatisch gehört man nicht zur Familie Gottes. Jeder Mensch ist ein Sünder und ermangelt des Ruhmes, den er bei Gott haben sollte und wird ohne Verdienst gerecht, ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben. Jeder Mensch muss sich aus tiefster Ueberzeugung zu Jesus hinwenden, sich zu ihm bekehren, seine grosse Sündenschuld bereuen, dazu stehen und Jesus um Vergebung bitten. Aus Dankbarkeit für die Gnade Jesu will dieser "Gerettete" inn Zukunft ganz nach dem Willen Gottes leben. Jetzt ist er ein Familienmitglied Gottes.

Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte)

Inhalt

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Der verlorene Sohn

Bibelgedicht zu Lukas 15, 11 - 32



Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne....

Lukas 15, 11 - 32 (Luther 1912)


Ein Vater hatte zwei Söhne, und er hatte beide gern.
Der Eine blieb bei dem Vater, der Andere wollte in die Fern`.
Dieser sprach frech zu dem Vater: " Gib mir mein Erbteil sofort!
Ich kann nicht mehr länger hier bleiben, ich muss unverzüglich hier fort."

Der Vater gab ihm sein Erbe, der Junge verließ dann das Heim.
Er zog dann hinaus und die Ferne, der Vater blieb mit dem Älteren allein.
Wie ist`s wohl dem Jungen ergangen, weit draußen im Trubel der Welt?
Er genoss die vermeintliche Freiheit, und verprasste das väterliche Geld.

Nach langen und schlimmen Gelagen, da ging ihm das Geld langsam aus.
Er begann in dem Elend zu darben, und er dachte dann oft an zu Haus.
Er sagte sich: " Im Grunde genommen, bin ich ein Dummkopf in Not!
Ich kehr` zurück zu meinem Vater und bitt` ihn fürs tägliche Brot."

Er machte sich auf und eilt` heimwärts, mit Mühe kommt er nur voran.
Er leidet so sehr an Entbehrung, und er klopft bei der Haustüre an.
Der alte, ergraute Vater, er rennt ihm entgegen, dem Kind.
Er nimmt ihn in seine Arme und reicht ihm saubre Kleider geschwind.

Er schlachtet ein Tier schnell vom Stalle, will feiern ein Mahl mit dem Sohn,
da murrt der andere Junge, und überschüttet den Vater mit Hohn.
Da sagt der liebende Vater: "Mein Sohn, oh freue dich doch!
Komm her und feiere mit uns, mein anderer Sohn lebt ja noch!"

So wie der liebende Vater, so gut ist auch unser Gott.
Er sieht dich geh`n in der Sünde, ja Er lässt sogar dich fort.
Doch wenn du umkehrst, dann jauchzt Er, Er nimmt dich als Sohn freundlich an.
Und Er macht mit dir glücklich ein Festmahl, gelobt sei Sein heiliger Nam`!

Er nimmt uns an als Seine Kinder, durch Jesu erlösendes Blut.
Er heilet all` unsere Wunden, es wird alles aus Gnade nun gut.
"Hab` Dank, oh Vater da droben, dass Du mir so liebreich doch bist.
Fortan will ich völlig Dir dienen, mich dran freu`n, dass Du mein Retter bist.


(Bibelgedicht, Autor: Heinrich Ardüser, 2005)


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