Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gedichte zu Bibelversen
Gottes Botschaft in Reimform

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 25.06.2017

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Gott hat alles in 6 Tagen erschaffen!

Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.

1. Mose 1,31

Lasst es euch, ihr klugen Wissenschaftler, sagen,
die Erde ist nicht so alt - Gott schuf in sechs Tagen.
Gottes Weisheit ist größer als menschlicher Verstand.
Fürchtet Gott, denn auch euer Leben liegt in seiner Hand!

Frage: Glauben Sie Gottes heiligem Wort – auch dass Gott alles in 6 Tagen erschaffen hat?

Tipp: Nicht nur namhafte Wissenschaftler halten die Evolutionslüge – pardon: „Evolutionslehre“ – für unsinnig uns falsch. Wer mit wachem Verstand mal alle Fakten (Naturgesetz der Entropie usw.) bedenkt sollte der einzig plausiblen Möglichkeit den die Bibel aufweist glauben. Wer dieser aber keinesfalls glauben will – es hat ja Konsequenzen für das eigene Leben und Seelenheil! – der muss halt dem Irrtum glauben (Eph. 4,14) und versucht mitunter auch die Umwelt zu beeinflussen. Daher lässt es einen aufhorchen, dass Erdogan nun die Evolutionslehre richtiger Weise aus türkischen Lehrplänen streichen lässt. Möge Gott schenken, dass nicht nur die Evolutions-Irrlehre sondern auch die satanische Gender-Irrlehre aus dem Schulunterrichte weltweit verbannt wird! Heute um 15:00 findet übrigens eine Demo in Wiesbaden am Luisenplatz gegen den Gender-Lehrplan statt.

( Link-Tipp zum Thema: kirchfahrter.wordpress.com/2017/05/31/demo-fuer-alle-gegen-gender-lehrplan-am-25-juni-2017-in-wiesbaden-kultur-und-medien-online-blogspot-de/ )

Gedichte zu Bibelversen (Bibelgedichte)

Inhalt

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Drei Männer im Ofen - oder vier

Bibelgedicht zu Daniel 3



Die Machtgier hat sein Herz erfüllt.
Nebukadnezar lässt ein Bild
aus Gold aufrichten und es weihen.
Dann lässt er den Befehl ausschreien:

„Ihr Leute aus verschied'nen Sprachen,
merkt auf! Der König lässt euch sagen:
,Sobald ertönen die Trompeten,
die Harfen, Zithern, Lauten, Flöten

und die Posaune wird erschallen,
so sollt ihr alle niederfallen
und sollt das gold'ne Bild anbeten.
Des Königs Zorn trifft einen jeden,

der seine Wünsche nicht erfüllt
und vor dem Bild nicht niederfällt.
Im Ofen wird man ihn verbrennen.
Der König wird kein Mitleid kennen.“

Als man die Instrumente hört,
tut alles Volk, wie man es lehrt.
Der König sieht mit Wohlgefallen
die Menschen betend niederfallen.

Drei Männer kommen jetzt in Not.
Sie glauben an den wahren Gott
und wollen tun, was er sie lehrt.
Aus Juda sind sie weggeführt.

Ihr Glaube und ihr Anderssein
bringt ihnen Hass und Nachteil ein.
So beten sie das Bild nicht an,
sind bis zum Tod Gott Untertan.

Kaum ist der Widerstand gewagt,
da werden sie auch schon verklagt.
Der König ist vom Zorn benommen
und lässt sie eiligst zu sich kommen.

„Wie, wollt ihr meinen Gott nicht ehren
und nicht auf meine Worte hören?
Sobald ihr hört die Harfen, Flöten,
die Geigen, Zithern und Trompeten,

hört der Posaune Ton erschallen,
so sollt ihr knien und niederfallen.
Doch wollt ihr nicht mein Bild anbeten
und mein Gebot stolz übertreten,

dann lernt ihr euren König kennen.
Im Ofen wird man euch verbrennen.
Wer ist der Gott, der einen Mann
aus meiner Hand erretten kann?“

Jedoch die Männer sind gewiss –
ihr Gott kann mehr noch tun als dies.
„Wir werden nicht dein Bild anbeten,
Gott kann uns aus dem Ofen retten.

Doch tut er's nicht, so sollst du wissen,
wir lassen uns durch nichts verdrießen
und werden deinen Gott nicht ehren.
Wir folgen ihm, dem wir gehören.“

Der König wird vor Zorn ganz blass,
und er gebietet voller Hass,
man soll den Ofen heißer schüren.
Die Hitze ist ringsum zu spüren.

Gedämpft ist nun des Königs Wut:
Man wirft die Männer in die Glut
samt ihren Mänteln, Schuhen, Hüten.
Doch Gott weiß sie wohl zu behüten.

Die den Befehl ausüben, sterben;
die Hitze lässt sie gleich verderben,
die aus dem heißen Ofen sprüht.
Was ist es, das der König sieht?

Entsetzt starrt er ins Flammenmeer.
Drei Männer brachte man hierher.
Vier sieht er frei im Feuer gehen,
der vierte, herrlich anzusehen,

er ist gleich einem Sohn der Götter.
Verwirrt verstummen alle Spötter.
Der König ruft durchs Ofentor:
„Ihr Knechte Gottes, kommt hervor!“

Das Feuer hat sie nicht verzehrt;
sie sind wohlauf und unversehrt.
Kein Faden ward ein Raub der Flammen.
Der ganze Hof kommt nun zusammen:

Die Fürsten, Vögte, Herren, Räte,
sie fragen, rätseln um die Wette.
So etwas ist nie dagewesen,
man kann's in keiner Chronik lesen.

Nebukadnezar hat erkannt,
dass Gott den Engel hergesandt,
die treuen Männer zu erretten,
die ihn nur und kein Bild anbeten.

Sie knien nicht vor einem Ding,
sei es aus Gold, sei es gering.
Befehl der Großen rührt sie nicht,
wenn's Gottes Worten widerspricht.

Für diesen Gott geh'n sie durchs Feuer.
Mit ihm verbunden sind sie freier,
als Babels König je geahnt.
Er hat ja Gott noch nie gekannt.

Jetzt will er diesen Gott auch loben.
Der Götzendienst sei aufgehoben!
Der Gott, den diese Männer ehren,
kann heil auch aus dem Feuer führen.

So gibt der König ein Gebot:
„Die Ehre sei dem wahren Gott.
Er kann Naturgesetze ändern.
Lobt diesen Gott in allen Ländern!“

(nach Daniel 3)


(Bibelgedicht, Autor: Toni Jung (1918 – 2014))


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