Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gedichte zu Bibelversen
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 28.05.2017

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Gott ist ein treuer und liebender Vater. Voll Leidenschaft sorgt er für uns.

Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib was ihr anziehen werdet. Ist das Leben nicht mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?

Matthäus 6,25+26

Danke für das tägliche Brot,
für alles, was wir haben hier,
du bist der Herr und du bist Gott,
alles ist und kommt von Dir.

Frage: Die Wohltaten Gottes sind nicht zu zählen. Sagen wir ihm auch genügend "Danke"?

Vorschlag: Unser ganzes Leben soll ein Lobpreis für ihn sein. Die Ehrfurcht vor ihm soll unser ganzes Leben prägen. Jesus, und nur Jesus allein soll meine Freude und Anbetung sein. So drückt es der Liederdichter treffend aus, lasst es uns ihm gleichtun!

Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte)

Inhalt

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Der verlorene Sohn

Bibelgedicht zu Lukas 15, 11 - 32



Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne....

Lukas 15, 11 - 32 (Luther 1912)


Ein Vater hatte zwei Söhne, und er hatte beide gern.
Der Eine blieb bei dem Vater, der Andere wollte in die Fern`.
Dieser sprach frech zu dem Vater: " Gib mir mein Erbteil sofort!
Ich kann nicht mehr länger hier bleiben, ich muss unverzüglich hier fort."

Der Vater gab ihm sein Erbe, der Junge verließ dann das Heim.
Er zog dann hinaus und die Ferne, der Vater blieb mit dem Älteren allein.
Wie ist`s wohl dem Jungen ergangen, weit draußen im Trubel der Welt?
Er genoss die vermeintliche Freiheit, und verprasste das väterliche Geld.

Nach langen und schlimmen Gelagen, da ging ihm das Geld langsam aus.
Er begann in dem Elend zu darben, und er dachte dann oft an zu Haus.
Er sagte sich: " Im Grunde genommen, bin ich ein Dummkopf in Not!
Ich kehr` zurück zu meinem Vater und bitt` ihn fürs tägliche Brot."

Er machte sich auf und eilt` heimwärts, mit Mühe kommt er nur voran.
Er leidet so sehr an Entbehrung, und er klopft bei der Haustüre an.
Der alte, ergraute Vater, er rennt ihm entgegen, dem Kind.
Er nimmt ihn in seine Arme und reicht ihm saubre Kleider geschwind.

Er schlachtet ein Tier schnell vom Stalle, will feiern ein Mahl mit dem Sohn,
da murrt der andere Junge, und überschüttet den Vater mit Hohn.
Da sagt der liebende Vater: "Mein Sohn, oh freue dich doch!
Komm her und feiere mit uns, mein anderer Sohn lebt ja noch!"

So wie der liebende Vater, so gut ist auch unser Gott.
Er sieht dich geh`n in der Sünde, ja Er lässt sogar dich fort.
Doch wenn du umkehrst, dann jauchzt Er, Er nimmt dich als Sohn freundlich an.
Und Er macht mit dir glücklich ein Festmahl, gelobt sei Sein heiliger Nam`!

Er nimmt uns an als Seine Kinder, durch Jesu erlösendes Blut.
Er heilet all` unsere Wunden, es wird alles aus Gnade nun gut.
"Hab` Dank, oh Vater da droben, dass Du mir so liebreich doch bist.
Fortan will ich völlig Dir dienen, mich dran freu`n, dass Du mein Retter bist.


(Bibelgedicht, Autor: Heinrich Ardüser, 2005)


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