Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gedichte zu Bibelversen
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Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 19.01.2017

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Jesus hat uns das Leben in seiner ganzen Fülle gebracht.

Ein Dieb kommt nur um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.

Johannes 10,10

Herr Jesus, ein Tag ohne dich,
das ist für jeden fürchterlich.
Doch alle Tage mit dir, Herr,
sie gleichen einem Freudenmeer.

Frage: Haben wir genug? Genug Freude, innere Ruhe, genug an materiellen Gütern?

Vorschlagl: In Hebräer 13, 5 steht: Seid nicht geldgierig und lasst euch genügen abn dem, was da ist. Denn der Herr hat gesagt: Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen. Wenn Gott bei uns ist und wenn Jesus uns das Leben in seiner ganzen Fülle gebracht hat, dann sind diejenigen Menschen, die sich zu ihm hingewendet (bekehrt) haben, in Wahrheit beneidenswerte Menschen.

Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte)

Inhalt

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Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen

Bibelgedicht zu Matth. 25,1-13



Dann wird das Himmelreich gleich sein zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen aus, dem Bräutigam entgegen....

Matth. 25,1-13 (Luther 1912)


Der Heiland sprach in einem Gleichnis von dem Sinn des Lebens.
Fünf Frauen lebten mit dem Heil`gen Geist, fünf andere - vergebens.
Obwohl sie alle zehn einmal, dem Bräutigam entgegeneilten.
Verringerte sich ihre Zahl auf fünf, - die anderen verweilten.

Als nun der Bräutigam erschien, ertönten die Posaunen.
Die klugen Frauen brachen auf, den andern blieb nur Staunen.
Sie waren fassungslos, denn sie, - sie hatten Öl vergessen.
Als nun ein Licht vonnöten war, sah man die Lampen löschen.

"Gebt uns doch auch von eurem Öl!" So bettelten sie dringlich.
"Oh nein, sonst fehlt auch uns davon, und zwar unwiederbringlich.
Geht ins Geschäft dort in die Stadt, kauft Öl euch auf der Stell`
Dann kommt schnell wieder hier zurück, jetzt kommt Immanuel!"

Der Bräut`gam kommt, die fünf geh`n mit, die Lichter bei sich tragen.
Die andern eilen in die Stadt, um dort nach Öl zu fragen.
Als sie zurück sind vom Geschäft, sind jene längst entschwunden.
Sie sind beim Hochzeitsfeste jetzt, bei schönen Feierstunden.

Die andern Frauen klopfen an, woll`n auch zum Hochzeitsfeste.
Doch niemand öffnet die Tür, für die nicht willkomm`nen Gäste.
Der Herr sagt: "Weichet fort! - Ich hab`euch nie erkannt.
Die Menschen die nur sich gelebt, die sind von mir verbannt."

Was lehrt uns dieser ernste Fall? Für unser eig`nes Leben.
Wir sollen uns`re Kräfte all`, der Herrn - Nachfolge geben!
Oh lasst uns bitten für den Geist, oh lasst uns Ihn empfangen!
So werden wir nach Erdenzeit, zum Hochzeitssaal gelangen.


(Bibelgedicht, Autor: Heinrich Ardüser, 2005)


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